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1. Kurzer Abriß der neuen Geographie - S. 193

1831 - Frankfurt am Main : Wilmans
China. Hinter-Jndien. 193 Canton, unfern d. Mund, des Sikiang, 800-000 E>; große Fabr.; erste Seest. für Europäischen Handel. X. Tibet Nebst Butan. (Unter Chinesischer Hoheit). Vom Mustag und Kentaissee-Geb. südw. zum Htmülapä zwisch. 89 u. 119 L., 27 u. 40 Br., 27— 30,000 Qm., mit 12—33 Mist. E. Hohes Gebirgsland, mit dem Dhawalagiri, Schneegipfeln, kahlen Felsen- und Waldgebirgen, weidereichen Hochthälern k. Trockne und nasse Jahreszeit. Wolle, Zie- genhaar, Büffelschweife, Bisam, Tinkal und Gold als erste Handelsartikel; dann Getreide, Obst, Rhabarber, Silber re. Tibetaner, Kasern, Oupka, Cobi re., lama'schcr Rel., mit verkörperter Gottheit als: Dalai-Lama, Bogdo-Lama und Dacb-Rajah. Land- und Bergbau, Viehzucht re. Oer Nord, durch den Dalai-Lama, der Süd. durch den Bogdo-' Lama und Daeb-Nasal) regiert. Lassa, fast in der Mitte des Landes, Hptft. des Dalai- Lama, groß, Haupthdlst. Tassisudon, südwestl. v. vor., Hptst. u. Res. des Daèb- Najal), im Staate Butan. Ostindien. Xi. Hin ter-Indien oder die Halbinsel jenseit des Ganges. Von der Mündung des Buremputer ostw. bis zum Chi- nesischen Meere, und von Tibet und China südw. bis zur Malacca-Str. u. d. Bus. von Siam; fast ganz in der heiß. Zone, 38,000 Qm, nach Schätzung 35 Miü. E. 5 Gebirgs- züge v. N. nach S., zwisch. denselben grosse Ebenen, Waldun- gen, morastige u. fruchtbare Strecken — noch wenig bekannt. Metalle, Rubinen, Schiffbauholz u. edle Holzarten, Indigo, Oel, Baumwolle, Areka, Sago, Zucker, Pfeffer, Getreide,. Elephanten, Büffel, Tiger, Affen, Moschusthiere, eßbare Vogelnester re. Einw. vielleicht Chines. Abkunft, unter meh^ Abriß d. Geographie. ^3

2. Kurzer Abriß der neuen Geographie - S. 203

1831 - Frankfurt am Main : Wilmans
Persien. 203 Male, Hptst. und Res., auf der Insel Male, welche die größte ist, doch nur 1 % Meile Umfang hat. 3. Die Lakediven. (Unter eignen Fürsten.) Wenig bekannt, haben Reis und Kokosnüsse nebst andern Produkten. Xiii. Persien. Von der Mündung des Schat el Arab und dem Ararat ostw. bis über den Indus hinaus, vom Caspi scheu Meere u. Hindukuh südw. bis zum Pers. Bus. u. Pers. Meere, zwisch. 25 und 40 Br., 62 und 95 L. — Das Kjurdische Gebirge, der Elburs und das Soliman-Gebirge umschließen ein großes Hochland, mit Hügeln und Thälern, Steppen, Sand- und Salzwüsten, Steppenftüssen u. Steppenseen. Metalle, Salz, Naphta, Edelsteine rc. Südfrüchte, Apothekerwaaren, Baum- wolle, Galläpfel rc. als Handelsartikel, dann Zucker, Indigo, Kameele, Büffel, Ranbthiere, Perlen, Seide rc. Neuperser, Parsen, Afganen, Beludschen, Armenier, Tataren, Luren, Kiurden, Araber, Hindus und Zigeuner, Muhamedaner und Sabäer. Grundgewerbe, Fabr. , Manuf., Handel. Die Einw. zum Theil noch nomadistrend. — Dieser altpers. Um- fang umschließt jetzt 3 Staaten. 1. Afganistan oder Kabulistan. Auf beid. Seit, des Steppenft. Hirmend, am Indus, vom Hindukuh überlagert, den nördlichsten Theil des alten Persiens einnehmend, i6,540qm., mit io Mill. E. — Je- der Stamm der nomad. Bewohner hat an der Spitze einen Chan; der Stamm der Durahner ist vorherrschend, daher führt dessen Chan den Titel Paschah, und unter ihm stehen die übri- gen als Vasallen. — 16 Provinzen. Cabul, im Hindukuh, Hptst. u. Res. mit Burg Balahissar, 200,000 E.; starker Hdl. Caschmir, im Nordostwinkel des Landes, 200,000 E.; große Shawlweberei. Schalimar, Garten des Gr. Mogul.

3. Kurzer Abriß der neuen Geographie - S. 41

1831 - Frankfurt am Main : Wilmans
Eintheil. d. Erdoberfläch e. 41 Außer diesen Stapelwaaren ersten Ranges kommen aber noch eine Menge anderer zur Ausfuhr. §. 148. Das Festland Australien liefert bis jetzt un- bedeutend zur Ausfuhr; dagegen sind die Australischen Inseln zum Theil sehr reich an den kostbarsten Produk- ten des Gewächsrrichs, als: Muskatnuß, Aloe, Ingwer, Rokus-Gngo- und andern Palmen, Zucker- und Bambusrohr, Brodfrucht, Feigen rc. Dritter Abschnitt. Reine, oder stehende Geographie. A. Einteilung der Erdoberfläche. Oie Oberstäche der Erde besteht aus Meer und Land. Das Meer bildet nur ein Ganzes, dessen viele Abtheilungen aber verschiedene Namen führen. Oie wichtigsten und größten derselben sind: 1. das Nördliche Eismeer, innerhalb der nördl. kalten Zone; 2. das Südliche Eismeer, innerhalb der südl. kalten Zone. Auf zwei Wegen kann man aus dem nördl. Eismeer kom- men; der eine davon bildet eine Meerenge, der andere eine breite Wasserstäche. Ueber letztere gelangt man in den 3. Ivest-Vcean (Amerik. Ocean), der dann gegen S. bis an das südl. Eismeer reicht; durch die angedeutete Meerenge aber in den 4. C>st-<Vcean oder Großen Vcean, welcher ebenfalls an das südl. Eismeer stößt. Westl. vom mittlern Theile des großen Oceans liegt, jenseit einer großen Inselgruppe, 5. der Indische Gcean auf beiden Seiten des Aequator, im N. und W. von Festland begrenzt, im S. an das Eismeer stoßend. Das Land heißt

4. Kurzer Abriß der neuen Geographie - S. 198

1831 - Frankfurt am Main : Wilmans
198 Dorder-Jndien. Xii. Dorder-Jndien od. Hindostán u. Dekan vd. die Halbinsel diesseit der Gangesmündung. Dom Himalehgeb. südw. bis zum Meere, wo das Cap Comorin die Südspitze bildet, und vom Indus ostw. bis über den Buremputer hinaus, zwisch 7 u. 35 Br., 60,291 Qm., mit 134 Mill. E. Oie Westküste der Halbinsel wird auch die Rüste Malabar, die Ostk. Eoroniandel genannt. Der N. gebirgig, wo an der Grenze im ^imaleh mehrere Gip- fel über 24,000 Fuß hoch sind. Im S. dieses Gebirges ein großes Thal, vom Ganges durchströmt; auf der Westk. das Gates - Gebirge, dessen Arme tief ins Land hinein reichen; auf der Südspitze die Berge von Travancor. Im N. 4 Jahreszeiten; in der heißen Zone trockne u. nasse Jahreszeit, herbeigeführt durch Wechselwinde. Fast alle Metalle, Dia- manten u. a. Edelsteine, Salz, Schwefel, Steinkohlen rc. Südfrüchte, Opium, Jalappe, Betel, Kardamom, Indigo re. Elephanten, reißende Thiere, Affen, Gemsen und Steinböcke, Auerochsen u. Büffel, Schlangen, Perlen, Schalthiere, Seide, Koschenille rc. Hindus, braminscher Rel.; Afganeu, Mon- golen, Ballutschen, Araber, muham. Rel.; dann Parsen als Feueranbeter, Afrikaner, Hinteriudier, Juden und Europäer. Grundgewerbe, Handwerke u. Fabr., Schiffbau, Hdl. Ein- theilung: 1. Staat der Briten, 2. Staaten inländ. Fürsten, 3. Europäische Niederlassungen. 1. Staat der Briten. Don der Südspitze der Halbins. nordw. bis zu den Vor- bergen des Himaleh, u. ostw. bis über den Buremputer hin, 26,048 Qm., mit 83 Mill. E.; ist Besitzthum einer Eng- lisch-Ostindisch. Handelsgesellschaft, welcher vom Könige Su- veränetät verliehen ist. Die Verwaltung führt ein General- Gouverneur, der aber abhängig ist von dem König!. Commis- sionsrathe u. von den Direktoren in London. Zerfällt in die Präsidentschaften: Bengalen, Bombai und Madras,

5. Kurzer Abriß der neuen Geographie - S. 225

1831 - Frankfurt am Main : Wilmans
Grönland. W est-Polarländer. 225 nania, noch zusammenhangend (daher die natürliche Einthei, luug in Nord- und Süd-Amerika); fast vom 55 südl. Br. bis über den 80 nördl. Br. hinaus, und von 261 L. über 0 hinaus; gegen 800,000 Qm., über 40 Mill. E.*) Nord-Amerika. Polar-Nord-Amerika. Im O. u. W. der Baffinsbai, südw. bis zur Cumber- landsstraße; der N. und W. unbekannt. I. Ost-Polarland oder Grönland. Im O. der Baffinsbai und Davisstraße, vom 5y Br. an bis zum gänzlich unbekannten N., hat wohl nicht über 20,000 E. — Gebirgsketten mit ewigem Schnee, Gletschern und Eisfeldern, im S. am Cap Farewell endend; die Ostseite öde und kahl, wenig bekannt; der 2b. mit Viehweiden und Gebüsch; Küsten schroff und voller Jnselchen. Felle u. Häute, Thran, Fische, Fischbein und Eiderdunen als Handolswaaren; wenige Gewächse, viel Treibholz; Steinkohlen u. einige a. Mineralien; Rindvieh, Schafe, Hunde, Rennthiere, Eis- bären, Hirsche rc. 1z Vogelarten. Grönländer, heidn. und christl. Rel. Jagd, Fischerei, Gerberei, Europäische Hand« werke, Hdl. mit Aus- und Einfuhr. — Dänisches Colonie- u. nördliches Hochland. In jenem mehrere Niederlassungen. — Iulianenhaab die südlichste und lebendigste dieser Nie- derlassungen. Das nördl. Hochland, an der Nordostküste der Baffins- bai, ist gebirgiges Küstenland, wo nur das Meer Produkte liefert. Ii. West-Polarländer. Im N. der Cumberlandsstr. und im W. der Baffinsbai, *) Hier werden wiederholt: Amerikas Meere, Gebirge, Flüsse und tz. 147 der phys. Geographie. Abriß d. Geographie. 15

6. Erdkunde - S. 169

1900 - Freiburg im Breisgau : Herder
— 169 — Wie im Klima, so zeigen sich auch in der Pflanzen- und Tierwelt Asiens große Gegensätze. Während die öde Tundra im Norden notdürftig von Moosen und Flechten bedeckt ist, so daß nur wenige Arten von Pelztieren und Vögeln dort fortzukommen vermögen, erreicht die Pflanzen- und Tierwelt im Südeu des Erdteiles üppige Mannigfaltigkeit und riesenhafte Formen. Palmen, Reis, Thee, Zucker- rohr, Kaffee, Baumwolle, Pfeffer und andere Gewürze, mancherlei Arznei- und Färbekräuter haben hier zumeist ihre Heimat. Zahlreiche Tierarten beleben diese tropischen Länder Asiens. In den mächtigen Wäldern hausen Elefanten, Nashörner, Büffel, Affen und Schlangen; Papageien und andere farbenreiche Vögel fchaukeln sich auf den Zweigen der Bäume; im Dickicht des Schilfes lauert der Königstiger; Sümpfe und Ströme sind von Krokodilen, Salamandern und Schild- kröten bewohnt; der Indische Ocean birgt die kostbare Perle. V. Bevölkerung. a) Zahl. Asien hat 840 Millionen Einwohner, also mehr als die Hälfte aller Menschen. Auf 1 qkm treffen durchschnittlich 19 Seelen. Die Bevölkerung ist naturgemäß sehr ungleichmäßig verteilt. In Sibirien rechnet man auf 2 qkm kaum 1 Bewohner; in Britisch- Jndien hingegen kommen auf 1 qkm 60, in Japan sogar 108 Menschen. b) Abstammung. Die Bewohner Asiens gehören drei ver- schiedenen Rassen an: der mongolischen, der kaukasischen und der malayischen. 1. Die mongolische Rasse — in der Mitte, im Osten und Norden des Erdteiles •— umfaßt etwa 3/5 der Gesamtbevölkerung. Die hervorragendsten Völker dieser Rasse sind die Chinesen, Japaner, Tataren und die sibirischen Völker. 2. Die kaukasische Rasse — im Süden und Westen ■— zählt nicht ganz 2/5 der Bewohner. Hierher gehören: die Inder, Perser, Ära- der, Armenier. Europäer sind in Asien verhältnismäßig wenig ansässig. 3. Die malayische Rasse — im Südosten—, ungefähr 30 Millionen, wohnt im südlichen Hinterindien und auf den benach- barten Inseln. Die Urbewohner von Dekhan und Ceylon gehören einer eigenen Rasse, den Dravidas, an. Bumüller-Schuster, Erdkunde. Neue Ausg. 2. Aufl. F

7. Erdkunde - S. 179

1900 - Freiburg im Breisgau : Herder
— 179 — das Königreich Siam (630 000 qkm, 5 Millionen E.). Die Hauptstadt Bangkok am Menam (200 000 E.) ist zum Teil auf Pfählen im Flusse erbaut. Großartige Buddhatempel. Lebhafter Handel. Europäische Besitzungen. 1. Britische: a) Birma (Barma), der westliche Teil Hinter- iudiens, ein überaus fruchtbares Reislaud (415 000 qkm und 8 Millionen E.) — Rangun (180 000 E.) an der Jrawadi- münduug ist der Haupthandelsplatz. b) Niederlassungen an den Meerengen (Malakka und Singa- pur). Von besonderer Bedeutung ist der Freihafen Singapur (184 000 E.) auf einer kleinen Küsteninsel, infolge der glücklichen Lage Mittelpunkt des Handels zwischen Indien, Ostasien und Australien. 2. Französische: Jndochina (705 000 qkm, 25 Millionen E.), Gesamtname für die im Osten und Südosten der Halbinsel liegenden Gebiete: a) Schutzstaat Kambodscha, b) Cochinchina mit der Haupt- stadt Saigon (65000 E.), e) Schutzstaat Anuam mit Hnü (30 000 E.) und d) Tongking, eine sehr fruchtbare Landschaft, auch als Durchgaugslaud nach Südchina wichtig. Hauptort Hanoi (Kescho) 150 000 E. Vorderindien. Es umfaßt das Hochland Dekhan sowie die vorgelagerte hindo- stanische Tiefebene, welche sich nordwärts bis zum Himalaja erstreckt und aus zwei sehr verschiedenen Teilen besteht: a) der vorwiegend dürren Ebene des Indus, b) dem reich bewässerten und außerordent- lich fruchtbaren Tieflande des Ganges, welcher in seinem Unterlaufe sich mit dem Brahmaputra vereinigt. Vorderindien bringt fast alle Produkte der heißen Zone in größter Fülle hervor, besonders Reis, Weizen, Baumwolle, Ba- nanen (Banianen, eine Feigenart), Thee, Kaffee, Zuckerrohr, Gewürze, feine Farbstoffe, Tabak, Mohn (zur Opiumbereitung), Jute (zu Ge- weben), Seide, viele Arten von Palmen. — Die Tierwelt zeigt die größten und kräftigsten Formen im Elefanten, Nashorn, Tiger u. f. w.—>

8. Erdkunde - S. 178

1900 - Freiburg im Breisgau : Herder
— 178 — Herrschende Religion ist zur Zeit noch eine Art Bnddhis- mns. Das Christentum war schon um die Mitte des 16. Jahr- Hunderts vom hl. Franziskus Xaverius eingeführt worden und hatte sich weit ausgebreitet. Im 17. Jahrhundert wurde es aber durch heftige Verfolgungen ganz ausgerottet. Nunmehr dringt es wieder mit unaufhaltsamer Kraft vor. Japan ist seit 1889 eine konstitutionelle Monarchie. Der Kaiser (Mikado) ist weltliches und geistliches Oberhaupt. Die wichtigsten Städte sind: Tokio (Mddo) auf der Jusel Nippon mit 1300 000 ©., die Hauptstadt Japans. Da bis Tokio größere Seeschiffe nicht ge- langen können, entstand der Vorhafen Iokohama (180 000 (£.), der wichtigste Handelsplatz Japans. — Kioto (340000 E.) ist Hauptsitz der japanischen Industrie. — Osaka (510000 E.), die Seehandelsstadt für Kioto. —- Ein wichtiger Ausfuhrhafen ist Kobe (Hiogo), 185 000 E. — Nagasaki (72 000 E.) auf Kiuschiu ver- mittelt hauptsächlich deu Verkehr mit Chiua. Z ü d a s i e n. Hinterindien. Die reich gegliederte Halbinsel wird von mehrereu parallelen Gebirgen in nordsüdlicher Richtuug durchzogen, zwischen denen tief eingeschnittene Längsthäler liegen, die von mächtigen Strömen bewässert sind: dem Mekong, Menam, Saluen und Jrawadi. Das Klima der ganz in der heißen Zone liegenden Halbinsel ist feuchtwarm. Tier- und Pflanzenwelt sind im allgemeinen wie in Vorder- indien (siehe S. 179). Von besonderer Wichtigkeit ist der Teak(tik)- bäum, der das beste Schiffsbauholz giebt, und der Guttaperchabaum. Das Mineralreich liefert gutes Zinn und herrliche Edelsteine. Der größte Teil der Bevölkerung, die sogen. Jndochinesen, ist mongolischer Rasse. Von sämtlichen Ländern der Halbinsel ist gegenwärtig nur noch unabhängig

9. Alte Geschichte - S. 91

1872 - Mainz : Kunze
I. 3ue£(Utiiers öea ©rolktt Uneinige. 336—323 t». 1. 2tle>*anber3 Regierungsantritt. Vorbereitungen gum 3u9e 9e9en ^erferi Bereite Gruppen auf afiatifd)em23oben; auc§ in ©riecfjenlanb aufgeregte (Srraartung: plo^Ii^e ^atfjridjt t>on der (Srmorbung ^3l)itippä burd) einen ©ffoier feiner Seibroacfje bei einer £odpgeitfeier §u 2iega (336). Sofort aufftänbifc£)e Regungen in ©riedejenlanb. Sder „^nabe Sileyanbroä", fein Radf)folger, erft 20 3alre a^i 1301:1 ^em erf*en njiffenfd(jaftlid)en Talent feiner 3e^/ meueid^t aller 3e^en/ ^ern ©tagiriten Slriftoteleä erlogen, burd^aug fjeßenifd) gebilbet, früfj= reif, fiat fdjon bei (Sljaroneia mit 2iu3$eicf)nung befehligt; corüber= gebeub mit feinem Sbater oerfeinbet. Rafcf) der inneren ©d)tt)ierig= feiten .Sperr geraorben, fteljt er 2 -äftonate nad§ ^p^itippö 5tobe bieö-feits> der Shjermopglen; rafcfje Unterwerfung: ein neuer ^ongre^ gu j^orintf) erfenntifin al§ (Srben der 3ttad§tftellung feine§ 23ater3 an. Allein raafjrenb er gegen die nörblicfjen ^Barbaren jie^t, die Sdonau überfdjreitet: neuer Slufftanb in ©riecfjenlanb, burcf) ein ©erüc§t oon feinem S£obe und perftfdfje £>ülfs>gelber er= mutljigt, an der ©pi^e Streben. 2hej:anber3 rafcf)e£> (Srfcfjeinen, (Sinnaljme und 3erf*orun9 £ lj e b e,n 3 (335). ©cfirecf en in ^ ©riecfyenlanb, in $ttfjen die antimafebonifdfjen Rebner geftüqt, im Uebrigen auc(j biefjmal die ©tabt glimpflich Beljanbelt. Sllejranbers Ijegemonifdfje Stellung §ur ©riedjentdelt burd§ ein ausführliches) 3tt; ftrument, die (Sonoention uon ^orintf), feftgefteut, der fiel) alle griecf)ifc§en Staaten, mit Slusnafjme con ©parta, fügen; 3sor= Bereitungen $um 3u9e 9e9en ^ ^ßerferreide) toieber aufgenommen. Sden inneren Verfall biefeä 3fteicf)§ feit Slrta^eryes Ii. (f 362) te^rt uns der 3ug ^ jüngeren (Sgrus und der Rücfjug der

10. Bilder aus der Heimat- und Erdkunde - S. 63

1901 - Gera : Hofmann
Ii - 63 - sam angebaut. Nach langer Abgeschlossenheit ist Japan jetzt mit Europa in lebhaften Verkehr getreten und hat europäische Kultur angenommen. Die Japaner sind ein fleißiges, geschicktes Volk. Ihr Papier, ihre wasserdichten Zeuge, ihre feinen Seidenwaren und ihre lackierten Holzwaren zeugen von großer Kunstfertigkeit. Fleisch von Tieren zu essen, verbietet ihre Religion. Auch Milch verschmähen sie als „weißes Blut". Das Christentum breitet sich immer mehr unter ihnen aus. Die Residenz des Mikado oder Kaisers ist Tokio (1,2 Mill. Einw.) auf Nipon, der besuchteste Hafen Doko- hama (173). D. Der Indische Archipel im S.-O. besteht aus den meist hollän- dischen großen Sundainseln: Sumatra, Java (mit der Hauptstadt Batavia), Borneo, der größten Insel der Erde (nächst Grönland), mit den kopfabschneidenden Dajakken, und Celebes; den kleinen Sunda-Jnseln, den Molukken und den Philippinen. Der fruchtbare Boden erzeugt köstliche Gewürze, Hölzer, Reis, Kaffee und saftige Früchte in Fülle. Von hier erhalten wir Kaffee, Pfeffer, Muskatnüsse u. a. Gewürze. Die Be- wohner sind Malayen, Heiden oder Mohammedaner, doch suchen überall christliche Missionare sie zum Christentum zu bekehren. E. Das britische Kaiserreich Indien (4,8 Mill. qkm, 296 Mill. Einw.) umfaßt Vorder-Indien bis an den Himalaja, die Zimt- und Pfaueninsel Ceylon und einen Teil Hinter-Indiens. Es ist mehr als 5 mal so groß wie Deutschland, von seltener Schönheit und Fruchtbarkeit und seit alten Zeiten der Zankapfel der Eroberer. Es hat 30 Arten Palmen, Gewürze, Reis, Zuckerrohr, Opium, Perlen, Edelsteine; Krokodile in den Flüssen, Tiger in den Sümpfen, Pfauen auf den Bäumen und Elefanten als Haustiere. Kaiser ist der König von England. (Gieb Grenzen, Bodengestaltung und Flüsse an!) Die heidnischen Hindus sind mit den Europäern stammverwandt. Die Herren im Lande sind die christ- lichen Engländer, welche ungeheure Reichtümer aus dem Lande ziehen. (Wo liegen: das ungesunde Kalkutta, Madras, Bombay, Benares, Delhi („Neid der Welt"), Kaschmir („das Meisterstück der Natur")? F. Persien (1,7 Mill. qkm, 9 Mill. Einw.), von Vorderindien durch die Länder Afghanistan und Belutfchistan getrennt, nimmt den W. von Vorderhochasien oder Iran ein, ist 3 mal größer als Deutschland, hat aber nicht 1ls seiner Bevölkerung. Es ist ein wasserarmes Hochland mit wald- armen Randgebirgen und nur streckenweise bewässert und fruchtbar. Dürre, Kriege, schlechte Verwaltung unter dem despotischen Schah und Mangel an Wegen verursachen häufig Hungersnot. Teheran, Jspahan und tue Rosenstadt Schiras liegen in einer Linie von N- nach S., Tabris am Karawanenwege nach dem Schwarzen Meere. Die Perser sind Mohammedaner. G. Die asiatische Türkei umfaßt Kleinasien, Mesopotamien, Syrien, Palästina und Arabien, weite Länderstrecken mit dünner, vorwiegend mo- hammedanischer Bevölkerung. (Grenzen, Bodengestalt und Flüsse!) Wenig Wasser, viele Wüsten und vernachlässigter Anbau! Wo liegen: die fandelsstadt Smyrna lrosinen, Feigen, Seide), der Hafen Trapezunt, die eppichweberstadt Brussa, die „Karawanenhäfen" Aleppo und Bagdad, Damaskus, das „Auge der Erde", die heiligen Städte Mekka und Medina, der Kaffeehafen Mocha und der Pilgerhafen Dschidda? H. Palästina oder Kanaan, das heilige oder gelobte Land, das Land, da Milch und Honig fließt, liegt im W. Asiens an der Küste des Mittel- meeres, hat als größte Länge 240 km, als größte Breite 170 km und ist
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