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1. Das erste Geschichtsbuch - S. 108

1892 - Gera : Hofmann
— 108 — ja einmal mußte sie sich von einer Bettlerin in den Kot stoßen lassen. Alles ertrug sie geduldig und ohne Murren. Später reuete ihren Schwager seine Härte, und er rief die unglückliche Frau zurück. Sie aber sehnte sich nicht nach fürstlicher Pflege, sondern zog nach Marburg an der Lahn und lebte da still und einsam ihrem Gott und ihren Nächsten. Alle ihre Habe gab sie den Armen und behielt nur ein graues Kleid, darin man sie begraben sollte. Auf dem Totenbette tröstete sie die Umstehenden und ist dann in Gottes Frieden dahingefahren. 4. Friedrich Barbarossa im Kyffhäuser. 1. Wie die Kyffhänsersage entlkand. Der Kyffhäuserberg liegt an der „goldenen Aue", südlich vom Harzgebirge, und trug ehedem eine kaiserliche Pfalz oder Burg. Der Name Kyffhäuser bedeutet „Häuser auf der Kippe". Ein alter Turm ist der einzige Rest aus alter Zeit. Jetzt wird dem Kaiser Wilhelm I., dem Weißbart, auf dem Berge ein großes Denkmal errichtet, weil er das deutsche Reich erneuert und die lange Zwietracht geendet hat. Vor mehr als 700 Jahren herrschte in Deutschland gar gewaltig der Kaiser Friedrich Barbarossa. Die Stammburg seines edlen Geschlechts war die Burg Hohenstaufen in Schwaben, nicht weit von der Zollernburg. Wegen seines rötlichen Bartes wurde der Kaiser in Italien Barbarossa oder Rotbart genannt. Er zog siebenmal über die Alpen nach Italien, um dort die widerspenstigen Städte zu unterwerfen. Mehr als einmal geriet er in Lebensgefahr. Als Greis unternahm er (1190) einen Kreuzzug in das heilige Land, um Jerusalem und die andern heiligen Orter aus den Händen der Türken zu befreien. Siegreich drang er vor. Aber zum großen Jammer seines Heeres ertrank er in einem Flusse und ward im fernen Lande begraben. Das deutsche Volk glaubte nicht an den Tod des herrlichen Helden und hoffte in den traurigen Zeiten, die nach ihm kamen, immer auf seine Wiederkehr. Einer erzählte dem andern, er sei nicht gestorben, sondern säße verzaubert in einem unterirdischen Schlosse des Kyffhäuserberges. Er stütze sein Haupt auf einen Marmortisch. Sein Bart sei durch und um den Tisch gewachsen. Seine Ritter stünden schlafend umher, und seine Tochter lltchen hüte das verzauberte Schloß. Zuweilen zwinke der Kaiser mit den Augen und schicke einen Zwerg hinauf, damit er nachsehe, ob die Raben noch kreischend um den Berg flögen. Sei dies der Fall, dann müsse er wieder hundert Jahre weiter schlafen. (Vergleiche Rückerts Lied: „Der alte Barbarossa —" und Geibels „Tief im Schlosse des Kyffhäuser —".) 2. Wie zwei Soldaten den Turm erstiegen. Der Turnt, in dem der Kaiser unten schlafen soll, hat keinen Eingang. Nur oben sieht man zwei offene Luken, zu denen man auf vorspringenden Steinen emporklettern kann. Zwei Soldaten wollten den alten Kaiser gern einmal sehen. Aus Tille da stiegen sie auf den Berg und kletterten zu den Luken empor, aber sie fanden sie mit eisernen Läden geschlossen. Unverrichteter Sache kehrten sie um. Als aber die Leute in Tilleda von den Läden hörten, da riefen sie: „O ihr Thoren! Hättet ihr die Läden ausgehoben und mitgenommen, so wären sie zu Gold geworden!" Eilig liefen die Soldaten wieder auf den Berg, aber die Läden an den Luken waren verschwunden. 3. Wie der Kirt von Wennnngen Geräte borgte. Der Hirt in Nennungen wollte Hochzeit machen, hatte aber kein Tischgerät dazu. Da

2. Geschichtsbilder aus der alten und der vaterländischen Geschichte für Volksschulen - S. 38

1880 - Berlin : Hofmann
38 stark befestigt und von 60,000 Streitern vertheidigt. Mit ungehenern Anstrengungen schafften die Kreuzfahrer, die kaum halb so viele an Zahl waren, Belagerungsmaschinen, besonders bewegliche Trme, herbei. Zwei Tage wurde mit beispielloser Tapferkeit gestrmt, aber erfolglos. Da pltzlich glaubten die Kreuzfahrer auf dem Olberge einen Ritter in leuchtender Rstung zu sehen. Gott sendet den Erzengel Michael zu Hlfe!" rief man sich zu, und die Begeisterung ward unwiderstehlich. Zuerst erstiegen Gottfried und sein Bruder von einem Turme die Mauer. Ein Thor ward niedergerannt, die erste Ringmauer durch-brechen, der Wallgraben ausgefllt, und hinein strmten die rche-durstigen Scharen mit dem Rufe: Gott will es!" In grauenvoller Metzelei sielen 70,000 Trken; die Juden wurden in ihrer Synagoge verbrannt; bis an die Knchel wateten die Sieger im Blute. Gott-fried aber ging barfu im Bergewande zum heil. Grabe und dankte Gott knieend fr den Sieg. Da warf auch das Kriegsvolk die Waffen weg und zog barfu unter Bugesngen in die Grabeskirche. Man bot dem edlen Gottfried die Krone von Jerusalem an, er aber sprach: Wie sollte ich an der Stelle eine goldene Krone tragen, wo mein Heiland unter der Dornenkrone geblutet hat!" und nannte sich nur Beschtzer des heil. Grabes. Nachdem er noch ein siebenmal strkeres Heer des Sultans von gypten besiegt hatte, erlag er schon im nchsten Jahre den bermenschlichen Anstrengungen. Sein Bruder-Balduin folgte ihm als König von Jerusalem. 6. Ausgang und Folgen der Kreuzzge. Durch die Uneinig-keit der Christen und die Tapferkeit der Trken ging spter ein Ort nach dem andern wieder verloren. Und obgleich das Abendland in 7 Kreuzzgen gegen 6 Millionen Menschen opferte, so siel doch nach 200 Jahren die letzte christliche Besitzung in Palstina den Trken wieder in die Hnde. Die Kreuzzge sind indessen von wichtigen Folgen gewesen. Das Ansehen der Ppste und die Macht der Kirche wuchs ungemein. Viele Fürsten erweiterten ihre Hausmacht durch erledigte Lehen. Das Ritterthum entwickelte sich zur vollsten Blte. Die Macht der Städte wuchs zusehends durch den lebhaften Handelsverkehr. Viele Leibeigene kauften sich los, und der Bauernstand wurde freier. Die Völker traten sich nher; neue Lnder, Pflanzen und Thiere wurden bekannt, fremde Sprachen studirt, die Werke der gelehrten Griechen und Araber durchforscht, den Malern und Dichtern neue Ge-genstnde fr ihre Kunst zugefhrt. 10. Friedrich I. Sarbarojsa. 11521190. 1. Die Hohenstaufen. Den schnsten Glanz gewann die deutsche Krone unter den 6 hohenstaufischen Kaisern, die von der Burg Staufen in Schwaben stammten. Unter ihnen brach fr deutsche

3. Deutsche und brandenburgisch-preußische Geschichte für Lehrerseminare - S. 107

1904 - Habelschwerdt : Franke
107 einen Vertrag, nach welchem sie 40 60 oder mehr Hufen Landes zu Lehen erhielten. (Eine Hufe hatte gewhnlich 60 Morgen oder etwa 15 ha.) Zwei bis vier Hufen gehrten dem Unternehmer, zwei waren fr die Pfarrei bestimmt, die brigen Hufen erhielten die Ansiedler. Der Unternehmer wurde der Erbschulze des Dorfes. Er war frei von Abgaben, mute aber dem Landeshern ein Lehns-pferd stellen und selbst Reiterdienste leisten. Die angesiedelten Bauern zahlten Grundzins und Zehnten. Bei der Grndung neuer Städte verfuhr man hnlich, nur war die erworbene Bodenflche grer. Diese neuangelegten Städte zeigen fast alle denselben Banvlan. In der Mitte wurde der vier-eckige Marktplatz (Riug) angelegt, auf dem das Rathaus feinen Platz fand. Vom Markte gehen rechtwinklig die Straen aus. Die Pfarr-kirche baute man anf einen Platz in der Nhe des Marktes. Whrend unter den letzten Hohenstaufen die Kaisermacht verfiel, befestigten deutsche Bauer, Brger, Mnche, Priester und Ritter zum Teil auf friedlichem Wege die Herrschaft ihres Volkstums der ein Gebiet, das jetzt etwa 3/ des Deutschen Reiches bildet. Mit Recht hat man darum die Besiedlung und Germauisieruug der Slawen-lnder als die Grotat des deutscheu Volkes im Mittelalter" bezeichnet. Ircrnkreich und gngcan zur Zeit der stcrusifchen Kcriser. Frankreich. Seit dem Beginn des 12. Jahrhunderts fanden die Kapetinger in ihrem Streben, einen Einheitsstaat zu grnden, Untersttzung an den Bauern, die sie vor dem raubgierigen Adel schtzten, an der Geistlichkeit und an den Stdten, in denen sich die Selbstverwaltung entwickelte. Ludwig Vii. (11371180) beteiligte sich mit Konrad Iii. am 2. Kreuzzuge. Als sich seine von ihm geschiedene Gemahlin Eleonore von Poitiers mit dem Thron-erben von England verheiratete, kam die ganze westliche Hlfte von Frankreich in englischen Besitz. Ludwigs Sohn Philipp Ii. mit dem Beinamen Angustns, d. h. Mehrer des Reichs (11801223), ist einer der grten Kapetinger. Er nahm mit Friedrich Barbarossa und Richard Lwenherz an dem 3. Kreuzzuge teil. Seiner klugen und rcksichtslosen Politik gelang es, die Macht des Knigs zu strken und die englischen Besitzungen in Frankreich zu gewinnen. 1214 schlug er die Englnder und den mit ihnen verbndeten Kaiser Otto Iv. in der Schlacht bei Bonvines. Gegen Ende seiner Regierung brachen die Albigenserkriege aus, die schlielich 1243 zur Ausbreitung der kapetingischen Macht der Sdfrankreich fhrten. Unter Philipp Ii. August erwachte das franzsische Nationalbewutsein. Da die Ppste in den Kmpfen mit Kaiser Friedrich Ii. sich auf Frankreich sttzten, so be-gann dessen Ansehen und Einflu auf Kosten Deutschlands zu steigen. Unter Philipps Ii. Enkel Ludwig dem Heiligen (12261270), fr den anfangs seine kluge Mutter Blanka regierte, stieg die Knigsmacht immer mehr und schlug im Herzen des franzsischen Volkes tiefe Wurzel. Ludwig stellte die

4. Deutsche und brandenburgisch-preußische Geschichte für Lehrerseminare - S. 108

1904 - Habelschwerdt : Franke
108 ffentliche Sicherheit her, frderte die Entwicklung der Städte durch Regelung der Abgaben, der Zlle und des Mnzwesens und durch Begnstigung von Handel und Gewerbe. Die Rechtspflege ordnete er durch Errichtung eines obersten Gerichtshofes, des Parlaments, in Paris. In den unmittelbar unter der Krone stehenden Gebieten setzte der König seine Beamten ein und erhob regelmige Steuern. Auch nach auen wuchs der franzsische Einflu. Karl von Anjou, der Bruder Ludwigs Ix., wurde 1267 König von Sizilien. In seinem Glaubenseifer unternahm Ludwig zwei Kreuzzge (1248 und 1270), die aber beide erfolglos blieben. Auf dem letzten Kreuzzuge starb er vor Tunis. Er gilt als das Ideal der mittelalterlichen Könige Frankreichs. Whrend der Kreuzzge erwachte in der franzsischen Ritterschaft eine hohe religise Begeisterung und eine Abenteuerlust, die auf das ganze geistige Leben der Nation einwirkte. Die ritterliche Poesie blhte, und die bildenden Knste nahmen einen hohen Aufschwung. Im nrdlichen Frankreich schuf die sich rasch entwickelnde Gotik herrliche Bauwerke und verbreitete sich von hier aus der das ganze Abendland. England. Im Jahre 1154 kam mit Heinrich Ii. (bis 1189) das Haus Plantagenet (plntedschenet) auf den englischen Thron, den es bis 1399 innehatte. Heinrich stammte aus der Ehe, welche die englische Knigstochter Mathilde, die kinderlose Witwe Kaiser Heinrichs V., mit dem Grafen von Anjou, Gottfried Plantagenet, geschlossen hatte. Durch seine Heirat mit der geschiedenen Gemahlin Ludwigs Vii. erhielt Heinrich Ii. das westliche Frankreich, womit der Anla zu langen Kmpfen gegeben war. Er erwarb auch die Lehnshoheit der Irland. Die Emprung seiner Shne (vgl. Bertran de Born von Uhland) verbitterte Heinrichs letzte Lebensjahre. Sein Sohn, Richard Lwenherz, ein tapferer, abenteuerschtiger und grausamer Fürst (11891199), war der Schwager Heinrichs des Lwen und ein Gegner der Hohenstaufen. Er nahm am 3. Kreuzzuge teil und wurde von Kaiser Heinrich Vi. lnger als ein Jahr gefangen gehalten (S. 83). Nach seiner Rckkehr fhrte er mit Philipp August, der die Normaudie angegriffen hatte, Krieg. Richards Bruder und Nachfolger, der genuschtige Johann ohne Land, verlor fast alle Besitzungen in Frankreich an Philipp August und ge-riet auch mit dem Papste in Streit. Da ihn seine Vasallen zu verlassen drohten, mute er die Magna Charta, den groen Freiheitsbrief, unterzeichnen, wodurch der Grund zu der englischen Verfassung gelegt wurde. Die wichtigsten Bestimmungen der Magna Charta waren, da niemand verhaftet und mit Ber-lnst des Eigentums oder Verbannung bestraft werden solle, wenn er nicht durch gesetzmigen Spruch seiner Standesgenossen verurteilt sei, und da ohne Zustimmung des Reichsrats (der Groen) keine auerordentlichen Ab-gaben erhoben werden drfen. Ein Ausschu von Baronen sollte der die Ausfhrung dieser Bestimmungen wachen. Die Regierungszeit Heinrichs Iii. (12161272), dessen Bruder Richard von Eornwallis zum deutschen

5. Geschichtsbilder aus der allgemeinen und vaterländischen Geschichte - S. 141

1899 - Gera : Hofmann
;08. Kirche des heil. Grabes zu Jerusalem. (Nach Kugler, Geschichte der Kreuzzüge.) 6. Das schwache Königreich Jerusalem. Man bot dem edlen Gottfried die Krone des neuen Reiches an, aber er wollte an der Stelle keine goldene Krone tragen, wo sein Heiland unter einer Dornenkrone geblutet hatte, und nannte sich nur „Beschützer des heiligen Grabes". Nachdem er noch ein siebenmal stärkeres Heer des Sultans von Ägypten besiegt und dem Reiche neue Gesetze gegeben hatte, starb er infolge der 1100 unsäglichen Anstrengungen. Sein Bruder Balduin folgte ihm als König von Jerusalem und erweiterte und befestigte sein Reich durch Eroberung der Küstenstädte und durch ein Bündnis mit den Handelsstädten Venedig, Genua und Pisa, die unablässig Verstärkungen brachten. Aber durch die Uneinigkeit der Christen und die Tapferkeit der Türken ging später ein Ort nach dem andern verloren. Und obgleich das Abendland in sieben Kreuzzügen seine beste Kraft im Orient ver- schwendete und an 6 Millionen Menschen opferte, so fiel doch nach 200 Jahren die letzte christliche Besitzung in Palästina, die Festung 1291 Akkon, den Türken wieder in die Hände. 7. Die wichtigen Folgen der Kreuzzüge. Der Zweck der Kreuz- züge, die dauernde Besitzergreifung des heiligen Landes, wurde nicht erreicht; aber sie haben einen gewaltigen Einfluß auf das öffentliche Leben und die Kulturentwicklung im Abendlande ausgeübt. Die Kirche gewann durch die große religiöse Begeisterung an geistiger, durch die vielen Schenkungen an weltlicher Macht. Auch manche Herzöge und Grafen erhielten einen Zuwachs an Besitz, indem sie erledigte Lehen einzogen. Vor allem aber brachten die Kreuzzüge den größeren Städten Vorteil. Ihr Handel und Verkehr hob sich, und mit ihrem Reichtum erkauften sie leicht von den geldbedürftigen Fürsten größere Vorrechte.

6. Geschichtsbilder aus der allgemeinen und vaterländischen Geschichte - S. 150

1899 - Gera : Hofmann
150 gegen „Entschädigungen" die Krone einem englischen und einem spanischen Fürsten übertragen. Beide bekümmerten sich ebensowenig um Deutschland wie die deutschen Fürsten um diese Namenkaiser. Die deutschen Fürsten waren völlig selbständig geworden. Handel, Gewerbe und Acker- bau lagen gänzlich darnieder. Niemand war seines Lebens und Gutes sicher. Die Fürsten und Herren rauften miteinander in endlosen Fehden, und nur der Stärkste hatte Recht (Faustrecht). Von ihren sicheren Burgen aus, die an den Landstraßen auf geschützten Orten sich zahlreich erhoben, raubten die Ritter, was zu rauben war. Sie schwangen sich in den Steigbügel, sobald der Knecht auf dem Wartturm das Zeichen gab, daß Reifende oder Warenzüge nahten, um die reichen Warenzüge der Kaufleute zu plündern und von den Gefangenen oft ein sehr hohes Lösegeld zu erpressen. Gegen diese Raubritter oder Ritter vom Steg- reif (d. i. Steigbügel) schloffen die Städte, welche unter diesem Unwesen am meisten litten, Bündnisse zu Schutz und Trutz. Unteritalien gab der Papst als päpstliches Lehn dem finsteren Karl von Anjou, einem Bruder Ludwigs des Heiligen von Frankreich. Karl unterdrückte mit grausamer Härte Adel, Bürger und Geistlichkeit, und das ganze Land seufzte unter den Händen dieses Henkers. 2. Der unglückliche Zug Konradins nach Italien. In Bayern am Hofe seines Oheims wuchs der letzte Sproß der Staufer, Konrads Sohn Konradin, auf. Zwei Minnelieder in der Manesseschen Samm- lung bezeugen feine dichterische Begabung. Der Ruf der Italiener, das Drängen seiner Freunde und der Zug seines eigenen Herzens veranlaßten ihn zu einem Heerzuge nach Italien, um sein väterliches Erbe von den Franzosen zurückzufordern. Vergeblich hatte seine Mutter Elisabeth von dem Zuge abgemahnt, mit Thränen und trüben Ahnungen in Hohen- schwangau von ihm Abschied genommen. In Italien wurde der herr- liche Jüngling überall mit Jubel ausgenommen. Doch der Papst sprach den Bann über ihn aus. Bei Tagliacozzo siegte Konradin anfänglich über Karl von Anjou. Als aber seine Soldaten sich zu früh zerstreuten und zu plündern anfingen, fiel ein Hinterhalt über sie her und brachte ihnen eine gänzliche Niederlage bei. Konradin wurde auf der Flucht mit seinem Freunde Friedrich von Baden gefangen und an Karl von Anjou ausgeliesert. Dieser stellte ihn als einen Räuber und Empörer vor ein Gericht, das ihn aber freisprach. Nur der knechtisch gesinnte Robert von Bari erklärte ihn des Todes schuldig. Daraufhin befahl Karl seine und seiner Begleiter Hinrichtung. 3. Sein rührendes Ende. Das Todesurteil wurde Konradin vorgelesen, als er mit seinem Freunde Friedrich beim Schachspiel saß. Gefaßt bereitete er sich zum Tode vor. Am 29. Oktober 1268 bestieg er mit seinen Gefährten das Blutgerüst. Robert von Bari verlas das Todesurteil und zerbrach den weißen Stab. Da sprang, so wird erzählt, Graf Robert von Flandern auf und rief ihm mit drohend ge- schwungenem Schwerte zu: „Wie kannst du, feiger Schurke, einen so herrlichen Ritter zum Tode verurteilen!" Und das geschwungene Schwert traf den bösen Mann. Konradin aber umarmte seinen Freund, befahl

7. Die deutsche Geschichte in ihren wesentlichen Grundzügen und in einem übersichtlichen Zusammenhang - S. 176

1880 - Heidelberg : Winter
176 Kap. 24. § 125. Kais. Friedr. Ii. (Schlacht 6. Cortenuova. Neuer Bann.) Pracht die Feier seiner dritten Vermählung, und zwar mit Jsabella, der schönen Schwester König Heinrich's Iii von England, und suchte unmittelbar nachher auf dem glänzenden Reichstage zu Mainz im Jahre 1235, wo fast alle deutschen Fürsten zugegen waren, durch Bestätigung der Landeshoheit der Fürsten, durch Beschränkung der Städte in der Wahl ihrer Obrigkeit, durch das Verbot von Bündnissen, sowie durch einen allgemeinen Landfrieden die Ordnung in Deutschland wieder zu befestigen. Bei dieser Gelegenheit verschaffte er seinem zweiten, kaum neunjährigen Sohne Konrad die Nachfolge im Königtum, erklärte den Herzog Friedrich den Streitbaren von Oesterreich als Teilnehmer an der Empörung seines Sohnes Heinrich in die Reichsacht und legte den alten Streit des welfischen und staufischen Hauses dadurch bei, daß er dem Enkel Heinrich's des Löwen, Otto dem Kind, Braun-schweig-Lüneburg als ein vereinigtes und in beiden Linien erbliches Herzogtum zurückgab. 125. Der erneuerte heftige Kampf mit den lombardischen Städten und dem Papste zog ihn wieder von Deutschland ab. Von 1500 Rittern über die Alpen begleitet, demütigte er einstweilen einige oberitalische Städte (darunter Vicenza) und kehrte dann zurück, um den Herzog Friedrich den Streitbaren von Oesterreich, der in Baiern eingefallen war, zur Ruhe zu bringen und seinen zweiten Sohn Konrad zum König krönen zu lassen (1236), dem er nun die Reichsverweserschaft von Deutschland übertrug. Im folgenden Jahre (1237) erschien er wieder in Oberitalien, und zwar dies Mal mit einem ansehnlichen deutschen Heeresgefolge, dem sich auch eine größere Anzahl italienischer Ghibellinen anschloß, an deren Spitze der Markgraf von Treviso, Eselin di Romano, stand, ein ebenso tapferer und kühner als schlauer und grausamer Mann, der aber dabei die Vergrößerung seiner eigenen Herrschaft im Auge hatte. Die Eroberung von Mantua und die Schlacht bei Cortenuova, in welcher Friedrich mit Hilfe von 10,000 Saracenen, die er in Sold genommen hatte, die verbündeten Lombarden schlug, hatte die Unterwerfung vieler lombardischen Städte zur Folge. Darauf gab er Ezzelino seine natürliche Tochter zur Gemahlin. Sein durch Tapferkeit und Schönheit berühmter Sohn En?io heiratete 1238 Adelasia, die verwitwete Erbin der Insel Sardinien, auf welche Herrschaft der römische Stuhl Eigentumsansprüche machte, und nannte sich von da an König von Sardinien. Auch die Stadt Mailand wollte huldigen, wenn ihr das Recht gelassen würde, ihre eigene Obrigkeit zu wählen. Allein, vom Glücke verblendet, verlangte Friedrich ihre unbedingte Unterwerfung. Da ermannten sich die Mailänder und verschworen sich zum Kampfe auf Leben und Tod für ihre städtische Freiheit, und durch ihr Beispiel ermutigt, hielt sich auch das von Friedrich belagerte Brescia so ausdauernd, daß er 1238 einen Waffenstillstand eingehen mußte. Von da an schwand die Furcht vor den kaiserlichen Waffen, und die Hoffnung auf Rettung der Freiheit belebte sich um so leichter, als nun auch der Papst den Rückgang des kaiserlichen Glückes benützte und den Lombarden auf's neue mit der schärfsten Waffe der päpstlichen Macht zu Hilfe kam. Hauptsächlich ergrimmt über jene Entziehung Sardiniens, trat Gregor Ix sowohl mit den Lombarden als auch mit Venedig und Genua

8. Die deutsche Geschichte in ihren wesentlichen Grundzügen und in einem übersichtlichen Zusammenhang - S. 117

1880 - Heidelberg : Winter
K. 19. tz 101. Kais.heinr. Ii.(Vertr. m.rud. v. Burg. K. 20. § 102. Reichsv. u. d. sächs. Kais.) 117 gab der Papst dem Kaiser wegen seiner Ergebenheit gegen den römischen Stuhl den Reichsapfel als Sinnbild der von Christi Kreuz beherrschten Welt, zu deren Oberherrn der Kaiser berufen sei. Zwar suchte eine kleine Adelssaction in Rom einen Aufstand zu machen, aber des Kaisers deutsches Gefolge dämpfte ihn sofort, und da sich ganz Italien ruhig verhielt, kehrte Kaiser Heinrich wieder nach Deutschland zurück. Zwei Jahre darauf schloß er zu Straßburg mit dem kinderlosen König Rudolf Iii von Burgund, dem er gegen seine widerspenstigen Vasallen half, einen Vertrag, vermöge dessen nach des Königs Tode der Kaiser über sämtliche burgundische Länder die Oberlehensherrschaft erhalten sollte. Die burgundischen Großen widersetzten sich zwar, mußten aber die kaiserlichen Waffen fühlen und die burgundischen Reichskleinodien in Heinrich's Händen sehen. Im Jahr 1020 kam Papst Benedict Viii selbst an das kaiserliche Hoflager nach Bamberg, weniger um dort die vom Kaiser erbaute Stephanskirche zu weihen, als um die kaiserliche Hilfe gegen die Griechen in Unteritalien zu erbitten, die sich, von Constantinopel aus unterstützt, in Apulien ausbreiteten und das päpstliche Gebiet bedrohten. Daher unternahm Heinrich Ii eine dritte Römerfahrt, auf der er die Griechen aus Apu- 1021 lien vertrieb und auch die denselben Vorschub leistenden Fürsten von Bene-vent, Capua, Salerno und Neapel zur Ruhe brachte. Auf seiner Rückkehr aus Apulien, zu der ihn die Krankheiten erzeugende Sommerhitze nötigte, gab er vier Neffen des langobardischen Bürgers Melus von Bari, welcher in Verbindung mit normannischen Rittern die Griechen bekämpft hatte, nördlich von Monte Cassino bei Sora eine Grafschaft und bestellte zu ihrem Schutze 25 normannische Ritter. Dadurch legte er, ohne es zu ahnen, den Grund zu dem nachmaligen Uormanmnreich in Unteritalien, das in der Folge den deutschen Kaisern bei ihren Kämpfen in Italien mit den Päpsten ein so gefährlicher Gegner wurde: denn die nach-herigen Fürsten dieses Reichs wurden eine große Stütze des päpstlichen Stuhls nicht nur gegen die römischen Adelsparteien, sondern auch gegen die Kaiser (§ 103 und § 111). Hierauf hielt Kaiser Heinrich Ii nach seiner Rückkehr aus Italien einen Reichstag zu Aachen, darauf zu Jvois (an den Ufern der Maas) mit dem König Robert von Frankreich eine glänzende Zusammenkunft, bei welcher beide Herrscher sich zur Errichtung eines allgemeinen Landfriedens verbündeten und wegen Wahrung des Kirchenfriedens mit dem Papste übereinkamen, daß zu Pavia ein großes Concilium für das ganze Abendland gehalten werden sollte, um die in Verfall geratenen kanonischen Bestimmungen wieder zu befestigen und alle Spaltungen beizulegen. Zu dem gleichen Zweck hatte er auch eine Zusammenkunft mit dem König Rudolf Iii von Burgund. Aber ehe es noch zu diesem Concil kommen konnte, starb der Papst Benedict, und kurz darauf erkrankte auch der Kaiser und starb, 52 Jahre alt, am 13. Juli 1024 in seiner Burg Grona (bei Göttingen). Er wurde .in Bamberg beigesetzt, wo nachmals auch seine Gemahlin an seiner Seite ihre Ruhestätte fand. Kap. 20. Innere Zustände Deutschlands unter den sächsischen Kaisern. 102. Die Keichsversassuny. Durch das Wiederaufkommen der herzoglichen Macht war die von Karl dem Großen geordnete Lehensmonarchie in eine aristokratisch-monarchische Regierung übergegangen, eine Re-

9. Die deutsche Geschichte in ihren wesentlichen Grundzügen und in einem übersichtlichen Zusammenhang - S. 164

1880 - Heidelberg : Winter
164 Kap. 24. § 119. Kais. Friedrich I. (Lombard. Städtebund. Pest.) Friedrich beließ es dabei. Dafür sollte er nun auch erfahren, was ein Kampf gegen die Freiheit und den Papst zugleich gegen sich habe. Dieser Kampf wurde um so schwieriger, da Alexander mit Unterstützung der Normannen seinen Sitz in Rom einnahm und von da aus, während der Kaiser auf seiner vierten italischen Heerfahrt in Ancona gegen die Römer und Normannen zu Felde lag, in dessen Rücken mit großer Energie einen allgemeinen lombardischen Städtebund zu Stande brachte, 1167 in Folge dessen die Lombarden die Podestas verjagten und den Mailändern ihre Stadt wieder aufbauen halfen, die nun wieder an die Spitze der Bewegung trat. Rasch wandte sich Friedrich durch die Engpässe des Appennin gegen Alexander in Rom, eroberte die Peterskirche und ließ sich, während Alexander nach Benevent floh, von Paschalis krönen. Aber eine furchtbare pestartige Seuche, die in seinem Lager Tausende der Edelsten hinraffte, nötigte den Kaiser, alle Erfolge seiner Anstrengung aufzugeben und über die Appenninen nach Pavia, von da über Susa (wo er glücklich einem Mordanschlag entging) nach Deutschland zurückzueilen. Die oben erwähnte Pest griff im kaiserlichen Lager so schnell um sich, daß solche, welche eben zu Pferde steigen wollten, tot niederfielen und die, welche andere begruben, plötzlich mit in die Grube stürzten. Unter den Großen, die der Krankheit erlagen, befand sich ein Herzog Friedrich von Schwaben, ein junger Herzog Welf u. a. Der ganze Verlust soll 25,000 Mann betragen haben, darunter 2000 Edle. Als der Kaiser, von den Lombarden verfolgt, in Susa ankam, wollten ihn die Bürger zwingen, die Geiseln zurückzulassen. Weil er diese Forderung zurückwies, verschworen sich einige Bürger, in der Nacht den schlafenden Kaiser zu töten. Der Anschlag wurde verraten und dadurch vereitelt, daß, während der Kaiser verkleidet mit 5 Getreuen aus der Stadt entkam, sich ein anderer seiner Treuen, Ritter Hartmann von Siebeneichen, in des Kaisers Bett legte. Als die Bürger diese Täuschung entdeckten, schonten sie um seiner Treue willen sein Leben. Hierauf erneuerten die Lombarden ihren Bund auf fünfzig Jahre und benutzten die Zwischenzeit, in welcher der Kaiser durch Vielsache Wirren in Deutschland zurückgehalten wurde, dazu, daß sie zur Erschwerung seiner Rückkehr, namentlich zur Unterbrechung der Verbindung zwischen Pavia und Montferrat, am Tanaro eine feste Stadt bauten, die sie dem Papste zu Ehren Alessandria nannten. Auch verstärkten sie die Befestigungen Mailands und anderer Städte und traten in ein Bündnis mit den Normannen, ja selbst mit dem griechischen Kaiser. Ueberall in Italien zeigte sich ein Gemeingeist, dem kein Opfer zu schwer wurde, um der lombardischen Freiheit den Sieg zu verschaffen. 120. Unterdessen hatte Heinrich der Löwe sein norddeutsches Besitztum durch Besiegung des abodritischen Fürsten Niklot erweitert, das damals noch slavische Mecklenburg und Pommern unterworfen, wo er durch zahlreiche flämische und westfälische Kolonisten der deutschen Bevölkerung das Uebergewicht sicherte und die Hafenstadt Lübeck durch große Freiheiten zu schnellem Glanze erhob. Dabei war er gegen seine fürstlichen und bischöflichen Nachbarn so gewalttätig verfahren, daß sie ein großes Bündnis gegen ihn schlossen und eben in heftiger Fehde mit ihm begriffen waren, als der Kaiser (der ihn bisher hatte schalten lassen, weil er seiner Hilfe gegen die Lombarden bedurfte) nach seiner Rückkehr aus Italien Landfrieden gebot.

10. Die deutsche Geschichte in ihren wesentlichen Grundzügen und in einem übersichtlichen Zusammenhang - S. 165

1880 - Heidelberg : Winter
Kap. 24. § 120. Friedrich I. (Treulosigkeit Heinrich's d. Löwen. Legnano.) 165 Diesem Bündnis gegen Heinrich den Löwen hatten sich angeschlossen die Erzbischöfe von Magdeburg und Bremen, die Bischöfe von Hildesheim und Lübeck, der Markgraf Otto von Meißen, der Pfalzgraf Albrecht in Sachsen, Landgraf Ludwig der Eiserne von Türingen und Markgraf Albrecht der Bär von Brandenburg. Dem Grafen von Holstein drängte er Lübeck ab, das er durch Errichtung einer Zoll- und Münzstätte, Verleihung großer Vorrechte und Errichtung eines Bistums emporbrachte. Dem Bischof von Freising zerstörte er die Zollstätte bei Vöh-ring und legte eine Stunde davon selbst eine Zollstätte an, aus der allmählich die Stadt München entstand, die 1175 Mauern und Stadtrechte bekam. Fortan trat eine Spannung zwischen Friedrich und Heinrich ein, und als die Fürsten, dem Kaiser zu Gefallen, seinen fünfjährigen Sohn zum deutschen König wählten, stimmte allein Heinrich dagegen. Der alte Welf Vi hatte bei seinem schwelgerischen Leben große Schulden gemacht; daher bot er nach dem Tode seines bei Rom an der Seuche gestorbenen einzigen Sohnes seine Erbgüter in Schwaben und Baiern, desgleichen die vom Kaiser erhaltenen mathilbischen Güter seinem Neffen Heinrich dem Löwen für eine Geldsumme an, worauf dieser nicht einging, weil er dachte, daß er Welfs Besitzungen ohnedies einst erben werde. Nun machte Welf dem Kaiser dasselbe Anerbieten und dieser nahm es an. Seitdem faßte Heinrich der Löwe einen tiefen Groll gegen den Kaiser und unternahm, um bei dessen neuem Römerzuge seine Vasallenpflicht nicht leisten zu müssen, eine Wallfahrt nach Jerusalem. Nach feiner Rückkehr konnte er dem Kaiser, der noch mit den Vorbereitungen zum Zuge beschäftigt war, nicht ausweichen und bequemte sich, wiewohl ungern, zur Heeresfolge. Im Jahre 1174 unternahm Friedrich seinen fünften Zug nach Italien. Nachdem er zuerst die Stadt Susa zur Strafe für den an ihm verübten Verrat zerstört hatte, begann er die Belagerung von Alessandria, konnte aber trotz aller Anstrengungen diese feste und geschickt verteidigte Stadt nicht einnehmen. Als daher das Heer der Verbündeten im offenen Felbe gegen ihn heranzog, hob er die sechsmonatliche Belagerung auf und rückte ihnen entgegen. Jnbessen boten sie selbst die Hand zum Waffenstillstanb, währenb besten der Kaiser den größten Teil seines Heeres verabschiebete. Nach einiger Zeit aber brachen die Lombarden die Friedensunterhandlungen ab und griffen wieder zu den Waffen. Als der Kaiser eiligst die deutschen Fürsten zur Hilfe aufbot, versagte Heinrich der Löwe, der nicht länger seine Kräfte für des Kaisers Zwecke, sondern lieber im Interesse seines eigenen Landes verwenden wollte, treulos und undankbar seinem Lehnsherrn die Pflicht der Heeresfolge und ließ sich auch bei einer persönlichen Zusammenkunft mit dem Kaiser zu Chiaveuna (od. Partenkirchen?) nicht dazu bewegen, sondern kehrte, taub gegen alle Bitten desselben, nach Baiern zurück. Bei dieser Zusammenkunft suchte Heinrich seine Nichtteilnahme durch den Vorwand zu entschuldigen, er scheue den Bann (den er doch bisher nie gescheut hatte) und spüre die Gebrechen des Alters (und war doch erst 46 Jahre alt). Der Kaiser beschwor ihn bei seiner Lehnspflicht und bei seiner Neichsehre, ja er soll ihn sogar auf den Knieen gebeten haben. Heinrich, darüber betreten, hob ihn auf, blieb aber unbeweglich. Da sprach die Kaiserin zu ihrem Gemahl: „Stehet auf, lieber Herr! Ihr werdet einst dieses Tages und Hochmuts denken und Gott wird Euch helfen!" So schieden der Staufe und Welfe wieder als Feinde. Frische Trup-
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