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1. Vaterländische Geschichte - S. 109

1908 - Frankfurt a.M. : Neumann
— 109 qeaert btc fctnblicf)c Übermalt. ®te gefangenen Offigiere, cif eble Jünglinge, liefe Napoleon Bei Ssefel als ©trafeenräuber erfchtefeen. 3fjr letter gftuf mar: „(Ss lebe bcr ^önigl" 9. ^aüoieons ,3ug nad) Üiufefaub 1812. a) 2)ie Ur|fache. £ro§ feiner gemaltigen (Erfolge fühlte fief) Napoleon nidjt glütfl«|. ftaum Iaq Cftcrreic^ am 23oben, fo madjte if)m 9ftufefanb 8“ fäaffen, b?nn der Äaifer Sitcjanbcr erleichterte die (Sinfutjr engltfc^er stolontal= maren in fein gteiefj. ©a erflärte itjm Napoleon den flrteg. b) 2)er 3ug nad) 9jtosfau. äftit einem ßeere oon 600 000 9jlann trat Napoleon im f5rüt)iat)re 1812 den Sseg nach ^ufelanb an. $ reu feen mufete den ©urd)gug geftatten, die ungeheuren © cfiaren oerpftegen und obenbrein 20 000 3ftann ßilfstruppen fteuen, bte unter dem Oberbefehl bes ©enerals oon Dorf ftanben und nad) $eters= bürg markieren follten. Sie £auptarmee aber manbte ft^ gegen Sfltosfau. ©ie Muffen mitten immer tiefer in ßanb gurüd und brannten alle ©örfer h^ter nieber, um dem geinbe nur etne gßöfte gu (affen. Srft in der 9^ätie Sflosfaus erwarteten sie den ©egner ium Äampf. S3ei 23 ör ob in o lam es gu einer mörberiftfjen ©djladjt. ©ie Muffen unterlagen, und nun ftanb den Siegern der 2ßeg nad) 3ftosfau offen. c) ©er Sranb oon ältosfau. ^trt (Septeinber hteit Slapoleon feinen ©ingug in die alte £>auptftabi. £>ier tooute er mit feinen Gruppen übermintern. 3u feinem 93efremben fanb er ü0losfau faft menfdjenleer. ©djon in der erften üftadjt güngelten in oerfdjiebenen Vierteln der (Stadt flammen empor. Vergebens fudjte man den Sbranb gu löfdjen. 33alb mar gang Sjtosfau ein lobernbes ^euermeer. ©ie Muffen felbft hatten ihre „hcil*0e ©tabt* geopfert, um dem geinbe die erfehnten Sbinterquartiere gu gerftören. 3e^t moete Napoleon grieben fchliefeen; aber Sllejanber gog ihn hin, der erfte fiel, und liefe ihm dann fagen, iefct gehe der $rieg erft recht an. d) ©er ftägliche föüdgug. Sie grofee Strmee mar nun m einem fremben ßanbe ohne Dbbad) und ohne ßebensmittel. (Ss blieb ihr alfo nid)t§ anberes übrig, als den 9tüdgug angutreten. Slber ba brac^ ungemöhnlid) heftiger Sbinter herein. ^t unfäglicfjer 9jtüfye fchleppten fid) die hungernben und frierenben Sttenfdjen durch den tiefen ©djnee und über die ftarrenben ©isfelber. Slbenbs festen fief) gange Raufen um ein Söadjtfeuer, und morgens lagen sie als ßeidjen ba. ©tets maren den ^lieljenben die ^ofafen auf den ^erfert. 23is gur 33erefina mar immer noch eine gemiffe Orbnung oorljanben. ©djnell mürben gmei 93ritden über den ?jtufe gefdcjlagen. 9wes brängte in milber £aft hßrgu. ©ie eine 35rücfe brach e*n' ^ie artbere rourbe in Söranb gefteeft. Xaufenbe fanben ifjren Stob in den eifigen fluten; alle, die noch am linfen Ufer ftanben, gerieten in ©efangenfdjaft. 9tls Napoleon fah, bafe alles oerloren mar, oerliefe er die überrefte feines föeeres und rettete fid) in einem ©glitten nach ^ßaris, um eine neue 2lrmee ausheben gu laffen.

2. Vaterländische Geschichte - S. 11

1908 - Frankfurt a.M. : Neumann
— 11 — S)ie Hunnen maren ein roi}e§ üftomabenoolf au§ den ©teppen Slfiens und gehörten sur mongolifc^en 9taffe. Sfjre Hautfarbe mar alfo gelb, ©ie befaßen einen gebrungenen Körper und ftarle ©lieber. 2)ie Seine maren frumm. 9iuf dem fetten 9tacfen fafj ein bicfer 5?opf. ®a§ ©eficf)t mar breit, die Sftafe platt; die Ssacfenfnodjen traten ftarf fjeroor, und die Slugen ftanben fc^ief; ba§ £aar mar fcfjmarä und ftruppig. Sie Kleiber mürben au§ gellen gufammengeflidt und folange getragen, big sie in ge^en 00m ßeibe fielen. S)ie 9laf)rung der Hunnen bilbeten Sßurgefn und rof)e§ pfeifet), ba£ sie unter dem ©attef mürbe ritten. Käufer mieben sie mie ©räber; bagegen maren sie oon ifjren flehten, aber flinfen gerben ungertrenntief): sie afcen und tranfen, fauften und oerfauften, ratfdjlagten nnb fepefen auf ifjnen. Sfjre fcfjmu^igen Sbeiber und tinber führten sie auf Dctjfen* farren nadj. 3n ungeheuren ©djmärmen und mit dem ©cfjlacfjt= ruf „fjui! I)ut!" ritten biefe Sftenfcfjen an den geinb fjeran und über* fcfjütteten ijjn mit einem £agef oon Pfeilen, äöicfjen die ©egner ifjren ©cfjüffen aus, fo marfen sie ifjnen ©cpngen um den _£al3; rücften jene aber oor, fo oerfdjmanben sie fo eilig, mie sie ge= fommen maren. 3. $ie 3®eftgotcn uttb tljt ^önig S)ie Hunnen ftürgten fiefj aunäcfjft auf die Oft go ten. 2)iefe maren balb untermorfen und mußten den Siegern als 33unbesgenoffen folgen. üftun brangen beibe 23ölfer oereint gegen die äöeftgoten oor. S)a fartf biefen der 9jtut. Dfjne einen 5?ampf 3u magen, gogen fte mit Söeib und ^inb füb= märt§. ©0 famen sie an die £)onau. 3tuf dem andern Ufer bes ©tromes begann bas römifefje 9teicf). Qe^t begab fief) i£)r Sifcfjof Sßttlfüas gum Äaifer und bat um Sbofjnfitje für die Vertriebenen. 3mar maren dem Äaifer die fremben (Säfte nicfjt angenehm; boefj erlaubte er ifjnen, fid) im heutigen Bulgarien niebergulaffen. $n der neuen Heimat erging es den Söeftgoten anfangs fdjltmm genug; benn die ötömer gaben ifjnen niefjt einmal fooief Üjtaf)rungs= mittet, bafc sie ifjren junger ftitcen fonnten. ©ine foltfje S3ef)anbfung aber liefen sie fiefj nid)t lange gefallen. 9soe 3ornes ergriffen sie die Sbaffen, und ein großer Seil der Balfanfjalbinfef mürbe oon ifjnen fcfjrecftic^ oermüftet. 3um ©lücf fam naefj ßtoei ^afjren ein anberer Äatfer auf den Sljron. ©r fjief? Sljeoböfius. ©er neue £>errfd)er fam den ©oten entgegen und forgte bafür, bafj sie beffere Ssoljnfitje erhielten. ©0 gab es mieber Sftufje im ßanbe. Stjeobofius teilte bas 9teidj unter feine beiben ©öfjne. ©er eine erfjielt den Söeften mit der £auptftabt 9taoenna, der anbere den Dften mit der £>auptftabt ^onftantinopel. ©eitbem (395) unter= fdjieb man ein meft= und ein oftrömifcfjes Sfteid). 2)er junge oftrömifdje Slaifer märe die unbequemen ©oten gerne fos gemefen und fdjicfte sie in bas meftrömifdje ßanb. ©0 fielen sie unter if)rem jugenblidjen Äönig 9x f a r i cfj in Sofien ein und rücften fc^Iieftfic^ oor 9t 0 m. $)ie ©tabt, die feit Tanger 3eit feinen $einb me^r oor ifjren Soren gefefjen Ijatte,

3. Vaterländische Geschichte - S. 108

1908 - Frankfurt a.M. : Neumann
108 ftc Xaq und Sfadfjt. ©ilboten riefen den Äönig Ijerbei. ©r erftfrien mit den betben ätteften grinsen. Sie !amen gerabe no* recfit um bte ebte Sduibertn fterben 3u fef)en (19. 3uli 1810). ^fire ßeitfie ru9t tn dem f)errlicf)en äfl auf oleum au ©Jjarlottenburg. pit der föniglic^en gamilie trauerte ba§ game Sjölf. °*eber ßreufte muffte, bafj ba§ Ungtöcf be§ »aterlanbe§ ßuifens £en qebrodöen f)atte. Sdarum begeifterte ifjr Sbilb die Kämpfer der Sbefreiunqsfrieqe 3u großen Säten. a ö 8. Napoleon im Skintf mit ©paniett und ßfterreidj. Stfiitt. ßreufjen und 9tu^tanb maren der ihmtinentalfperre beigetreten* aber ttt anbere ßänber mürben nodf) engtifc^e Söaren eingefüljrt, fo in Portugal und Spanien, »eibe (Staaten fudjte Napoleon barum 3u untermerfen. S)en ^önig oon ^ortugar iagte er einfach au§ feinem Sketdje. ®en flöntg oon Spanien loäte er nadj granfreitf und Amanq tljn bort aur Stbbanfung. ©ein eigener »ruber Sofepfj beftieg hierauf den oermatften Sfjron. S)a geriet gan3 Spanien in eine ungeheure Slufregung; überall bracf) der Slufftanb (o§. 3m ^teinfrieg erlitten bte granaofen fernere »erlufte. 3^re ©enerate fonnten die Me ntdgt Ijerftehen. £>arum ging Napoleon felbft f)in. 9il§ er mitten in der Arbeit mar, überrafcfjte ifjn eine ^rieg§erl(ärung Cfterreidj§ Stodfj einmal rief grans I. 1809 feine »ölfer gegen Napoleon 3u den Sbaffen. ®a erhoben fid^ oor allen die Siroler; benn ohmofy fte feit 1806 unter bagrifd)er $errfc§aft ftanben, bemalten sie bodj dem £aufe Sfterreitf) die Sreue. »alb maren die oerfjafjten »agern au§ dem Sanbe gejagt, ©ooiele Gruppen aucf) gegen ba§ tapfere »ergoolf anrücften, sie festen mit blutigen köpfen §eim. Sie ^eftigften Kämpfe tobten am ^felberg. ©er ©anbmirt 9inbrea§ «pofer regierte eine 3eitlang im 3nn§brucfer ©dfjfoffe al§ faifertic^er ©tatt= Ijalter. Napoleon felbft 30g in Ssien ein. 9tad£) biefem Sriumpfje aber erlitt er feine erfte ^ieberfage bei 91 fpern, ©agegen fiegte er mteber in der ©djladjt bei Bagram. Sief gebeugt fd&Iofe Äaifer $ran3 Rieben. S)ie treuen Siroter mufrte er der 9tacfje Napoleons überlaffen. £ofer flüchtete und oerbarg fidej 3mei Monate lang in einer etnfamen ©ennf}ütte. ©in Verräter aber führte die granaofen auf feine ©pur. 3n geffeln fcfjleppten if)n biefe nadfj Sftantua, rao er erhoffen mürbe (1810). ©inen äftonat fpäter nermftljlte fidj Napoleon mit äftarie ßuife, der Softer be§ ^aifer§ oon £)fterreiif|, natf)dem er fitf) oon feiner ©attin 3of epljine |atte ftfjeiben laffen. Ser ©ofjn, den if)tn biefe smeite ~®ema|rin fdjenfte, erlieft fdjon in der Sßiege den Sitel „^öntg oon 9iom." Sie ©rljebung £)fterreid£j£ mirfte audfj in sßreufjen. Ser £ufaren= major üon ©dejill führte eine§ Borgens fein Regiment oom übung§= platj bei 33erlin in§ ^etb ^inau§ 3um Kampfe gegen die ^ran3ofen. 9loc| anbere fc^roffen fidf) if)tn an. »on atfen ©eiten frfjitfte Napoleon Sruppen, i^n 3u fangen. ©d^ih fd^Iug fid§ burdtj und brang in die ^eftung ©tralfunb ein. ^Qier fiel er in mütenbem ©tra^enfampfe
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