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1. Der deutsche Kinderfreund - S. 76

1834 - Berlin Leipzig : Reimer Herbig
7(5 Ii. Erzählungen Vater. Da darf ich also die Kuh nicht tödten lassen; denn diese schadet mir ja nicht. Bernhard. Ja, die müssen wir tödren lassen, damit tvi'lr Fleisch essen können. Vater. Also darf ich ein Thier tödten, wenn es mi r schadet, oder wenn ich sein Fleisch essen kann. Ader wcurum tödtet man den Wallfisch? Der schadet ja nicht, un d man isst ihn auch nicht. Bernhard. Dies ist wohl wahr; aber man nutzt fcoi i) sein Fett. Lotte. Und i>as Fischbein. Vater. Also haben wir zwei Fälle, in denen es recht ist, Thiere zu tödren: wenn sie uns im Leben schaden, otu:r wenn sie uns nützen, wenn sie todt sind. Nun lasst uns die se Thiere alle vor Gericht bringen, und sehen , ob wir ein Recht haben, sie zu tödten. Hier stehen erstlich zwei Körbe voll Karpfen! Haben sie uns Schaden gethan? Alle. Nein! Vater. Nützt es uns, wenn wir sie tödten? Bernhard. Ich denke: ja! Wir können sie essen, unl) ihr Fleich schmeckt gut. Vater. So ist es ja wohl auch mit den Schleien, den Schmerlen und den Krebsen? Mögt ihr sie wohl essen? Lotte. Versuch' es nur, Mutter, und siede welche; du sollst sehen, daß sie uns recht gut schmekken werden. Vater. Nun, so sotten sie alle sterben! Weil wir sie aber doch nicht alle auf ein Mal essen können, so sorgt basier, Christoph! daß sie in den Kasten, den ich für die Fisihe und Krebse habe, gethan werden. Die Mutter wird schon darauf sehen, daß sie nicht Noth leiden, und täglich ihr Futter haben. Nun kommt die Reihe an die Herren Frösche. Haben sie uns Schaden gethan. Alle. Nein! Nein! Vater. Nutzt es uns, wenn wir sie tödten? Soll sie euch die Mutter vielleicht braten i Hannchen. Fi! ich mag keinen Frosch essen. Willst du, Lotte? Lotte. Ich will Andern die Frösche lassen. Ich lobe mir dafür die Krebse. Vater. Nun, so mögen denn die Frösche leben! Eben so sprach man auch die Larven und die Kär fer frei vorn Tode, Herr Herbst nahm dann voll jeder

2. Der deutsche Kinderfreund - S. 54

1851 - Berlin Leipzig : Weidmann Reimer
54 Ii. Erzählungen hannistage von einem Bauin geschnitten worden ist) zu be- rühren, und glaubte, daß sie dadurch allein, ohne andere Mittel, heilen werde. Da die Frau ihm versicherte, daß dieses schon mehreren geholfen hätte, welche sie namentlich anführte; so verließ er sich so fest darauf, daß er an keine ordentliche Kur dachte. Indessen ward die Wunde immer gefährlicher, und endlich schlug gar der kalte Brand dazu. Nun musste er doch nach einem Arzte schikken, der ihm das Bein abnahm, und er musste froh sein, daß er nicht gar das Leben dabei einbüßte. Aberglaube ist die Quelle manches Unglücks; und doch beherrscht er so viele Menschen! 28. Die Folgen des Fleißes und der Faulheit. Ä^oritz war der einzige Sohn eines reichen Gutsbesitzers. Mit ihm war Christoph, der Sohn eines Dreschers, auf dein Gute seines Vaters, in gleichem Alter. Diese beiden Kinder wuchsen also zusammen auf, und Christoph wurde von dem alten Moritz so herzlich geliebt, als ob er sein eige- ner Sohn wäre: er ließ ihn nicht nur oft an seinem Tische essen, und kleidete ihn, sondern schickte ihn auch frei in die Schule. Christoph hatte zwar keine außerordentliche Fähigkei- ten, und es ward ihm daher Alles sehr schwer, was er ler- nen sollte: aber er gab sich viel Mühe. Sorgfältig merkte er auf Alles, was der Lehrer sagte, lernte zu Hause fleißig, was ihm in der Schule ausgegeben war, und übte sich in Allem selbst, ohne daß ihn Jemand antreiben durste. Durch diesen unermüdeten Eifer brachte er es bald dahin, daß er seinen Mitschülern gleich kam, auch denen, welche bessere Geistesgaben von Gott empfangen hatten, als er. Jeder- mann liebte ihn, und wünschte dem Vater Glück zu einem solchen Sohne. Moritz aber war leichtsinnig, und achtete nicht auf die guten Lehren, die er in der Schule hörte. Spielen, Reiten, Fischen und dergleichen Vergnügungen, waren ihm lieber, als Lernen. Wenn er ermahnt wurde, fleißig zu sein, so sagte er: ich werde ein Landwirth, und der braucht nicht viel zu wissen; wenn ich lesen, schreiben und rechnen kann, so bin ich geschickt genug, und dazu habe ich noch immer Zeit. So ging ein Jahr nach dem andern hin, und weil er

3. Der deutsche Kinderfreund - S. 175

1851 - Berlin Leipzig : Weidmann Reimer
175 und der heiligen Schrift. na an zog, und mit dem der Herr oftmals redete; von dem schrecklichen Untergange der Städte Sodom und Go- morra, welchem allein Lot, Abrahams Druderssohn, durch göttliche Fügung entging; von der Geburt Isaaks, den Abraham aus Gehorsam gegen Gott opfern wollte; und von der Errettung Isaaks durch einen Engel des Herrn, der dem Abraham verkündigte: durch deine Nachkommen sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden. Die Bücher Mosis erzählen dann von der Verheirathung Isaaks mit Rebekka; von dem Tode Abrahams im 175sten Lebens- jahre von der Geburt der Zwillingösöhne Isaaks, Esau und Jakob, und der Flucht Jakobs nach Harun zu La- ban, seiner Mutter Bruder; von seiner endlichen Rückkehr nach Kanaan mit seinen beiden Frauen Lea und Ra- Hel und mit zwölf Söhnen; von seiner Aussöhnung mit Esau; von der Erscheinung Gottes, durch welche ihm der Name Israel zu Theil wurde; von dem schweren Kum- mer, den er durch die Verkaufung Josephs, seines jün- geren Sohnes, erlebte, den seine eigenen Brüder unbarm- herzig zur Sklaverei verurtheilten; von Josephs traurigen und glücklichen Schicksalen in Aegypten; seiner Erhe- bung zum ersten Minister des Königs; von der Reise seiner Brüder nach Aegypten zur Zeit einer Hungersnoth; und wie sich endlich Joseph seinen Brüden: zu erkennen giebt, nachdem er sie zuvor auf die Probe gestellt hatte: wie Jakob dann, aus Josephs Einladung, in hohem Alter mit seiner ganzen Familie nach Aegypten zieht, und daselbst stirbt im 147sten Lebensjahre; wie seine Nachkommen, die Israeliten, sich vermehrten, und schreckliche Bedrükkun- gen von den ägyptischen Königen ausstehen mussten, die endlich die Ausrottung dieser Fremdlinge beschlossen. In dieser Zeit ward Moses selbst, der Alles dies erzählt, ge- boren; er entging dem Tode, zu welchem der grausame König alle neugebome israelitische Knaben verurtheilt hatte, durch die Klugheit seiner Mutter, und ward an dem königlichen Hofe erzogen. Als er zum Manne herange- wachsen war, sah er das Elend seiner Brüder, erschlug, in wildem Grimm über die Mißhandlung derselben, einen Ae- gypter, und floh nach Midian, wo er die Tochter eines Priesters, Zipora, heirathete, und wo ihm Gott am Ho- reb erschien. Auf Gdttes Befehl ging er nach Aegypten z:u- rück, un: die Israeliten zu erretten, und nach Kanaan zu
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