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1. Vaterländische Geschichte in Bildern - S. 14

1905 - Münster in Westf. : Schöningh
14 ebcn|o schnell waren sie anch wieder ans ihren flinken Nossen entflohen. Zum Schutze seines Landes schuf Heinrich eine Reiterei, bildete sein Heer tchtig aus und veranstaltete hufig Kampsspiele. Grndung der Mordmark. Die Feuerprobe sollte das neue Heer im Kriege gegen die Wenden bestehen. Sie wohnten an der unteren Elbe und verheerten die angrenzenden Lnder durch unaufhrliche Raubzge. Die Wenden sogen sich beim Anmarsch des deutschen Heeres in ihre Haupt-feste Breuna bor (Brandeuburg) zurck, die mitten in Seen und Smpfen lag. Hier dachten sie sicher zu sein. Heinrich wartete, bis es Winter war. Dann zog er der die gefrorenen Gewsser und zwang die Wenden zur Unterwerfung. Das eroberte Land machte er zu einer Mark-gra ff ch aft und nannte sie N ordmark. Sie bildete den Anfang des preuischen Staates. Der zweite Krieg gegen die Ungarn. Im Jahre 933 mar der Waffenstillstand mit beit Ungarn zu Ende. Als sie kamen, um den Tribut zu holen, wies sie Heinrich mit Entrstung zurck. Da fielen die toilben Horben von neuem in Deutschland ein; die Deut-schen aber waren gerstet. Schnell rckte Heinrich mit seinem Heere heran. Bei Merseburg kam es zur Schlacht. Mit dem Felbgeschrei: Kyrie eleison" strzten sich die Deutschen auf die Feinde. Grlich klang das Hui, Hui" der Ungarn. Deutsche Tapferkeit und Hein-reichs Kriegskunst siegten. Die Mehrzahl der Feinde lag tot aus dem Schlachtfelbe. Hod Heinrichs. Heinrich lebte nach dieser Schlacht noch drei Jahre. Ein Schlaganfall ermahnte ihn, der letzten Stunde zu gedenken. Er berief die Groen des Reiches zu sich und empfahl ihnen seinen Sohn Otto zum Nachfolger. Bald darauf starb er zu Memleben. Seine letzte Ruhesttte fand er im Dome zu Quedlinburg. pte Knigin Wntljitde. Ihre Jugend. Mathilde war die Gemahlin Heinrichs I.; sie stammte aus einem westflischen Grafengeschlechte. Ihre Ausbildung erhielt sie in einem Kloster *u Herford, wo sie in mancherlei Kenntnissen und Fertig-feiten unterrichtet und zur Demut und Frmmigkeit erzogen wurde. Mathilde ats Knigin. Trotz ihrer hohen Stellung blieb Mathilde demtig und fromm. Sie trug fast immer einfache Kleidung; die Tugend hielt sie fr ihren schnsten Schmuck. Sie war eine Mutter der Armen, eine Helferin der Notleidenden und eine Trsterin der Betrbten. Ihrem Gemahl war sie in inniger Liebe zugetan. Sein Wirken und Streben untersttzte sie durch ihren weisen Rat und die Kraft ihres Gebets. Mathilde nfs Witwe. Als Witwe lebte Mathilde fast stndig zu Quedlinburg, wo sie sich gnzlich dem Gebete und den Werken der Nchsten-liebe widmete. Sie grndete Klster, wo Notleidende stets Hilfe und Trost fanden, wo aber auch Mdchen der besseren Stnde in Kentnissen und Fertigkeiten unterwiesen und zu sittsamen Jungfrauen erzogen wurden. Als hochbetagte Frau war es ihr noch beschiedeu, ihren Sohn Otto, der seinem Vater in der Regierung gefolgt war, als Sieger der die Ungarn zu beglckivnschen. Ihr Sohn Heinrich wurde Herzog von Bayern, ihr tugendhafter Sohn Bruno Erzbischof von Cln und ihr Enkel Wilhelm Erzbischof von Mainz. Ihr Tod. Mathilde erreichte ein Alter von achtzig Jahren. Sie starb an demselben Wochentage und zu derselben Stunde, in der auch ihr Ge-mahl aus dem Leben geschieden war. Die Kirche hat sie unter die Zahl der Heiligen versetzt.

2. Vaterländische Geschichte in Bildern - S. 23

1905 - Münster in Westf. : Schöningh
Sie griffen ihre Feinde an und zerstrten deren Besitztum. Solche Kriege im kleinen nannte man Fehden. Brger und Bauern hatten hierbei oft-mals viel zu leiden. Friedrich trat diesem Unwesen entgegen und gebot den streit- und rauflustigen Rittern Ruhe und Frieden. Viele muten zur Strafe einen Hund eine Meile weit tragen, andere wurden am nchsten Bauine aufgeknpft. In Mainz hielt der Kaiser danach ein glnzendes Friedensfest ab. Tausende von Rittern, viele geistliche Herren und Abgesandte der Städte, sowie groe Scharen von Menschen kamen dort zusammen ; Snger traten ans und priesen in alten und neuen Liedern die Tapferkeit der deutschen Helden. Volksbelustigungen und Turniere sanden statt; Friedrich selbst beteiligte sich au den Kampfspielen und zeigte sich krftig und ge-wandt wie eilt Jngling. Kreuzzug und Tod. Whrend der Regierung Rotbarts hatten sich die Trken der Stadt Jerusalem wieder bemchtigt. Der Kaiser entschlo sich, mit einem groen Heere gegen die Unglubigen zu ziehen. Unter Mhen und Beschwerden aller Art kam er nach Kleinasien. Er schlug das Heer der Trkeu in mehreren Schlachten und gelangte glcklich bis zum Flusse Saleph. Der Marsch des Heeres der die schmale Brcke dauerte dem groen Helden zu lauge. Er sprengte mit seinem Rosse in die Fluten, um eher das andere User zu gewinnen; aber die gewaltige Strmung ri den allzukhnen Greis mit sich fort. In den Wellen fand der Kaiser seinen Tod. Sein Leichnam wurde in Tyrus beigesetzt. Unbeschreiblich groß war die Trauer im Heere der Kreuzfahrer und in ganz Deutschland. Hier wollte man cm seinen Tod nicht glauben: die Volkssage versetzte den Kaiser Barbarossa deshalb in den Kysshuser-Berg. Die heilige Elisabeth, Landgrfin von Thringen. Iie Jungfrau. Tie liebe, heilige Elisabeth", wie sie von Geschichts-schreibern damaliger Zeit gern genannt wird, war die Tochter des frommen Knigs Andreas von Ungarn. Schon als Kind zeigte sich ihre beispiel-lose Mildttigkeit; wenn sie Arme und Notleidende sah, so streckte sie ihre Hndchen aus, um ihnen Almosen zu spenden. Schon im Alter von vier Jahren wurde sie der Sitte jener Zeit ge-ma Ludwig, dem jungen ohne des Landgrafen von Thringen, verlobt. Wo ihr Brutigam weilte, da sollte auch sie erzogen werden. Trotz ihrer Jugend wurde sie deshalb zur Wartburg in Thringen gebracht. Die Hemahtin. Glckliche Tage erlebte Elisabeth an der Seite ihres Gemahls; aber bei aller Liebe zu ihm verga sie nicht die Liebe zu Gott und zu den Menschen. Tglich wohnte sie dem Gottesdienste bei, und oft stand sie auch des Nachts aus, um zu beten. Die Armen waren ihre Lieblinge, die Waisenkinder nannten sie ihre Mutter, die Ausstzigen nahmen zu ihr ihre Zuflucht; armen Kindern wurde sie oft Taufpate, um deu darbenden Familien um so leichter helfen zu knnen. Zur Zeit einer groen Hungersnot speiste sie tglich 900 Menschen. |>ic Witwe. Als ihr Gemahl an einem Kreuzzuge teilnahm, wurde er vou einer ansteckenden Krankheit ergriffen und starb. Der Schmerz Elisabeths be, diesen herben Verlust kannte fast keine Grenzen. Sehr schlimme Tage sollten jetzt fr sie kommen. Wie eine nichtswrdige Ver-brecherin wurde sie mit ihren Kindern mitten im Winter von der Wartburg verstoen. Sie ging nach dem nahe gelegenen Eisenach, wo sie ein Ob-

3. Vaterländische Geschichte in Bildern - S. 39

1905 - Münster in Westf. : Schöningh
39 wurde aber beim Betreten eines heiligen Haines erschlagen. Ein hnliches Los traf spter noch mehrere andere mutige Glaubensboten. Im 13. Jahr-hundert sandte der Hochmeister des deutschen Ordens, Hermann von Salza, eine Schar trefflicher Ritter zu den heidnischen Preußen. Nach einem Kampfe von etwa 50 Jahren war das Land erobert und fr das Christentum gewonnen. Fleiige Kolonisten bebauten in musterhafter Weise den Acker; Flsse wurden eingedmmt, Drfer und Städte gegrndet; das ganze Land stand in schnster Blte. Der Hochmeister verlegte sogar seinen Wohnsitz von Venedig in Italien nach dermarienbnrg in Preußen. Durch Zwietracht im Innern und den Neid der Nachbarn wurden spter groe Lndecstriche von dem Ordenslande losgerissen; der Rest kam sogar unter polnische Lehnshoheit. Der letzte Hochmeister, Alb recht von Brandenburg, nahm die Lehre Luthers an. Er verwandelte das Ordensland in ein weltliches Herzogtum und nannte sich Herzog von Preußen. Er und seine Nachfolger blieben aber Lehnsleute der polnischen Könige; erst Friedrich Wilhelm, der groe Kurfürst, erlangte die volle Unabhngigkeit dieses Gebietes. Der folgende Kurfürst hie Georg Wilhelm. In seine Regie-rungszeit fllt der Dreiigjhrige Krieg. 16181048. Nach langjhrigen Streitigkeiten zwischen den Katholiken und Protestanten war es zu einem vorlufigen Frieden in Augsburg gekommen. Aber dieser Augsburger Religionsfriede brachte Deutschland nicht die ersehnte Ruhe. Die Spannung zwischen Katho-liken und Protestanten wurde vielmehr immer grer. Die protestan-tischen Fürsten schlssen ein Waffenbndnis, Union genannt; infolge-dessen traten auch die katholischen Fürsten in eine bewaffnete Verbindung, die Liga. Im Jahre 1618 brach dann endlich der Krieg aus, der dreiig Jahre dauerte; man teilt ihn gewhnlich in vier Zeitabschnitte. 1. Der bhmische Krieg. Die Protestanten in Bhmen glaubten sich in ihren Rechten verletzt. Sie drangen in die Burg zu Prag und warfen die kaiserlichen Rte und einen Geheimschreiber durch das Fenster. Dann sagten sie sich vom Kaiser los und whlten einen neuen König. Der kaiserliche Feldherr Tilly rckte mit einem Heere in Bhmen ein und schlug die Aufstndischen in der Schlacht am weien Berge bei Prag. Die Reste der geschlagenen Truppen sammelten sich unter Ernst von Mansseld, Christian von Braunschweig und Friedrich vou Baden. Alle drei lebten vom Raube; sie plnderten Kirchen und Klster, verbrannten Städte und Drfer und mordeten ihre Bewohner. Der tapfere Tilly zog auch gegen diese Ruber und schlug sie. 2. Der dnische Krieg. Die Protestanten gewannen einen neuen Bundesgenossen an dem Könige von Dnemark. Auch Ernst von Mansfeld und der tolle" Christian sammelten wieder ihre Raubscharen. Tilly nebst Wallenstein standen auf feiten des Kaisers. Sie schlugen die Freibeuter und zogen dann gegen Dnemark. Auch hier waren die kaiserlichen Feldherren siegreich. Der Dnenknig bat

4. Vaterländische Geschichte in Bildern - S. 91

1905 - Münster in Westf. : Schöningh
91 goldene Hochzeit. Bis zu seinem letzten Atemzuge harrte die Kaiserin Angusta am Sterbebette des Gemahls aus; seine erkaltende Hand ruhte in ihrer Rechten, der letzte Blick seiner Augen galt der treuen Gefhrtin seines vielbewegten Lebens. Die Landesmutter. Die Worte, welche der Hofprediger der jungen Prinzessin recht dringend ans Herz legte: Trnen zu stillen, Wunden zu heilen, Kummer zu lindern und frohe und glckliche Menschen zu machen", wurden die Richtschnur ihres Lebens. Wo es galt, Bedrngten und Notleidenden zu Helsen, da war die Kaiserin zur Stelle. Bei Koblenz rief sie eine Grtnerlehranstalt (Kemperhof) ins Leben und besuchte mit ihrer Tochter Luise Arme und Kranke. Es ist kaum eine Strae und Gasse in dieser Stadt, welche ihr Fu bei der Ausbung von Liebeswerken nicht betreten hat. Sie grndete den Verein vom Roten Kreuze zur Pflege verwundeter und kranker Soldaten. Der V aterlndische Frauenverein, welcher der Frstin seine Entstehung verdankt, sorgt im Kriege sr die Soldaten; in Friedenszeiten will er bei Feuersbrnsten, ber-schwemmungen, Krankheiten u. s. w. uach Mglichkeit Hilfe spenden und fr die christliche Erziehung der Kinder sorgen. Im Kaiserin Augusta-Ho spital in Berlin werden Kranke verpflegt und Krankenpflegerinnen fr ihren Beruf ausgebildet. In den Kriegs-jhren, besonders während des Krieges gegen Frankreich, sorgte die Knigin in der groartigsten Weise fr die Pflege der Soldaten, und nach dein Kriege nahm sie sich der Invaliden, der Witwen und Waisen der Gefallenen in Liebe an. Fr Vo lkskchen, Suppen- und Rettuugs a nstalten hatte sie stets eine offene Hand. Nie hat eine einzelne Person oder eine Wohlttigkeitsanstalt sich vergeblich an ihr freigebiges Herz gewandt. Fr die weibliche Jugend stiftete die Kaiserin die Erziehungsanstalt sr verwahrloste Kinder", ferner Waisenhuser und in Berlin die Augusta Schule". Trbe Tage. Auch trbe Tage sind der guten Frstin nicht erspart geblieben. Das Jahr 1888 wurde fr sie ein wahres Schmerzensjahr. Sie sah ihren Enkel, den Prinzen Ludwig von Baden, in der Blte des Lebens ins Grab sinken. Der 9. Mrz dieses Jahres trennte sie von ihrem geliebten Gemahl, dem sie sast 60 Jahre als liebende Gattin zur Seite gestanden hatte. 1888 starb nach schwerem Leiden ihr einziger Sohn, der Stolz ihres Mutterherzens, der Kaiser Friedrich. - Still, sehr still wurde jetzt das Leben der kaiserlichen Witwe; in bungen der Frmmigkeit und in Werken der Nchstenliebe suchte sie ihren Trost. So blieb sie bis an ihr Lebensende ihrem Wahlspruche treu: Selig sind die Barnitz erzi gen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen." In Charlottenburg fand sie an der Seite ihres Gemahls ihre letzte Ruhesttte. Sie starb am 7. Januar 1890.

5. Vaterländische Geschichte in Bildern - S. 9

1905 - Münster in Westf. : Schöningh
9 wurde aber von einer Schar heidnischer Friesen berfallen und mit seinen Gefhrten erschlagen. Sein Leichnam ward in Fulda bei-gesetzt. 6. Z)ie Ktjler. Entstehung. Mit der Einfhrung des Christentums entstanden in Deutschland viele Klster. Der hl. Bonifazius grndete das Kloster zu Fulda; andere berhmte Klster waren zu Cor v ei an der Weser und zu St. Gallen in der Schweiz. An gnstig und schn gelegenen Stellen wurden die weitlufigen Klostergebude aufgefhrt. Die Mnche gehrten verschiedenen geistlichen Orden an. Die ltesten nannten sich Benediktiner; sie lebten nach der Regel (Sebensordnung) des hl. Bene-diktns. Spter entstanden viele andere Orden, z. B. der Augustiner-, der Franziskaner-, der Dominikanerorden. Den Vorsteher eines Klosters nannte man Abt, d. i. Ssater. Wirken der Mnche. Die Mnche waren die Verknder des Evan-geliums und die Lehrer der Jugend. In einer Abteilung des Klosters wurden die Knaben unterrichtet. Tag und Nacht saen die frommen Klosterleute in ihren Zellen und schrieben: Bcher ab; ohne ihren Flei wre manches wertvolle Buch der Alten verloren gegangen. Sie schrieben auch die wichtigsten Ereignisse ihrer Zeit nieder; so wurden sie Geschichts-schreiben Herrliche Kirchen und Klostergebude haben die klugen Mnche aufgefhrt, und nicht minder waren sie Meister in der Malerei und in der Kunst der Bildschnitzern in Holz und Elfenbein. Die Ordensleute verstanden es, in unausgesetztem Fleie den Boden aufs beste zu bearbeiten; sie trockneten Smpfe aus, lichteten Wlder und schufen so wilde Einden in fruchtbare Gefilde um. Aus andern Lndern lieen sie besseres Getreide, Obst, Wein und Arzneipflanzen kommen. Sie lehrten die Bewohner die Handwerke und zeigten ihnen, wie sie durch vorteil-Haftcrc Bewirtschaftung einen reichlicheren Ertrag aus ihren Ackern ziehen knnten. Die Klster waren in frherer Zeit auch die Krankenhuser und die Gasthuser; wer an ihre Pforten klopfte, fand stets eine freundliche Aufnahme. Nonnenkloster. Neben den Mnchsklstern gab es auch Nonnen-klster. Eines der reichsten und blhendsten im Sachsenlande ivar das Kloster zu Quedlinbnrg, welches die hl. Mathilde, die Gemahlin Heinrichs I., gestiftet hat. In den Frauenklstern erhielten Mdchen Unterricht. Sie wurden unterwiesen im Lesen und Schreiben, im Gesnge und der Musik. Sie lernten Arzneikruter kennen und heilsame Sfte und Salben bereiien. Viel Gewicht' wurde auch auf die Ausbildung in weiblichen Handarbeiten gelegt. Die Schlerinnen wurden unterrichtet im Spinnen und Weben, sie lernten das Zuschneiden und das Nhen der Kleider; sie wirkten seidene Bnder und Borten und stickten mit Seide, Gold und Silber Buchstaben, Blumen und Bilder auf die Gewnder. 7. Kart der Groe. 768814. Jugend. Der Vater Karls war Pipiu der Kleine; seine Mutter hie Berta. In den ersten Kinderjahren leitete die Mutter die Er-ziehnng des Knaben. Sie erzhlte ihm Heldensagen, Legenden und biblische Geschichten. Spter lernte Karl lesen, schreiben und rechnen. Das Lateinische sprach' er so gelufig wie das Deutsche; auch das

6. Vaterländische Geschichte in Bildern - S. 40

1905 - Münster in Westf. : Schöningh
40 um Frieden und versprach, fernerhin nichts mehr gegen den Kaiser zu unternehmen; dafr erhielt er seine Lnder zurck. 3. Der schwedische Krieg. Der König Gustav Adolf wollte den Schweden den Vorrang der alle Reiche des Nordens ver-schaffen. Um auch Deutschland seiner Herrschast zu unterwersen und zugleich seinen protestantischen Glaubensgenossen Beistand zu leisten, schien ihm jetzt der geeignete Zeitpunkt gekommen zu sein. Ohne Kriegserklrung landete er 1630 an der Kste Pommerns. Doch die meisten protestantischen Fürsten wollten nichts von ihm wissen. Er drang nach Brandenburg vor. zerstrte Frankfurt a. d. O. und zwang den Kurfrsten Georg Wilhelm, seinen Schwager, sich mit ihm zu verbnden und monatlich 90 000 Mark Kriegskosten zu zahlen. Tilly zog gegen den neuen Feind. Zuerst belagerte er Magde-brg, welches sich den Schweden angeschlossen hatte. Die Stadt wurde mit Sturm genommen. Kaum aber hatten die kaiserlichen Soldaten die Mauern berstiegen, da brannte Magdeburg an 40 bis 50 Stellen, wohin noch kein Feind gedrungen war. Wahrscheinlich hatte der schwedische Oberst von Falkenberg die Stadt durch au-gelegte Pulverminen in Brand stecken lassen. Bald darauf wurde T lly bei Breitenfeld und im folgenden Frhjahre am Lech geschlagen und in der letzten Schlacht auch verwundet. Der hochbetagte edle Feldherr starb schon nach vierzehn Tagen; in 36 Schlachten war er Sieger geblieben. Der Kaiser wandte sich in seiner Not an Wallenstein. Dieser Feldherr war entlassen worden, als der ihn und die Zuchtlosigkeit seines Heeres heftige Klage erhoben wurde. jbmenstein hatte bald ein neues Heer gesammelt. Er zog gegen die Schweden und griff sie bei Ltzen, sdwestlich von Leipzig, an; Gustav Adolf fiel in dieser Schlacht. 4. Der schwedisch-franzsische Krieg. Schwedische Gene-rale und deutsche Fürsten, welche sich den Schweden angeschlossen hatten, setzten den Krieg weiter fort. Auch Frankreich, das bisher Geld und Truppen gesandt hatte, trat jetzt offen als Feind gegen Deutsch-laud auf. Vierzehn Jahre lang tobte noch der Krieg; die Heere kmpften mit abwechselndem Glcke; besonders hatten Elsa, Bayern und Bhmen in dieser Zeit grlich zu leiden. Nach langen Unter-Handlungen kam endlich der Friede zustande; er wurde in Osnabrck und Mnster i. W. im Jahre 1648 geschlossen und ist unter dem Namen Westflischer Friede" bekannt. In diesem Frieden erhielten die Protestanten gleiche Rechte mit den Katholiken. Die Schweden bekamen Vorpommern, Frank-reich erhielt fast ganz Elsa, während Brandenburg Hinter-Pommern und die Bistmer Magdeburg, Halberstadt und Minden seinen bisherigen Besitzungen hinzufgte.

7. Geschichte des preußischen Staates - S. 28

1900 - Münster i. W. : Schöningh
— 28 — jedoch der Kurfürst, diesem nachzukommen, und suchte seinen Stiefbruder anderweitig zu entschädigen. Da die Linie der fränkischen Hohenzollern dem Aussterben nahe war, schloß Johann Friedrich mit dem letzten Markgrafen von Ansbach und Bayreuth, Georg Friedrich, 1598 den Geraer Hausvertrag. Nach diesem blieben, wie von neuem festgesetzt wurde, die Marken ungeteilt; Ansbach und Bayreuth fielen seinen Stiefbrüdern Christian und Joachim Ernst zu. Seinem zweiten Sohne Johann Georg verlieh er das von den fränkischen Fürsten erworbene Fürstentum Jägerudors in Schlesien. Letzterer wurde aber wegen Beteiligung am böhmischen Aufstande 1621 in die Acht erklärt, und der Kaiser zog das Läudchen ein. Friedrich der Große erneuerte später den Anspruch Brandenburgs auch auf diese Besitzung. — Nach dem Tode seiner ersten Gemahlin verheiratete sich Joachim Friedrich mit der jüngeren Tochter Eleonore des blödsinnigen Herzogs Albrecht Friedrich von Preußen und erlangte die Vormundschaft und Regentschaft in Preußen. Das Geheimratskollegium. Zur besseren Verwaltung des Landes schuf der Kurfürst eine Centralbehörde, das Geheimratskolle-gium, welches aus neun rechtskundigen Männern zusammengesetzt wurde. Wöchentlich zweimal versammelten sich die Mitglieder, um über Handel und Gewerbe, Finanzen und Kriegswesen zu beraten. — Das Geheimratskollegium kann als Anfang des späteren Staatsministeriums betrachtet werden. Fürstenschule und Schloßapotheke. Zur Förderung der wissenschaftlichen Bildung gründete Joachim Friedrich auf dem Schlosse Joachimsthal in der Ukermark ein Gymnasium, die Fürstenschule, die er aufs reichlichste ausstattete. — Seine erste Gemahlin, die Kurfürstin Katharina, eine sparsame und mildthätige Frau, erübrigte bei einer Meierei, die sie selber bewirtschaftete, soviel, daß sie die Schloßapotheke zu Berlin anlegen konnte, in der dürftigen Kranken unentgeltlich Heilmittel gereicht wurden. Zohanu Sigismund. 1608—1619. Wahlspruch: „Für Gesetz und Ssolf."3) Durch glückliche Familienverbindungen war es Johaml Sigismund möglich, den Besitzstand Brandenburgs um ein ganz bedeutendes Stück zu vergrößern. Erwerbungen am Rhein und in Westfalen Am Niederrhein und an der Ruhr, bezw. am Teutoburger Wald hatte sich mit der Zeit ein bedeutendes Besitztum gebildet; es bestand aus den Gebieten: Jülich, Kleve, Berg, Mark, Ravensberg und Ravenstein. ]) „Pro lege et pro grege.“ I

8. Geschichte des preußischen Staates - S. 30

1900 - Münster i. W. : Schöningh
— 30 — (81000 qkm) gegen früher einnahm; es bestand ans einer Hauptmasse tn der Mitte und zwei getrennten Teilen im Osten und im Westen. Johann Sigismund erlebte auch noch den Ausbruch des dreißigjährigen Krieges. Im Jahre 1618 wurde er vom Schlage gerührt und mußte die Regierung seinem Sohne Georg Wilhelm überlassen. Er starb 1619, zwei Tage vor Weihnachten. Ii. Abschnitt. 1618—1701. Die Hohen.rollern als Kurfürsten von Vrandenbnrg und Herröge von Preußen. Geschichte Preußens. Das 2arid und seine Bewohner, a. Das Land. Das Küstenland der Ostsee von der Weichsel bis zur Memel bewohnten in älterer Zeit die Astier, d. i. Ostleute. Sie zersielen in mehrere Stämme; diejenigen, welche den Russen oder Reussen zunächst wohnten, wurden Po-Russen, Prnzzen oder Preußen genannt. >) Dcts Land hatte damals dichte und weite Wälder mit einem reichen Wildbestand an Auerochsen, Bären und Elchen, aber auch vielfach fruchtbaren Boden, wo jetzt öde Sandflächen liegen. — Die vielen und großen Dörfer waren durch hölzerne Burgen, welche auf Hügeln lagen, geschützt. d. Die Bewohner. Die Preußen waren hohe, kräftige Gestalten mit langen, blonden Haaren und blauen Augen. Seit alter Zeit trieben sie Ackerbau und Viehzucht, desgleichen Lein- und Wollweberei; Töpferei und Schmiedekunst standen bei ihnen in beachtenswerter Blüte. Ihre Nahrung war besonders Brot und Kuchen, ihr Getränk Met und gegorene Stutenmilch. — Sie bekleideten sich mit Leinen- und Wollzeug, trugen Schuhe von Leder und Rinde und spitze Woll- und Pelzmützen. Die Frauen liebten lange Kleider aus farbigem Leinen, eine Art Mantel, allerlei Schmuck aus Metall, Thon und Bernstein. Die Mädchen durchflochten ihr langes Haar mit Blumen, die Frauen schnitten es ab und bedeckten den Kops mit einer Haube. — Die alten Preußen liebten Frohsinn und den Gesang -gefühlvoller Lieder. Diebstahl und Untreue bestraften sie mit dem Tode; Schlösser und Riegel suchte man in dem Lande vergebens. Gastfreundschaft übten sie freudig und reichlich, besonders auch gegen Gestrandete. 6. Religion. Der Hauptgott der alten Preußen war der Donnergott Perkunos, der durch den Donner spricht und durch J) Vielleicht auch abzuleiten von po = bei und Ruß, dem einen Mündungsarme der Memel.

9. Geschichte des preußischen Staates - S. 35

1900 - Münster i. W. : Schöningh
-— 35 Nach der Schlacht an der Dessauer Brücke (1626) hatte Brandenburg von den fliehenden, aber auch von den siegreichen Truppen harte Drangsale zu erdulden. Da die Stände sich weigerten, die nötigen Gelder zur Werbung und Unterhaltung der Truppen zu bewilligen, fehlte dem Kurfürsten ein Heer, um dqs neutrale Gebiet gegen die wilden Kriegsscharen zu verteidigen. Als Gustav Adolf, der bereits in seinem Kriege mit den Polen in Ostpreußen eingedrungen war und hier die sesten Plätze Pillan und Memel (1629) durch Schwertstreich genommen hatte, aus deutschem Boden landete, wurde Brandenburg gezwungen, aus seiner neutralen Stellung herauszutreten. Der Schwedenkönig besetzte die Neumark, eroberte Frankfurt a. d. Oder und nahm Landsberg a. d. Warthe in Besitz. Dann rückte er vor Berlin und nötigte seinen Schwager, ihm die Festung Spandau einzuräumen und den Durchzug durch Küstrin zu gestatten; ferner mußte der Kursürst seine Truppen zu den Schweden stoßen lassen und monatlich 90 000 Mark Kriegskosten zahlen. Nach dem Tode Gustav Adolss schloß der Kurfürst mit dem Kaiser Frieden, wodurch er die Bestätigung seiner Anwartschaft ans Pommern erhielt. Da aber die Schweden dieses Land nach dem Tode des letzten Herzogs (1637) dennoch besetzt hielten, fielen sie in die Mark ein und verwüsteten das Land in der ärgsten Weise. Zustand Zier Marken mich Dem Kriege. Feuer, Schwert und Raub hatten fast das ganze Land in eine Wüste verwandelt. Wo früher gewerbliche Städte und blühende Dörfer mit Feldern und Wiesen waren, breitete sich jetzt Gestrüpp und Wildnis aus; die Wölfe hatten sich so sehr vermehrt. daß sie in die Dörser einbrachen. Nach dem Berichte des schwedischen Feldherrn Baner war alles Land zwischen Oder und Elbe derart verwüstet, daß daselbst weder Hunde noch Katzen, geschweige denn Menschen und Pferde sich aushalten könnten; Baner mußte deshalb sein Heer von Pommern durch Schlesien und Sachsen führen, um nach Thüringen zu gelangen. — Eine furchtbare Pest, die mehrere Jahre hindurch in Berlin und anderen Gegenden der Mark Tausende von Menschen hinweggerissen, hatte die allgemeine Not noch bedeutend vermehrt. Viele Bewohner suchten durch Selbstmord ihrem elenden Dasein ein Ende zu machen; andere, bettelarm, verließen das Land, um anderwärts mit Weib und Kind einem noch schlimmeren Schicksal entgegenzugehen. — In der Hauptstadt Berlin waren von 20000 Einwohnern nur 6000 übrig geblieben, und es gab mehr leere als bewohnte Häuser. Zu dem materiellen Elende gesellte sich eine entsetzliche Verwilderung der Sitten, welche sich in einem unglaublichen Grade aller Klassen bemächtigt hatte. Sein Tod. Georg Wilhelm, der seine Residenz in Feindeshand sah, verließ tief betrübt die Mark und begab sich nach Preußen. Hier endete zu Königsberg fein leidvolles Leben und seine unglückliche Regierung; er hinterließ feinem Sohne Friedrich Wilhelm das Kurfürstentum Brandenburg in einem höchst traurigen Zustande. 3*

10. Geschichte des preußischen Staates - S. 85

1900 - Münster i. W. : Schöningh
— 85 — ab und machte ebenfalls den Hexenprozessen für immer ein Ende. — Der König fetzte rechtskundige Richter ein und forderte von ihnen strenge Gerechtigkeit. „Ihr müßt wissen," sagte er zu ihnen, „daß der geringste Bauer, ja Bettler ebensowohl ein Mensch ist, wie Se. Majestät, indem vor der Justiz alle Leute gleich sind, es mag sein ein Prinz, der gegen einen Bauer klagt, oder auch umgekehrt, so ist der Prinz vor der Justiz dem Bauer gleich und muß nach der Gerechtigkeit verfahren werden ohne Ansehen der Person." Auch sorgte der König sür ein auskömmliches Gehalt der Richter, damit ihnen nichts daran gelegen sein könnte, zur Verbesserung ihres Einkommens einen Rechtsstreit in die Länge zu ziehen. Die Gebühren, auf die früher die Richter angewiesen waren, flössen von jetzt ab in die Staatskasse. Von dem großen Gerechtigkeitssinne des Königs zeugt auch die Anekdote vom Windmüller zu Sanssouci und sein Urteil im Müller Arnold'schenx) Prozeß. Friedrich dem Großen gebührt das hohe Verdienst, einen pflichttreuen, unabhängigen Richter st and geschaffen und aus dem Militärstaate Preußen einen hervorragenden Rechtsstaat gemacht zu haben.2) Sorge für die Schulen. Zur Ordnung und Hebung des Schulwesens im ganzen Lande erließ der König das „Generalschulreglemeitt für die gef amte Monarchie", bearbeitet von dem Berliner Pädagogen Hecker, dem später sür die Katholiken Schlesiens ein eigenes Schulreglemeut folgte, dessen Bearbeiter der Saganer Abt Ignaz Felbiger war. — Friedrich verlangte, daß alle Kinder, Knaben und Mädchen, vom 5. bis zum 14. Lebensjahre die Schule besuchen und solange damit fortfahren sollten, bis sie das Notige vom Christentum gefaßt, ferner fertig lesen und schreiben könnten. Eltern, welche ihre Kinder nicht zur Schule schickten, sollten bestrast werden; ebenfalls hatten die Eltern das Schulgeld zu bezahlen; für arme Leute mußte es die Gemeinde übernehmen. — Um tüchtige Lehrer zu erhalten, wurden zu Berlin, Halberstadt, Magdeburg, Minden und Wesel Lehrerseminare errichtet. — Mehrere hundert Volksschulen wurden gegründet, und in Berlin wurde die erste Realschule ins Leben gerufen. Sorge für Wissenschaft und Kunst. Wissenschaft und Kunst, für die der Kronprinz bereits so große Begeisterung gezeigt hatte, wurden von dem Könige trotz der vielen Arbeiten eifrig gepflegt. Von den Künsten liebte er am meisten Poesie und Musik, von den Wissenschaften Philosophie und Geschichte. Leider stand der geistvolle Monarch der deutschen Litteratur sremd gegenüber, obgleich er sich der Hoffnung hingab, daß dieselbe bald ein schönes Aufblühen erleben werde, und obgleich gerade er es war, der zur Anregung der Geister r) Näheres siehe: Zurborsen, Quellenbuch. *) Erg. Nr. 21.
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