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1. Lehr- und Lesebuch oder der sinnliche und sittliche Anschauungsunterricht für die Mittelklassen der Volksschule - S. 44

1867 - Essen : Bädeker
44 Regenwürmern fehlen. Die Regenwürmer leben in der Erde; die Schnecken halten sich gewöhnlich auf der Erde auf. Die Haut der Regenwürmer ist geringelt; das ist Lei den Schnecken nicht der Fall. Die Regenwürmer haben einen Kopf und einen länglichen Leib, die Schnecken ebenfalls. Die Regenwürmer und die Schnecken haben in ihrem Körper kein Knochengerüst; auch haben sie keine Beine und keine Flügel. Sie kriechen und heißen Würmer. Alle Thiere, welche keine Knochen, keine Flügel und keine Füsse haben und kriechen, nennt man Würmer. Alle Würmer zusammen bilden wieder eine Klasse von Thieren. Welche Dinge in dem Garten sind Thiere? — Welche sind keine Thiere? — Welche von den genannten Thieren sind Würmer? — Welche sind keine Würmer? — 7. Der Maikäfer. Braun, schwarz, roth, glänzend, gefleckt, hakig, geflügelt, gegliedert, unbeholfen, gefräßig, schädlich. Der braune, geflügelte und gefräßige Maikäfer, die braunen, geflügelten und gefräßigen Maikäfer; der schwarze, geschliffene und warme Ofen, die schwarzen, geschliffenen und warmen Ofen u. s. w. Steigere diese Eigenschaftswörter! Der Maikäfer ist ein rechter Nimmersatt! Den ganzen Tag lang nagt er mit seinen gebogenen Freßzangen an den weichen, frischen Blättern der jungbelaubten Bäume. Mit seinen hakigen, gegliederten Füßen hängt er am Zweige, wie eine Klette. Er muß sich wohl festhalten; denn er ist sehr unbeholfen und plumpt leicht herunter, wenn man den Baum schüttelt. Wenn es viele Maikäfer gibt, so geht es unsern Obstbäumen gar schlimm. Diese haben wir eigentlich für uns gepflanzt; aber die Maikäfer thun, als wären sie nur ihretwegen da. Was sie an weichem Laube vorflnden, wird un- barmherzig abgefressen. Noch ehe acht Tage vergehen, stehen ganze Obstgärten entlaubt da. An eine gute Obsternte ist dann natürlich nicht zu denken. Das beste Mittel, die Maikäfer unschädlich zu machen, besteht darin, daß man sie des Morgens, wenn sie vom Thaue erstarrt sind, von den Bäumen schüttelt und in Gruben mit heißem Wasser tödtet. Haben die Maikäfer 8 bis 14 Tage umhergeschwärmt und Laub gefressen; so graben sich die Weibchen einige Zoll tief in die Erde, legen dort ihre Eier und sterben bald nachher. Nach 4 bis 6 Wochen schlüpfen aus diesen Eiern wurmartige Thierchen, weiße Maden, die man Engerlinge nennt. Sie find, wie die Maikäfer, äußerst gefräßig und nähren sich von zarten Wurzeln. Im Herbste gehen sie tiefer in die Erde und schlummern darin, bis die Frühlingssonne den Boden wieder erwärmt und die Pflanzen zum neuen Wachsthum antreibt. Mittlerweile haben sie ihr altes Röckchen, das ihnen zu enge geworden war, abgelegt und ein neues bekommen. Der verjüngte Engerling steigt nun wieder in die Höhe und fällt mit großer Begier über die Pflanzenwurzeln her. Die Gewächse leiden dadurch sehr und lassen traurig die Köpfe hangen, wenn der Regen lange auf sich warten läßt.

2. Lehr- und Lesebuch oder der sinnliche und sittliche Anschauungsunterricht für die Mittelklassen der Volksschule - S. 57

1867 - Essen : Bädeker
57 20. Im Garten nach einem Regen. Ein Gewitter hat in der Nacht die Luft erfrischt und das durstige Erdreich getränkt. Noch fiel der Regen sanft von dem bewölkten Himmel. Froh wanderte ich durch den Garten, um zu sehen, welche Veränderungen der Regen in demselben bewirkt hatte. Die Blumen waren geschloffen, viele Pflanzen hatten neue Blätter entfaltet; kein Vogel sang seinem Cameraden einen guten Morgen zu, kein Schmetterling war zu sehen: Alles blieb bewegungslos und schweigend; es war etwas Feierliches in dieser Stille. Endlich, nach mehr als einer Stunde, hörte der Regen auf, ohne daß jedoch die Sonne sich durch die Wolken Bahn brach. Nun wur- den bald da, bald dort einzelne Töne laut; nach und nach verbanden sich mit diesen viele andere Stimmen. Plötzlich verschwand die letzte Wolke vor der Sonne, und diese ergoß ihre Strahlen über die fun- kelnden Gewächse. Die Singvögel ließen ihre Lieder ertönen, die Schwalben schoflen durch die Luft, die Schmetterlinge flatterten über das nasse Blätterwerk, die Bienen krochen aus ihren Körben und fingen zu schwärmen an. In wenig Augenblicken wimmelte die Luft und der Erdboden von tausend frohen Geschöpfen, und jedes jauchzte in seiner Sprache einen Lobgesang dem Schöpfer, welcher den frischen Regen und die warme Sonne gemacht hat. 21. Ein Dutzend Sprüchwörter. 1. Wen Gott nicht hält, der wankt und fällt. — 2. Wo ma« Liebe säet, da geht Freude auf. — 3. Die Blume im Garten lehrt, wie lange Schönheit währt. — 4. Heute roth, morgen todt. — 5. Trübsal und Brenneffeln wachsen überall. — 6. Keine Rosen ohne Dornen. — 7. Geduld und Zeit bringt Rosen. — 8. Wer den Kern haben will, muß die Nuß knacken. — 9. Keine Eiche fällt von einem Streiche. — 10. Grobheit und Stolz wachsen auf einem Holz. — 11. Arbeitsamkeit bringt Ehr' und Brod, Müßiggang nur Schand' und Noth. — 12. Spare was, so hast du was. *22. Lieder. Christ, ein Gärtner. 1. Ein Gärtner geht im Garten, Wo tausend Blumen blühn, Und alle treu zu warten Ist einzig sein Bemühn. 2 2. Der gönnt er sanften Regen, Und jener Sonnenschein: Das nenn’ ich treues Pflegen, Da müssen sie gadeihn. 3. Und wann ihr Tag gekommen* Legt er sie an sein Herz, Und zu den Sel’gen, Frommen Trägt er sie himmelwärts. 4. Du Gärtner, treu und milde* 0 lass uns fromm und fein Zum himmlischen Gefilde, Zum ew'gen Lenz gedeiknl

3. Lehr- und Lesebuch oder der sinnliche und sittliche Anschauungsunterricht für die Mittelklassen der Volksschule - S. 68

1867 - Essen : Bädeker
68 1. Der Blinde und der Lahme. Von ungefähr muß einen Blinden ein Lahmer auf der Straße finden. Sogleich hofft jener freudenvoll, daß ihn der Andre leiten soll. „Dir," spricht der Lahme, „beizustehen? Ich armer Mann kann selbst nicht gehen. Doch scheint's, daß du zu einer Last noch sehr gesunde Schultern hast. Entschließe dich, mich fortzutragen, so will ich dir die Stege sagen! Dann wird dein starker Fuß mein Bein, mein Helles Aug' das deine sein." Der Lahme hängt mit seinen Krücken sich aus des Blinden breiten Rücken. Vereint wirkt jetzo dieses Paar, was einzeln keinem möglich war. 2. Die Finger. Die Finger zankten hin und her, wer doch der Wichtigste wohl wär'. „Still da, der Stärkste der bin ich! Ihr seid nichts nütze ohne mich! Mehr, als ihr vier, thu' ich allein! Drum muß ich Euer König sein!" So schrie der Daumen Schon geringer erhob die Stimm' der Zeigefinger: „Die gröbsten und die feinsten Sachen kann ich allein am besten machen! Der Fleißigste und Tüchtigste bin ich, und drum der Wichtigste!" — Der Mittelfinger rief: „Lernt Sitte! Als Herr steh' ich in Eurer Mitte! Ich bin der Längste und der Größte, und darum auch der Allerbeste!" — Da sagte der Goldfinger: „Seht, ich merke, daß ihr nichts versteht! Mich schmücken Gold und Edelstein; drum muß ich mehr, als ihr doch sein!" — Der kleine Finger stille schwieg und mischte nicht sich in den Krieg. Da riefen ihm die andern zu: „Sprich doch! Was nützest denn nur du?" — Er sprach: „Geschaffen hat mich Gott, wie euch — doch nicht zu eurem Spott! Der mich gebildet, wird auch wissen, wozu ich werde nützen müssen! Er hat ja Alles in der Welt auf seinen rech- ten Platz gestellt! Wer thut und leistet, was er kann, was Gott will, der hat recht gethan!" — Die Andern hörten, was er sprach, und dachten wohl darüber nach; still überlegten sie es sich und sprachen dann einmüthiglich: „Hast wahr gesprochen, lieber Kleiner! Du bist so gut, als unser einer!" — 3. Der Habenichts. Vor vielen hundert Jahren lebte der Ritter Walter von Habe- nichts. Von diesem stammt die große Familie der Habenichtse ab, welche in der ganzen Welt zerstreut ist. Ganz nahe verwandt mit dieser Familie sind die Taugenichtse; mancher junge Habenichts wird ein alter Taugenichts, und mancher junge Taugenichts wird ein alter Habenichts. Hört nur einige Geschichten von den Habenichtsen. Ein junger Habenichts von sieben Jahren erhielt, wie seine übri- gen Geschwister, eine Sparbüchse zum Geschenk. Dabei versprach ihnen der Vater, so oft ein Kind unbefohlen etwas Nützliches im Hause verrichte, ihm einen Kreuzer zu geben. Mit diesen Kreuzern sollten

4. Lehr- und Lesebuch oder der sinnliche und sittliche Anschauungsunterricht für die Mittelklassen der Volksschule - S. 73

1867 - Essen : Bädeker
erbarmen; nur der Bischof blieb unerweicht and spottete vielmehr, indem er sagte: „Hört, wie die Mäaslein pfeifen!“ Da kam das Strafgericht des Himmels über Hatto. Ungeheure Schwarme von Mäusen erschienen in seinem Schlosse, und zuletzt wusste Niemand, sich ihrer zu erwehren. Je mehr man ihrer tödtete, desto grösser wurde ihre Anzahl. Da entfloh Hatto nach Bingen und liess hier einen Thurm mitten in den Rhein bauen und rettete sich auf einem Nachen in den Thurm. Doch die Mäuse verfolgten ihn auch hierher; sie schwammen über das Wasser, kletterten in den Thurm und frassen ihn selbst bei lebendigem Leibe auf. (Spr. Sah 28, 27.) 12. Seid Thäter des Worts! Ein Hausvater las eines Sonntags in der Bibel, und da er an die Worte des Heilandes kam: „Wer ein solches Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf", — siehe, da stand auch ein armer, achtjähriger Knabe, der weder Vater noch Mutter mehr hatte und sein Brod vor fremden Thüren suchen mußte, gerade in derselben Minute vor seiner Thüre und bat um ein Almosen. Der Mann hielt sogleich inne mit Lesen, sah seine Frau an und rief ihr zu: „Frau, hörst du?" Damit wollte er sagen: Laß uns nicht nur Gottes Wort hören oder lesen, sondern auch thun! Die Frau verstand ihn sogleich und gab zur Antwort: „Ja, lieber Mann, ich bin völlig deiner Meinung; wir wollen thun, was geschrieben steht." Alsbald rie- fen sie den Knaben in's Haus herein und nahmen ihn auf mit Freuden, hielten ihn wie ihr eignes Kind und führten ihn zu allem Guten an. 13. Die dankbare Waise. Eine Wittwe, die keine Kinder hatte, nahm eine arme Waise als ihr Kind zu sich. Sie hielt das Kind frühzeitig zur Arbeit und Sparsamkeit an und lehrte es, sein Brod selbst verdienen zu können. Auch sagte sie dem Kinde oft, daß sein Vater und seine Mutter beim lieben Gott im Himmel wären, und daß es recht fromm werden möge, damit es auch dahin käme. Diese brave Frau wurde in ihrem hohen Alter auf einmal ganz arm. „Liebe Sophie," sprach sie daher eines Tages zu dem Mädchen, „du kannst nun nicht mehr bei mir bleiben; suche dir eine Herrschaft, und sei immer fleißig, rechtschaffen und gut, so wird es dir überall wohl gehen!" — Nein! antwortete schluchzend das gute Mädchen, ich verlasse Sie nicht, so lange Sie leben; ich werde mit meinen beiden Händen schon so viel verdienen können, als wir brauchen; der liebe Gott wird uns helfen. — Das dankbare Mädchen hielt Wort und ernährte mit ibrer Hände Arbeit die alte Frau, bis diese in ihren Armen starb. (Ruth 1,17.) Lieb' und Dankbarkeit gefällt, Undank haßt die ganze Welt. 14. Kindesdank. Ein Fürst traf auf einem Spazierritte einen fleissigen und frohen Land mann bei dem Ackergeschäfte an und Ress sich mit ihm in ein Gespräch ein. Nach einigen Fragen erfuhr er, dass der Acker nicht sein Eigenthum sei, sondern dass er als Tagelöhner um Fünfzehn Kreuzer arbeite. Der Fürst, der für sein schweres Regierungsgeschäft freilich mehr Geld brauchte und zu ver-

5. Lehr- und Lesebuch oder der sinnliche und sittliche Anschauungsunterricht für die Mittelklassen der Volksschule - S. 104

1867 - Essen : Bädeker
104 stehen nicht, wie im Garten, in geraden Reihen, sondern unregel- mäßig durcheinander; denn sie haben sich meistens selbst gesäet. An manchen Stellen stehen sie so dicht bei einander, daß man durch das Dickicht nicht hindurch gehen kann. Die Waldbäume sind entweder Laub-, oder Nadelhölzer. Die Sträucher und die untern Äste der Bäume werden bisweilen abgehauen, damit die Bäume desto besser wachsen können. Das abgehauene Holz wird als Reisig in Bündel gebunden; diese Reisigbündel heißen auch Schanzen. Sie dienen als Brennholz. Die Bäume bleiben stehen, bis sie hoch und dick genug sind. Dann werden sie umgehauen und zu Balken und Brettern zer- schnitten, um als Bauholz u. s. w. benutzt zu werden. Es dauert aber oft über hundert Jahre, ehe ein Baum hierzu dick und hoch ge- nug ist. Ja, es soll Eichen geben, die über tausend Jahre alt sind. Wenn die Holzhauer so einen Baum umhauen, dann gibt es ein gewaltiges Krachen und einen Fall, daß die Erde bebt. Die Äste der umgehauenen Bäume werden im Walde zu Brennholz zubereitet. Sie werden in 3 Fuß lange Klötze zersägt, und diese Klötze mit Kei len in Splitter oder Scheite gespalten. Nun werden die Scheite sorgfältig zwischen Pfählen aufgeschichtet, 6 Fuß lang, 6 Fuß hoch und 3 Fuß breit, und das ist eine Klafter Holz. Das Scheit- oder Klafterholz wird alsdann verkauft und zum Heizen der Back- öfen u. s. w. benutzt. — Stehen in einem Walde nur Eichen, so ist er ein Eichenwald. Was ist nun ein Tannenwald? — Was ein Buchenwald? — U. s. w. — Unter den hohen Bäumen des Waldes stehen aber auch Sträucher oder Gesträuch aller Art: Haselnüsse, Himbeeren, Brombeeren und Waldbeeren, welche sich mei- stens selbst gesäet haben; und zwischen den Sträuchern wachsen wie- der mancherlei Kräuter und Gräser, Moose und Schwämme. In der Nähe des Waldes gibt es aber auch oft große Boden- flächen, welche nicht mit Bäumen und Sträuchern, sondern mit Gras und tausenderlei Blumen bewachsen sind. Das sind die Wiesen. Die Wiesen liegen gewöhnlich niedriger, als die Felder und Wälder, weil das Gras die Feuchtigkeit liebt. Oft wird deswegen auch das Wasser der Bäche und Flüsse in Rinnen über die Wiesen geleitet;, sie werden bewässert. Dann rieselt das Wasser lispelnd durch das Gras und befeuchtet seine Wurzeln, und nun kann es noch ein- mal so gut wachsen. Es gibt auf der Wiese viele Arten Gräser. Sie haben ebenso, wie der Roggen und Weizen, einen hohlen, knoti- gen Halm und tragen auch, wie diese, ihren Samen in Ähren oder wie der Hafer, in Rispen. Aber die Gräser in den Wiesen zieht man nicht wegen ihrer Frucht, sondern wegen ihrer Halme und Blätter, welche als Viehfutter benutzt werden. Sie heißen daher auch nicht Getreidegräser, sondern Futtergräser. Auch werden sie nicht, wie die Getreidegräser, alle Jahre neu gesäet, sondern sie pstanzen sich von selbst fort. Sie sind ausdauernde Pstanzen. — Im Früh- ling sproßt das Gras in den Wiesen hervor und wird immer höher

6. Lehr- und Lesebuch oder der sinnliche und sittliche Anschauungsunterricht für die Mittelklassen der Volksschule - S. 94

1867 - Essen : Bädeker
94 * liirtenrcigcn. 1. Was kann schöner sein, was kann edler sein, als vonhirten abzn stammen, da zu alter Zeit, arme Hirtenleut’ selbst zu Königswürden kamen; Mosas war ein Hirt mit Freuden; Joseph musst’ in Sichern weiden; ja, der Abraham und der David kam von der Hürd’ und grünen Weiden. 2. Sieh, der Herr der Welt kommt vom Himmelszelt, um bei Hirten einzukehren 1 Lasst uns jederzeit arme Hirtenleut’ halteii drum in grossen Ehren! Die auf Seid’ und Gold sich legen, sollten billig dies erwägen: dass der Hirten Tracht Christus nicht veracht’t, und in Krippen dargelegen. * Morgcngruss. 1. Ihr Vögelein, so zart und fein, was singet ihr zum Morgen mir? 2. „Wir singen dir von unsrer Zier, vom Sangesschall der Nachtigall;“ 3. „Vom kühlen Hain, vom Quell so rein, vom Blümlein blau auf grüner Au." 4. „Auch singen wir von Nächten dir, wie sanft der ruht, der fromm und gut,“ 5. „Und wie es sei dem Vöglein frei in reiner Luft und süssem Duft.“ 6. Dank, Vögelein, so zart und fein! schön singet ihr zum Morgen mir! (Linxwsiss Nr. 96 in Greess Liederhain. Essen, Bädeker.\ Siebenter Abschnitt. Der Wald und die Wiese. l. Namen der Dinge in Wald und Wiese. Die Eiche, die Buche, die Tanne oder die Fichte, die Kiefer oder die Föhre, der Lärchenbaum, die Esche, die Pappel, die Espe, die Birke, die Erle oder die Else, die Hainbuche, die Ulme, die Weide; der Haselnußstrauch, der Brombeerstrauch, der Himbeerstrauch, der Wachholderstrauch, der Hollunderstrauch, der Heidel- oder Waldbeer- strauch, die Stechpalme, der Schlehendorn, der Weißdorn, der Kreuz- dorn, das Geißblatt, der Epheu, der Ginster, das Heidekraut; die Erdbeere, der Waldmeister, das Farrenkraut, das Labkraut, der Storch- schnabel, die wilde Balsamine oder das Springkraut oder das Kräut- lein Rührmichnichtan, das Weidenröslein, die Klette, das Maiblümchen, das Veilchen, der rothe Fingerhut, der gefleckte Schierling, der kletternde Nachtschatten, das Bilsenkraut, die Tollkirsche, der Stechapfel; das Moos, der Pilz oder der Schwamm; das Gras, das Schilf oder das Rohr, die Segge oder das Riedgras, die Bmse, der Schachtelhalm; der Klee, das Gänseblümchen oder die Masliebe, der Ehrenpreis, das Vergißmeinnicht, der Löwenzahn, der Hahnenfuß, die Dotterblume, der Wegerich, die Malve, die Bärenklaue, die Brennnessel, der Kalmus; — der Hirsch, das Reh, der Hase, das Kaninchen, der Fuchs, der Dachs, das Eichhörnchen, das wilde Schwein, der Wolf, der Igel, die Ratte, die Maus; die Nachtigall, der Gimpel oder Blutsink, der Buchsink, der Stieglitz oder der Distelsink, der Hänfling, die Amsel,

7. Lehr- und Lesebuch oder der sinnliche und sittliche Anschauungsunterricht für die Mittelklassen der Volksschule - S. 96

1867 - Essen : Bädeker
96 Asten und Zweigen hervorgewachsen. Anfangs war er so klein, daß man ihn ohne Mühe mit der Hand hätte ausreißen können. Durch seine Wurzeln zog er Nahrung aus der Erde, Thau und Regen tränkten ihn, und so wuchs er allmählich empor. Jetzt ist er vielleicht hundert Fuß hoch; seinen Stamm kannst du mit Leiden Armen nicht umfassen, und die ausgebreiteten Aste beschatten mit ihren belaubten Zweigen einen großen Platz. Mit seinen starken Wurzeln ist der Eichbaum in der Erde so fest gewurzelt, daß der starke Wind seine Zweige wohl durcheinander peitschen, ihn selbst aber nicht ausreißen, nicht ent- wurzeln kann. Der Mensch aber, welcher die Eichel in den Boden gelegt hat, ist nun schon lange todt. So steht der Eichbaum da als ein Sinnbild der Kraft, der Stärke und der Ausdauer. 2. Die Tanne. Wachsen, ausschwitzen, kleben, geben, tragen, stehen, beschatten, welken, verdorren, brechen, festwurzeln, üch entwurzeln, umfallen, nutzen, brennen. Das Ausschwitzen, der Schweiß, das Kleben, das Klebrige, die Klebrig- keit u. s. w. Das Ausschwitzen der Tanne, der Schweiß der Menschen, die Klebrig- keit des Peches u. s. w. — Die Tanne ist (wie?) schlank. Die Tannen sind schlank. Ist die Tanne schlank? Sind die Tannen schlank? U. s. w. Die Tanne ist (was?) ein Baum. Die Tannen sind Bäume. Ist die Tanne ein Baum? Sind die Tannen Bäume? U. s. w. Die Tanne (was thut sie?) schwitzt aus. Die Tannen schwitzen aus. Schwitzt die Tanne aus? Schwitzen die Tannen aus? U. s. w. Die Tanne ist ein schlanker und schöner Waldbaum, der hundert bis hundert fünfzig Fuß hoch werden kann. Six hat statt der Blätter Nadeln und bleibt während des ganzen Jahres grün. Ihre Rinde ist bräunlich oder grau, rauh und zerrissen; sie ist klebrig, weil sie Harz ausschwitzt. Aus diesem Harz wird Terpentin, Geigen- harz oder Kolophonium, Theer und schwarzes Pech oder Schiffs- pech bereitet. Die untern Äste sind ziemlich lang und stehen gewöhn- lich quirlförmig um den Stamm. Nach oben hin werden sie immer kürzer, so daß die Krone oben in eine regelmäßige Spitze endigt. Man sagt daher: Die Tannen haben eine pyramidenförmige Krone. Die Nadeln der Tanne sind steif, einen halben bis einen Zoll lang, und kurz zugespitzt; sie können stechen. Der Same dieses Baumes steckt in Tannenzapfen, welche fünf bis acht Zoll lang, walzig und schuppig sind. Das Tannenholz ist uns sehr nützlich. Die Stämm- chen der jungen Tannen werden zu Bohnenstangen und Zaunstöcken benutzt. Aus den Stämmen der alten und dicken Tannen werden Balken und Bretter geschnitten. Jene dienen zum Bauen der Häuser, und diese zum Belegen der Fußböden und Speicher. Schreiner und Zimmerleute machen aus dem Tanncnholze Tische, Stühle, Schränke und Bänke. Das Tannenholz ist auch ein gutes Brennmaterial. Die Tanne wird am liebsten zum Christbaum genommen. Warum?

8. Lehr- und Lesebuch oder der sinnliche und sittliche Anschauungsunterricht für die Mittelklassen der Volksschule - S. 122

1867 - Essen : Bädeker
122 Ich habe einen Brief geschrieben. Du hast —. U. s. w. Ich werde einen Brief schreiben. Du wirst —. U. s. w. — U. s. w. Schreibe ich einen Brief? Schreibst du einen Brief? U. s. w. c) Wem schreibst du einen Brief? Ich schreibe dem Vater einen Brief. Du schreibst der Mutter einen Brief. Er (sie, es) schreibt dem Bruder einen Brief. Wir —. U. s. w. Ich habe dem Vater einen Brief geschrieben. Du hast —. U. s. w. Ich werde dem Vater einen Brief schreiben. U. s. w. — U. s. w. Schreibe ich dem Vater einen Brief? Schreibst du dem Vater einen Brief? Schreibt er —? U. s. w. — U. s. w. ä) Wessen Vater? Ich schreibe dem Vater des Knaben einen Brief. U. s. w. Hl. Beschreibung des Wassers. l. Außer Gärten und Feldern, Wiesen und Wäldern finden wir auch auf der Erde viele kleine und große Vertiefungen, welche mit Wasser angefüllt sind. Das Wasser ist nicht fest, wie der Erdboden. Gießt ihr Wasser in ein Gefäß, so nimmt es die Gestalt des Gefäßes an, und wenn ihr Wasser auf das Pultblatt gießt, so fließt es von dem Pultblatte herunter. Man sagt deswegen: Das Wasser ist flüssig. Das Wasser geht leicht in sehr kleine Theile auseinander, welche Tropfen heißen, und daher sagt man: Das Wasser ist tropf- bar. Reines Wasser ist klar, durchsichtig, geschmack- und farblos. In einige Dinge, z. B. in Leinwand und Tuch, dringt das Wasser hinein — es durchdringt sie; andere, z. B. den Lehm, durchdringt und erweicht es. Wenn man ein Stück Zucker in ein Glas Wasser legt, so sieht man bald darnach von dem Zucker nichts mehr im Glase. Das Wasser durchdringt den Zucker, erweicht ihn, und dann geht der Zucker in viele feine Theilchen auseinander. Man sagt darum: Das Wasser löst den Zucker auf. — Das Wasser ist kühl oder kalt. Bringt man es aber in einem Geschirre über das Feuer, so nimmt cs von dem Feuer Wärme an, und kann durch sie lau- warm, warm, heiß und siedend oder kochend werden. Die Wärme löst das Wasser in ganz feine Theilchen oder Bläschen auf, die man Dunst oder Dampf nennt. Beim Kochen sieht nian diese Dünste oder Dämpfe gerade über dem Kochgeschirre emporkommen. Ebenso lös't auch die Wärme der Sonne das Wasser auf der Erde in feine Dünste auf. Manchmal sehen wir diese Dünste des Abends im Freien aus dem Master aufsteigen. Die Dünste steigen in die Luft, werden zu Nebel und Wolken, und fallen als Regen, Schnee oder Hagel wieder auf die Erde herunter. Durch die Kälte gefriert das Wasser zu Eis, aber durch die Wärme thaut das Eis auf — es schmilzt wieder zu Wasser. 2. Wenn das Wasser in einer Vertiefung auf der Erde von allen Seiten durch erhöheten Boden eingeschlosten ist, und daher auf der-

9. Lehr- und Lesebuch oder der sinnliche und sittliche Anschauungsunterricht für die Mittelklassen der Volksschule - S. 178

1867 - Essen : Bädeker
178 6 Vergleichung des Mundes mit den Ohren. Der Mund und die Ohren befinden sich am Kopfe. Der Mund rst ein Theil des Angesichtes; die Ohren sind ein Theil der Seiten des Kopfes. Der Mensch hat nur »Einen Mund, aber zwei Ohren. Mit dem Munde können wir viele Thätigkeiten verrichten, mit den Ohren aber nur wenige. Die Ohren find das Werkzeug des Gehör- sinnes oder des Gehörs; in dem Munde hingegen befinden sich die Sprechwerkzeuge und das Werkzeug des Geschmacks. Wir können durch den Geschmack viele Dinge wahrnehmen, welche wir durch das Gehör nicht wahrnehmen können; dagegen können wir aber auch durch das Gehör manche Dinge wahrnehmen, die wir durch den Geschmack nicht wahrnehmen können. Nennt Dinge, welche ihr durch den Geschmack wahrnehmen könnt! — Nennt Dinge, welche ihr durch das Gehör wahrnehmen könnt! — Wer kennt ein Ding, welches man schmecken und hören kann? — Nennt jetzt schmeckbare und dann hörbare Eigenschaften! — Jetzt nennt hörbare Thätigkeiten! — Wie viele Sinne kennt ihr jetzt? Wie heißen sie? — Wie heißt das Werk- zeug des Gesichts? — des Geruchs? — des Geschmacks? — des Gehörs? 7. Die Hände. Die Handwurzel, die Mittelhand (der Handrücken, die Handfläche), die Finger. Die Hände aufheben, hangen lassen, öffnen, schließen, falten, zusammen- schlagen; einem die Hand reichen; in die Hände klatschen; jemanden an der Hand halten; etwas in die Hand nehmen; etwas in der Hand hal- ten; mit den Händen arbeiten, nach etwas greifen; mit den Händen et- was anfassen, aufheben, festhalten, drücken, fangen, auffangen, streicheln, fühlen; mit den Händen spielen, werfen, winken, schlagen, sich wehren oder vertheidigen; die Hände in den Schooß legen; sich die Hände reiben. Das Händeaufheben, die Handaufhebung; das Hängenlassen der Hände u. s- w. — Ich hebe in der Schule die Hand auf, wenn ich antworten kann. Du hebst die Hand höher auf, als ich. Er (sie, es) hebt die Hand auf, da- mit der Lehrer ihn (sie, es) fragen möge. Wir lassen die Hände hangen, wenn wir mit andern Leuten sprechen. Ihr (die Knaben) lass't die Hände hangen, weil es unanständig ist, sie in die Tasche oder in die Hose zu stecken. Sie lassen —. U. s. w. Ich habe zwei Hände. Die Hände sind einwärts biegsam; offen sind sie flach, geschlossen oder geballt sind sie rundlich- eckig. Die geballten Hände nennt man auch Fäuste. Jede Hand besteht aus der Handwurzel, der Mittelhand und den fünf Fin- gern. Zeige und benenne die Finger! — Der Daumen hat zwei Glieder: das vordere und das hintere Glied; jeder der übrigen Finger hat drei Glieder: das vordere, das mittlere und das hintere Glied. Zwischen den Gliedern der Finger befinden sich die Fingergelenke. Der Daumen hat zwei Gelenke, jeder der übrigen Finger hat drei Gelenke. Wenn man die Finger einwärts biegt, so kommen an den Gelenken die Fingerknöchel zum Vorschein. Mit den Fingern kann man Klavier, Violine, Guitarre u. s. w. spielen und viele andere Thätigkeiten verrichten — z. B.? — Das

10. Lehr- und Lesebuch oder der sinnliche und sittliche Anschauungsunterricht für die Mittelklassen der Volksschule - S. 186

1867 - Essen : Bädeker
186 euch aber die Wahrheit, so empfindet ihr, daß das euch angenehm ist. Unsere Seele hat also das Vermögen, zu fühlen oder zu empfinden, ob etwas schön oder häßlich, angenehm oder unangenehm ist. Dies Seelen- vermögen heißt das Gefühlsvermögen. 9. Wenn wir wollen, können wir unsere Kleider rein halten und sie gut verwahren, sie schonen; — wir können sie aber auch, wenn wir wollen, beschmutzen und zerreißen. Wenn wir wollen, können wir Andern die Wahrheit sagen; wir können sic aber auch, wenn wir wollen, belügen. Wir können, wenn wir es nur wollen, den Eltern gehorsam sein; —-■ wir können ihnen aber auch, wenn wir wollen, ungehorsam sein. Wir können also entweder das Schöne wollen und thun — oder wir können das Häßliche wollen und thun. Wir können ferner entweder das Wahre wollen und thun — oder wir können das Falsche wollen und thun. Wir können endlich entweder das Gute wollen und thun — oder wir können das Böse wollen und thun. Wir können wählen zwischen dem Schönen und Häßlichen — zwischen dem Wahren unv Falschen — zwischen dem Guten und Bösen. Keine Macht soll und kann uns zum Bösen zwingen, und nie dürfen wir uns vom Bösen gefan-gen nehmen lassen. W>r sagen des- wegen: Unsere Seele hat freien Willen. Die drei Seelenvermögen des Men- schen sind also: das Erkenntniß-, Gefühls- und Willens vermögen. 10. Wir haben doch auch eine Stimme in uns, welche uns sagt: Das ist wahr, recht und gut, und das sollst du thun; das aber ist falsch, unrecht und böse, und das sollst du nicht thun. Diese Stimme in uns heißt das Ge- wissen. Wer der Stimme des Gewissens folgt, der thut gern Gottes Willen, übt das Gute, die Tugend; wer aber der Stimme des Gewissens nicht folgt, der handelt gegen Gottes Willen, thut das Böse, die Sünde. Die Tugend macht den Menschen glücklich, — die Sünde macht ihn unglücklich. Lasset euch nicht zum Bösen, zur Sünde verführen! Das gute Gewissen gibt Ruhe, Muth, Zuversicht; das böse aber Unruhe, Furcht und Angst. 11. Es gibt Menschen, welche ohne ihre Schuld das Wahre nicht vom Fal- schen, das Rechte nicht vom Unrechten und das Gute nicht vom Bösen unter- scheiden können, — die wohl gar oft das Falsche für das Wahre, das Unrechte für das Rechte, und das Böse für das Gute ansehen und thun. Das sind un- glückliche Menschen; sie heißen Verrückte, Wahnsinnige, Gemüthskranke, Irren. Diese sind krank an ihrer Seele. Man bringt sie deswegen in besondere Häuser oder Anstalten, wo sie verpflegt und, wenn es möglich ist, von ihren See- lenkrankheiten geheilt werden. Solche Anstalten heißen Irrenanstalten. 12. Der Leib des Menschen stirbt, er ist sterblich, vergänglich. Die Seele des Menschen aber stirbt nach dem Tode des Leibes nicht, — sie ist unsterb- lich, unvergänglich und lebt nach dem Tode fort. Doch aus dem vergänglichen Leibe wird einst ein unvergänglicher werden. „Ls wird gesäet in Schwachheit und wird auferstehen in Kraft. Es wird gesäet ein natürlicher Leib und wird auferstehen ein geistlicher Leib.“ (1. Cor. 15.) Iv. Der Mensch und seine Bestimmung. Unser Zustand. Der Mensch ist ein Bewohner der Erde. Er zeichnet sich schon durch seinen Körperbau und durch seine schöne, edle Gesichts- bildung vor allen Erdgeschöpfen aus. Aufrecht ist sein Gang; sein Haupt ist nicht, wie der Kopf der Thiere, zur Erde gerichtet, sondern zum Himmel, nach dem, was droben ist, nach dem Höchsten, so daß seine Augen schauen hinauf, wo die Herrlichkeit Gottes
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