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1. Realienbuch für Volks-, Bürger- und Töchterschulen - S. 34

1899 - Bühl (Baden) : Konkordia-Verl.
34 für Reben geeigneter Boden findet, ziehen sich Weinpflanzungen, oft bis zu bedeutender Höhe, an den sonnigen Hügeln hinauf. Zum ostrheinischen Schiefergebirge gehören: Der Taunus, ein liebliches Waldgebirge mit vielen Mineral- quellen und Bädern; der Westerwald, aus dessen Thonerde die Krüge hergestellt werden, die zur Versendung der Mineralwasser des Taunus dienen; das Siebengebirge, 7 bewaldete Bergkuppen, darunter der Drachenfels, der hart am Rheine emporsteigt und eine wundervolle Aussicht bietet, und das s a u e r l ä n d i s ch e (d. h südländische) Gebirge, welches reiche Eisen- und Kohlenlager birgt. Zum westrheinischen Schiefergebirge zählen: Der Hunsrück (d h. der hohe Rücken), eine wellenförmige Hochfläche mit bewaldeten Bergketten, und die Eifel mit zahlreichen er- loschenen Vulkanen, deren Krater jetzt vielfach mit Seen ausgefüllt sind. Bei Bonn treten die Gebirge, die den Rhein begleiten, auf beiden Seiten zurück, und der Rhein strömt nun als „Niederrhein" in brei- tem Bette und ruhigem Laufe durch eine weite Ebene der Nordsee zu. Im Mittel- und Unterlauf empfängt der Rhein rechts die Lahn, die Sieg, die Wupper, die Ruhr und die Lippe, links die Nahe und die Mosel. " Koblenz, an der Mündung der Mosel, bildet mit der rechts- rheinischen Bergfes- tung Ehrenbreiten- stein eine Festung ersten Ranges. Bonn, am Rhein, hat eine Universität. Köln, am Rhein (322', Sitz eines Erzbischofs, ist eine starke Festung und die reichste Handelsstadt der Provinz, in, 129. Der majestätische gotische Dom mit seinen beiden Riesentürmen von 156 m Höhe, ist das erhabenste Denkmal kirchlicher Baukunst auf deutscher E^de. Die 25000 Kz schwere Kölner Dom.

2. Badisches Realienbuch - S. 13

1916 - Bühl (Baden) : Konkordia-Verl.
13 Die Länge der Uferstrecken beträgt 77 km. Überall liegt Schiff an Schiff, überall stehen große Lagerhäuser und Warenspeicher, überall gewaltige Krane, die Lasten von 30, 40 Zentner mit spielender Leichtigkeit in die Höhe heben. Aus aller Herren Länder kommen Gtiter nach Mannheim. Schwerbeladen kommt das Kohlenschiff vom Rheinland. Schon steht ein langer Zug bereit, um die Kohlen aufzunehmen. Ein Kran läßt rasselnd seinen Greifer in den dunkeln Leib des Schiffes fallen. Mit Kohlen gefüllt zieht er ihn wieder heraus. Der Arm dreht sich, bis der gefüllte Greifer über einem Eisenbahnwagen schwebt. Die Schalen des Greifers öffnen sich und die Kohle fällt in den Wagen. Amerikanisches Petroleum trägt ein anderes Schiffe es ist ein riesiger Petroleumbehälter. Pumpen saugen das Leuchtöl aus dem Schiff und drücken es in große Behälter am Ufer, die bis 40000 Zentner Öl fassen. Zn großen Speichern wird Getreide aus Amerika und Rußland aufgestapelt. Der Mannheimer Hafen versorgt Süddeutschland mit „Licht, Nahrung und Wärme". Erkläre folgende Tabelle: 1912. Verkehr iin Manheimer Hafen. -Es kamen zu Schiff 5 800000 1, zu Bahu 1970000 t. Es gingen zu Schiff 700000 t, zu Bahn 5 930000 t. c) Die Industriestadt. Viele Güter, die zu Schiff nach Mannheim kommen, bleiben daselbst, denn in Mannheim hat sich eine große Industrie entwickelt, die zahlreiche Rohstoffe braucht. Das größte Unternehmen Mannheims ist die Fabrik von Lanz. Hier werden landwirt- schaftliche Maschinen aller Art her- gestellt,- über fünftausend Menschen finden hier Beschäftigung. Heinrich Lanz, der Gründer des Geschäftes, ivar ein Kaufmann, der in Deutschland englische Maschinen verkaufte. Zur Reparatur der Maschinen errichtete er in einem Garten- haus eine kleine Werkstätte, die er mit zwei Arbeitern betrieb. Bald begann er mit der Selbstherstellung der Maschinen. Futter- schneidmaschinen waren die ersten, die er- baute. Lokonwbile und Dreschmaschinen folgten. Jede Arbeit, die einst der Landmann im Schweiße seines An- gesichtes verrichten mußte, besorgen die Lanz'schen Maschinen; die Loko- mobile ersetzt auf großen Landgütern oft die Menschen- oder Tierkraft. Maschinen pflügen, säen, eggen, mähen und dreschen. So hilft die Industrie, die der Landwirtschaft viele Arbeits- kräfte entzog, der Landwirtschaft wieder in reichem Maße. (Knipp u. Lanz, eiu Vergleich.) Fabriken in Mannheim: Lanz, Landwirtschaftliche Maschinen. — Benz, Motoren und Automobile. — Brown, Boveri, Elektrische Maschinen. — Kabelwerk. — Stahlwerk. — Gießereien. — Chemische Fabrik. — Seifenfabrik. — Spiegelfabrik. — Gummi- und Celluloid- fabrik. — Rheinmühlen. Südlich von Mannheim liegt die Stadt Schwetzingen mit ihrem berühmten Schloßgarten. Hier ließen sich die pfälzischen Kurfürsten durch berühmte Künstler einen Sommersitz schaffen. Felder und Wiesen wurden zu herrlichen Hainen gewandelt, aus deren Grün Tenrpel und weiße Marmorgestalten hervorschimmern.

3. Badisches Realienbuch - S. 40

1916 - Bühl (Baden) : Konkordia-Verl.
40 3ur Zeit, als auch die höchsten Berge des Schwarzwaldes mit ewigem Schnee bedeckt waren, erfüllten mächtige Gletscher die ganze Bodenseegegend. Die Gletscher furchten die Täler aus und formten aucl, das Becken des Sees. Ais mildere Zeiten kamen, schmolzen die Gletscher und ließen Schutt und Sand zurück. Die reichen Wasser der schmelzenden Eie Massen setzten die Arbeit des Gletschers fort und gruben sich Talrinnen. Die Ablagerungen der Gletscher bildeten Hügelreihen; überall treffen wir in der Seegegend auch große Steinblöcke, die einstens von den Gletschern hierher getragen wurden. Beim Bodanrück teilte sich der große Rheingletscher in zwei Arme, die das Bett des Überlinger- und Zellersees erfüllten. Die Nordküste des Bodensees erfreut sich eines milderen Klimas als das Linzgauer Hügelland. Durch den steilen Gebirgsrand ist das Ufer vor Nord- winden geschützt; zudem verhindert der See die gefährlichen Nachtfröste des Frühlings. Deshalb gedeiht auch hier die Rebe, die die Ufer bekleidet, und der Obstbaum. Der nördliche Linzgau ist ein Getreideland. Auch die Viehzucht steht in großer Blüte; ein besonderer Viehschlag, das Meßkircher Rind, wird hier gezüchtet. 9. Die Leute. Manche Dinge am Bodensee erzählen uns von den ältesten Tagen der Menschen. Zn Höhlen fand man in großen Mengen Knochen von Menschen und ausgestorbenen Tieren; daneben lagen aber aucl) die steinernen Waffen und Geräte dieser Menschen. An verschiedenen Stellen des Ufers stieß man auf die Reste von Pfahlbauten. Das waren Häuser, die auf Holzpfählen im Wasser standen. Die Bewohner der Pfahlbauten ivaren vor Feinden geschützt; sie konnten sich aber auch leicht ihrer Abfälle und ihres Unrats entlebigen. Zn den Schlammschichten des Sees fand man zahlreiche Überreste vom Haushalt der Pfahlbauer. Man konnte aris diesen Abfüllen sich ein Bild machen, ivie die Pfahlbaubewohner sich kleideten, welche Pflanzen sie anbauten, welche Tiere sie jagten, welche Werkzeuge sie benützten. (Was erzählt unser Kehrrichtfaß?) Zur Römerzeit entstanden am See eine Reihe von Städten. Konstanz und Bregenz sind aus römischen Niederlassungen entstanden. ^ Konstanz. Einwohnerzahl 1910: 27000; 1913: 29000. Konstanz war im Mittelalter eine freie Reichsstadt, die einen lebhaften Leinmandhandel betrieb. Durch seine Lage auf der linken Rheinseite zwischen Ober- und Untersee wurde Konstanz zum Durchgangspunkt zwischen Deutschland und der Schweiz. Hier wurden die Güter vom großen Schiff aus in das flache Schiff oder auf den Wagen umgeschlagen. Ein Bischof hatte seinen Sitz in der blühenden Stadt, die während der großen Kirchenversammlung vor 500 Zähren 20000 Fremde in ihren Mauern beherbergte. Als aber Konstanz österreichisch wurde und Zollschranken es von der Schweiz trennten, verlor es seine Bedetrtung und viele Fabriken wurden nach der Schweiz verlegt. Erst in ihrer badischen Zeit blühte die Stadt wieder auf. Zum altertümlichen mit seinem Kaufhaus und seinem schönen Münster gesellt sich ein neues Konstanz mit breiten Straßen, schönen Gebäuden und großen Fabriken. Aus alten Fischerdörfern sind das hübsche Badestädtchen Uberlingen und das schloßbekrönte Meersburg am steilen Felsufer entstanden. Zm Uberlingersee liegt die kleine Znsel Mainau, die inmitten eines Parks von wunderbarer Schönheit das Sommerschloß unseres Landesherrn trägt. Auf der Znsel Reichenau gründete einst der hl. Pirmin ein Kloster. Die Mönche pflegten eifrig Wissen- schaften und Künste; sie bauten Kirchen und sammelten Handschriften. Drei Dörfer liegen auf der rebenbewachsenen Znsel, die in ihren Kirchen noch manche Erinnerung an die Klosterzeit bergen. 10. Verkehr am Bodensee. Eine Bodensee-Gürtelbahn verbindet die Seestädtchen miteinander. Gib die wichtigsten Stationen an! Auf dem Bodensee selbst, der alljährlich viele Fremde anlockt, herrscht lebhafter Schiffsverkehr. Große

4. Badisches Realienbuch - S. 57

1916 - Bühl (Baden) : Konkordia-Verl.
57 Das Reichsland Elsaß-Lothringen. Größe und Einwohnerzahl. 1 mal das Land Baden. ^8 mal das Volk Baden. Naturgebiete: Die linke Rheinebene und ihr Gebirgsrand. Das Lothringer Stufenland. Das Reichsland besteht aus zwei Teilen Lothringen ~Q Lothringen ist von Mosel und Saar, Elsaß von Rhein und Iii bewässert. Milde Täler und rauhe Höhen, das ist der Grundzug im Klima des Landes. Die linke Rheinebene liegt im Regenschatten der Vogesen. Nahrungsquellen der Bewohner. ^3 des Bodens ist der Landwirtschaft dienstbar; auch der Wald nimmt einen großen Raum ein. Die Hauptprodukte und ihre Gebiete: Getreide, Hopfen, Tabak und Hanf: Rheinebene und Moseltal. Wein: Gebirgsrand und Lothringen. Kohlen: Saargebiet. Eisen: Moselgegend. Die Hauptindustrie der Reichslande ist die Gewebeindustrie. In Mül- hausen, Kolmar und Schlettstadt werden Kattune, Barchent und Hemdentuch hergestellt. Der Mittelpunkt der Eisenindustrie ist das Gebiet um Metz. Im Anschluß an die Naturprodukte hat sich im Oberelsaß Papier- und Holzindustrie, Käse- und Lederfabrikation entwickelt. Dem Verkehr dienen außer den Bahnen drei Kanäle: Der Rhein-Rhonekanal führt von Straßburg über Mülhausen nach Besançon. Der Rhein-Marnekanal führt von Straßburg nach Nancy. Der Saarkanal verbindet den Rhein-Marnekanal mit der Saargegend. Die Bewohner der Reichslande sind Alemannen im Elsaß, ^Franken in Lothringen. Mitteldeutschland. Die Rheinische Schieferplatte. Am Nordende der Oberrheinischen Tiefebene bei Mainz stellt sich dem Rhein ein Gebirgswall entgegen und zwingt ihn, nach Westen auszuweichen. Bis Bingen behält der Rhein die westliche Richtung, dann wendet er sich aber- mals nördlich und durchbricht das Gebirge. In Jahrtausenden hat sich der Strom ein tiefes schmales Tal von 100 km Länge in das Gebirge eingesägt. Man nennt das Gebirge das Rheinische Schiefergebirge; es ist ein altes Gebirge; junge Steine, die es einstens bedeckten, sind längst abgetragen. Schiefer, Grauwacke, Quarz und Kalk bilden eine gleichmäßige Gebirgsplatte. Der Rhein und feine Nebenflüsse haben durch ihre tiefen Täler die Platte in einzelne Teile zerschnitten.
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