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1. Theil 3 - S. 280

1806 - Leipzig : Hinrichs
2go 0ed)jie ^tiobe* rei$g 2infprud)e ouf Neapel. — £>odi bewirft bes ad)t Und groangigjäqrigen {Pf)iltppg $ob (25 ©ept. 1506) eine neue Shic&tung bet ‘Pelitif in ©panien; benn bei 3o(jan« neng Sba&nftnn und ©oljtieg ^ar(g ‘»Eiinberjaijrigfeit muß in ^afiilien notljwenbig eine 2fbmini(irat(on organifirt tmben, um welche ftd> S?ar(g beibe ©toßväter, §erb(nanb uon 2iragonien, und bet .faifer Sftajrimilian bewerben. ~ci* mutige fajülifdie üdum'fler, bet ^arbinal 3£i* nunej, Siafuileng Vertrauter, »erfd>afft fte dem et* flertt. Um bag nun in fid) confoiibtrte und burd) die Sn* (J ui fitton gegen alle polttifcbe .^e^eteien gefieberte ©pa» nten ju arronbiren, ergreift gerbinanb (1510) in dem italienifcben Äanipfe, dem er in der heiligen Ctgue bet’tritf, die Sbajfcn gegen den $onig von Siavarra, und befont, burd) die Vertreibung feeffeiben „ feine Sftadjt big an die ‘Pp* rennen aug. — (Eben fo bejmang er (1509) öran an der afrifanifdjen-$u|?e, machte Algier und $untg gtnöbar^ utib eoioniftrte '¿Domingo, Jamaica, (Euba, ‘Por* io» 9iico und die $ctra Sirma in 2imerifa. — 3iad) feinem $obe (23 S«n. 1516) folgt ifjrn der reiche Qerbc von Sburgunb, der in den Shicberianben ersogene $ati, ein fed)g]af;riger Säugling, in 2iragonten und 5v'a ¡Tüten. $eutfd)lanb ergebt ifjn burdj 3baf)(, naef) feineg ©reßvaterg £obe (1519), auf den Äaifertfjvon (feit biefer Sott £at( 5). — Qiin merfwürbiger 9)?anu in einer merfrourbigen ‘Pertobe auf dem erfien Xtyro* ne der Qtljrifietiljeii, mar allerbingg eine widjtige @t* fdjeinung in der politifdjen Ö3eit; aber die ‘Polt’tif je, m’t Sott f)attc ned) ju wenig gefiigfeit, und in $atlg <Sn t*

2. Theil 2 - S. 436

1806 - Leipzig : Hinrichs
43ö Fünfte Periode. / '* . - # ' N • ' •/> u.,r ' - eines unter dem Drucke der Leibeigenschaft verträumten Le- bens. Die Kreuzzüge riefen auch drei Ritterorden zum Daseyn. Der Johannitrerorden, 1113 gestiftet, um die Pilgrimme in dem Hospitale Johannis des Täufers in Jerusalem zu verpflegen, ward dann in seiner Bestim- mung dahin modificirt, die Pilgrimme zu begleiten und gegen Räuber zu vertheidlgen. Je ausgezeichneter die Frei- gebigkeit gegen ihn war; desto mehr erweiterte er seine Be- stimmung zu militärischen Geschäften, und zum Kam- pfe gegen die Ungläubigen. Nach dem Verluste von Palä- stina zog er zuerst nach Cypern, und von da (izo3) nach Rhodus. Durch die Osmanen von hier (1522) vertrieben, wies ihm Karl 5 Maltha (>552) zum Wohnsitze an, von wo er aber, nach der Uebergabe Mal- thaü an die Franzosen (-798) verdrängt wurde. Der Tempeiherrnorden hatte gleich bei seiner Stiftung (in3) eine militärische Bestimmung. Euro- päische Ritter vereinigten sich in Palästina zum mulhigsten Kampfe gegen die Muhamedaner, und der König Balduin 2 von Jerusalem überließ ihm ein Haus in der Nahe des Tempels Salomonis, wvrnach er benannt wurde. Große Schenkungen machten ihn für Europa, nach Beendigung der Kreuzzüge, wichtig, bewirkten aber auch seine Vertilgung durch die eigennützige Politik eines französischen Königs (1 z 14). Der teutsche Orden, erst 1190 kn Palästina gestif- tet, war ursprünglich, wie der Johaunitterorben, der Verpflegung der Kranken und Verlaßenen bestimmt, erhielt aber

3. Theil 2 - S. 517

1806 - Leipzig : Hinrichs
Von Karl d. Frank, b. a. d. Entd.v. Amerika. 517 wo dieser Stand der einzige Inhaber wissenschaftlicher Kenntnisse war. Mit einer seltenen Fertigkeit theilte Karl seine Zeit zwi- schen die Negierungsgeschäfte, das Gewühl der Schlachten, und die Betreibung der Wissenschaften, die er erst im Umgänge mit seinen Freunden Alcu i n, Paul Warnefried und Pe- ter von Pisa, einem Britten und zweien Italienern, anbauen lernte. Die griechische Sprache blühte jetzt zum erstenmale wie* der im Abendlande auf; die Söhne und Töchter Karls wur- den, so wie der junge Adel von Alculn in den Wissenschaften unterrichtet, und für sie eine Hofschule (schola palatma), so wie für die ausgebildeten und gereiften Gelehrten eine Hofakademie errichtet. Zm Jahre 788 befahl er den Erzbischöffen, Bischöffen und Aebten, Domschulen anzulegen, die Klosterfchulen zu erneuern, und die schönen Wissenschaften in ih- nen vortragen zu lassen. Am schönsten blühten d k e Klosterschu- len auf, von welchen Alcuin selbst Vorsteher war, z. B. die zu Tours. Die klassische Literatur trat wieder in ihre Rechte, und das Trivium und Quadrivium beschäftigten und üb, te die Köpfe der Jünglinge. Von den Vorstehern der Klöster und Stifter ließ sich Karl Berichte über den Zustand der Schu- len einschicken, deren Styl er selbst beurtheilte, so wie er die Prüfungen in den Schulen, die er besuchte, jedesmal mit seiner Censur beschloß. Karls Sohn, Ludwig, hatte selbst eine wissenschaft- liche Erziehung genossen; er erhielt also die Institute seine- Vaters, und drang auf die Reformation der Klöster; aber kein frischerers Leben und kein höherer Geist ging von einem Manne aus, dessen Schwächen im Privatleben minder» als ans

4. Theil 2 - S. 519

1806 - Leipzig : Hinrichs
Von Karl b. Frank, b. a. d. Entd. v. Amerika. 519 stark das Studium der ehrwürdigen Ueberrefte eines gebilde- ten Alterthums. Die aus den Zerren der Imperatoren herrührenden Institute in Italien gingen unter dem Andran- gs der Barbaren während der Herrschaft der Ostgochen und Langobarden ein; nur der Mönchsgeist ward genährt, da in den klösterlichen Cohvrten die Inhaber des päbstljchen Stuhles ihre rüstigsten Streiter fanden, und selbst die strenge Reformation de6 klösterlichen Lebens, wie sie zuerst Odo in seinem Kloster zu Clügny (930) einsührle, zu bald wieder verfiel. Von Spanien aus, wo damals die arabische Literatur ihre schönste Blühte trieb, kam ein neues wissenschaftliches Leben nach Frankreich- Aristoteles, den die Araber in Syrien kennen gelernt und dem sie willig gehuldigt harten, wurde itzt auch in den Klosterschulen, obgleich nicht so aus- schließend, betrieben, wie in der Folge. Da die Dia- lektik ihre Stelle unter den sieben freien Künsten während des Mittelalters behauptete, und die Philosophie, so wie olle Wissenschaften, blos von dem geistlichen Stande bearbei- tet wurde; so läßt es sich erklären, wie die Philosophie des Mittelalters ausschließend tm Dienste der Theolo- gie stand, und die Gewandtheit in Dialektik und Polemik zugleich den Ruf eines großen Philosophen bewirkte. Ob es nun gleich unter den scholastischen Philosophen in der That Männer von seltenen Fähigkeiten gab; so blieb doch ihr Anbau und ihreanwendung der Philosophie einseitig und beschränkt; denn abgerechnet, daß sie von dem wirklichen Leben völlig ge- trennt wurde, bestand sio größtentheils ln logischen Uebnngen, die nickt selten zur Sophistik führten und in Spielereien ausarteten. Schon Johann Scotus Erigena fl- 836), und noch
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