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1. Leitfaden in zwei getrennten Lehrstufen für den geographischen Unterricht in höheren Lehranstalten - S. uncounted

1852 - Osnabrück : Rackhorst
den meisten Raum zugebilligt erhalten, darnach diejenigen Lander, welche durch politische oder commercielle Bedeutung hervorragen, also Frankreich, Großbritannien, die beiden Indien, die Ver. Staaten, Bra- silien u. a. ■— Insbesondere darf hier über Deutschland noch Folgen- des bemerkt werden. Sowol seine natürl. als auch statist. Verhält- nisse sind ausführlicher dargestellt worden, z. B. die ethnogr. Unter- schiede, welche sich neuerdings so sehr bemerkbar gemacht, die indu- striellen und commerciellen Zustände, soweit sie für Schüler faßlich und nöthig sind, die Land- und Secwehrverfassung. Die bedeuten- deren Bundesstaaten wird man genauer beschrieben finden. Auch dies Mal hat das Kgr. Hannover die umfassendste Behandlung erfah- ren, und ist auch auf die mit demselben zusammengrenzenden Länder mehr Rücksicht genommen worden. Der Berf. hat es sich auch jetzt nicht versagen können, seiner Heimat, dem Osnabrückischeu, und insbesondere den orograph. Verhältnissen derselben einen vielleicht un- verhältnißmäßigen Raum zuzuweisen, was ja wol weder einer Begrün- dung noch auch Entschuldigung bedarf. — Soweit es ihm möglich war, hat der Verf. überall die neuesten Zustände angegeben. In der phys. Geographie ist er vorzugsweise dem trefflichen Lehrbuche v. D. V ölt er (3 B>), in der polit. der 5. Aust, des Vo lg er scheu Handbuches gefolgt. Doch standen ihm sehr viele zuverlässige neuere Data zu Gebote, deren Fundorte nicht wol alle angegeben werden können. Kundigen wird es nicht entgehen, wie z. B. aus Humboldt's Kosmos I., Aus. der Natur und Centralasien, aus Winderlich's Deutschland u.der Zeitschrift „Ausland" viel Neues in das Büchlein übergegangen ist. — Auch in dieser Ausgabe ist vor- zugsweise Bezug genommen auf Stieler's Schulatlas und auf den W a n d a t l a s v. S y d o w, welcher nebst einem Handatlas von ebendems. Verf. die wärmste Empfehlung verdient. — Eine Erläute- rung der Abkürzungen dürfte wol unnöthig sein. — Der Verf. hofft den reichhaltigen Stoff, welchen das Buch bietet, so gestellt zu haben, daß jedem Lehrer in der weiteren Erörterung desselben genügend freie Hand gelassen bleibt. Osnabrück, im Mai 1850. Kormort zur drittln Auflage. ¡38im bot Verbesserungen, die das Buch erfahren bat, soll hier nur die Erweiterung der politischen Geographie, insbesondere der von Preußen, Italien, Belgien, China, erwähnt werden. Osnabrück, im November 1851.

2. Leitfaden in zwei getrennten Lehrstufen für den geographischen Unterricht in höheren Lehranstalten - S. 18

1852 - Osnabrück : Rackhorst
18 die Sonne. — Die senkrecht auffallenden Sonnenstrahlen er- wärmen am stärksten (am Aeq., zwischen den Wendekr.) ; je schräger die Strahlen auffallen, um so geringer ihre Wirkung. — Thermometer. d. Die Wärme bewirkt die Verdampfung des Wassers; die Wasserdämpfe verbreiten sich in der Atmosphäre, werden, durch kältere Luftschichten wieder zusammengezogen, zu Nebel, Wolken, Regen, Schnee, Than. — Atmosphärischer Niederschlag. — Die Verdunstung, am größten unter dem Aeq., nimt nach den Polen hin allmälig ab. — Jährl. Regenmenge: unter dem Aeq. 90 — 100", Hinterindien 116", Hayti 120", Malabar 123", brit. Guyana 157", Westghats 283v2" (größte); Italien 40 — 50", Ndeutschland 23", Schweden 18". c. Das Land erwärmt und erkaltet schneller als das Wasser. Beide theilen ihre höhere Temperatur (Wärme) der Atm. mit. — Auf dem Meere Nachts u. Winters eine höhere Temperatur, als auf dem Lande. — Niedrigste Temp. kurz vor Sonnenaufgang. 6. Die warme Luft dehnt sich aus; dadurch wird sie dünner, also auch leichter, als die kalte; sie steigt deshalb auf, und an ihren Platz strömt, um das Gleichgewicht zu erhalten, die käl- tere Luft. Daher Bewegung der Luft, Wind. Fortwährendes Strömen der kälteren Luft (polarer Luftstrom, unterer Passatwind) gegen den Aeq.; die erwärmte Luft steigt erst auf (äquatorialer od. senkrechter Luftstrom, oberer Passatw.), senkt sich dann allmälig nach den Polen zu und wird, der Erd- rotation vorauseilend, für Europa zu Sw. und Wwind. — Der untere Passat bleibt hinter der Rotation zurück u. wird in den Aeq.-Gegenden Owind. — Beständige u. verändert. Winde. — Land- und Seewind. — Windstille am Aeq. 8. 66. Bestände die Erdkugel aus einem einzigen, durchweg gleichartigen Stoffe, u. hätte sie eine vollkommen ebene Oberfläche: so würden die Isothermen (Jsotheren, Jsochimenen) ohne alle Störung dem Aeq. parallel laufen, ferner der Aeq. die größte Wärme, die Pole die größte Kälte besitzen (mathematisches Klima). Zwar hangt das Klima wesentlich v. dem geograph. Breiten- grade ab (d.h.je weiter ein Ort vom Aeq. entfernt, desto kälter); indeß die Verschiedenheit des Absorptions- u. des Ausstrahlungs- vermögens der Körper u. A. veranlaßt viele Störungen. Durch das Zusammenwirken mehrer die Temperatur entweder erhöhen- den od. vermindernden Ursachen entsteht das physische od. wahre Klima. — Solche Ursachen sind: 1. Die Seehöhe eines Ortes. Die Temperatur vermindert sich auch nach oben zu. — Schneeregion, Schneelinie

3. Leitfaden in zwei getrennten Lehrstufen für den geographischen Unterricht in höheren Lehranstalten - S. 21

1852 - Osnabrück : Rackhorst
21 Die Wirkungen des Klimas. §. 68. Vom Klima hangt das Vorkommen und Gedeihen der Pflanzen u. Thiere, ferner die Lebensweise u. der Bildungsgrad des Menschen ab. Jede Zone hat ihre ausgeprägten Eigenthüm- lichkeiten, ihren besonderen Charakter. — Mit der abnehmenden Wärme nimt auch die Mannigfaltigkeit, Größe, Schönheit der Pflanzen u. Landthiere ab, während die Seethiere vollkommener werden. Ebenso nehmen auch die Farben des Thierreichs an Stärke u. Zahl allmälig ab, bis nur Weiß, Grau, Schwarz übrig bleiben. Unabhängig vom Klima ist das Mineralreich; es ist in allen Zonen dasselbe. Doch scheinen die wärmeren Gegenden vorzugs- weise reich zu sein an edlen Metallen, Edelsteinen, dagegen die kühleren an Eisen und Steinkohlen. §. 69. Das Pflanzenreich ist abhängig vom Boden und Klima, daher in den einzelnen Zonen wesentlich verschieden. Cha- rakteristische Pflanzen. Die Pflanzengeographie gibt die Ver- breitungsbezirke an (Zonen, Regionen; — die Flora der einzelnen Gegend). 1. Die heiße Zone besitzt die größten, schönsten, säst- und gewürzreichsten, geringer Feuchtigkeit bedürftigen Pflanzen; sie ist sehr reich an Gattungen und einzelnen Pflanzen. — Ungemeine Üppigkeit und Streben aller Gewächse, z. B. der Farrenkräuter u. Gräser, baumartig zu werden. Immergrüne Pflanzen. — Charak- teristisch : die Palme, ferner Banane, Vanille, Cacao, Kaffee, Zucker, Gewürze, Cactus, feine Hölzer, Schlinggewächse. — Man- gel an saftigem, dichtem Rasen, außer der Regenzeit. 2. Die gemäßigte Zone. — Gräser (Cerealien) sind hier die wichtigsten Pflanzen. *) u. Die subtrop. Zone, mit immergrünen Laubhölzcrn, pracht- vollen Blüten, aromatischen Gewächsen. Charakteristisch: Oel- baum, Pomeranze, Ci tro ne, Kastanie, Feige, Mandel, Lorbeer, Myrte; — Nahrungspflanzen: Waizen, Mais, Hirse, Reis; — Mangel an Wiesen und dichten Wäldern. 6. Der kältere Theil der gemäßigten Zone. — Er hat vor- zugsweise Sommerregen. — Die eigentliche Region der europ. Getreide, großer dichter Wälder, des europ. Ob- stes, trefflicher Wiesen. — Getreide: im S. vorherrschend Waizen, im R. Roggen; außerdem überall Hafer u. Gerste (diese letztere bis Nordcap). — Kartoffel. — Die Buchen- *) Sn der nachfolgenden Darstellung wird vorzugsweise auf solche europäische Producte des Pflanzen- und Thierreichs Bezug genommen, welche für die menschliche Thätigleit von Belang sind.

4. Leitfaden in zwei getrennten Lehrstufen für den geographischen Unterricht in höheren Lehranstalten - S. 23

1852 - Osnabrück : Rackhorst
23 und Hund. — Zahlreiche dichtbesiedelte Seevögel. — Keine In- letten und Reptilien. Im Gebirgslande finden sich vorzugsweise kräftig entwickelte, schlanke, muntere Thiere (Gemse, Steinbock, Lama, Adler, Kon- dor); — im Sumpflande massenhafte, plumpe, schwerfällige (Crocodill, Nilpferd, Rhinoceros, Elephant, Kröten), auch viele Insetten und Amphibien. Der Mensch. 8. 71. Nur eine Menschenart bewohnt die Erde. Verschieden- heit des Klimas, der Beschäftigung und der Nahrung und andere locale Verhältnisse haben auffallende Unterschiede hervorgebracht. — Eintheilung nach geistigen u. noch mehr nach körperlichen Abwei- chungen (Hautfarbe, Schädel- und Gesichtsbildung, Haar) in 5 Menschenracen: Kaukasier, Mongolen, Äthiopen, Amerikaner, Malayen; — sie reicht aber nicht aus. — Unterabtheilungen: Volksstamm oder Völkerfamilie, Völker, Geschlechter, Familien, Individuum. — Das sicherste Merkmal der Stammverwandtschaft ist die Sprache (indogermanische und semitische Völker). Klimatische Einflüsse. — Die Bewohner der heißen Z. in Folge der Hitze u. des natürl. Überflusses schlaff; ferner reiz- bar, leidenschaftlich, tyrannisch. Dunklere Hautfarbe.—Die kalte Z. hemmt den Menschen durch Kälte u. Mangel. — Der Bewoh- ner der gemäßigten Z. an Leib und Seele der gesundeste und tüchtigste. Er leidet nicht Mangel, kann aber ohne Arbeit nicht bestehen. Im steten Ringen mit der Natur hat er sich geistig am höchsten entwickelt u. ist zum Herrn der Erde geworden.— Wohlthäter des Menschengeschlechts nur aus dieser Zone. — In der heißen Z. nährt sich der Mensch fast ausschließlich mit vegeta- bilischen, in der kalten mit animalischen Stoffen, in der gemäßig- ten mit beiden. — Die Gebirgsvölker körperlich kräftiger, schlan- ker, lebensfroher. 8. 72. Geistige Entwickelung des Menschen. Bildung, Cnltur. — Natur- od. Urzustand der pseudo-paradiesischen Völker in der heißen Zone, wo die Natur keine Arbeit fordert. — Kulturstufen. Unterste: Jagd- u. Fischvölker; — zweite: No- maden (patriarchalische Verfassung); — dritte: Ackerbau, als nothwendige Grundlage aller ferneren Bildung. — Staatenbildung. Handel, Gewerbe. — Kulturvölker. Die Lebensweise, Beschäftigung und Entwickelung eines Volkes ist abhängig von der gesammten Beschaffenheit seines Wohlstandes hinsichtlich des Bodens, der Witterung u. s. w. — Ein Volk

5. Leitfaden in zwei getrennten Lehrstufen für den geographischen Unterricht in höheren Lehranstalten - S. 24

1852 - Osnabrück : Rackhorst
24 ist um so culturfähiger, je ausgebildeter sein Wohn- land ist. — Einfluß der Küstenentwickelung. — Abgeschlossene große Hochebenen mit mangelhaften Flüssen, Gebirgsländer ohne große Thäler, dürre Tiefländer, gleichförmige Witterung, natür- licher Überfluß hemmen die Cultnr. — Am förderlichsten sind Tiefländer, die mit lohnendem Boden und genügenden Flüssen versehen sind u. mit einem ausgebildeten (thalreichen, bequem gang- baren) Berglande und mit dem Ocean in vielfacher Verbindung stehen; — daher sie die Sitze der Hauptculturvölker (Han- del, Industrie, Künste, Wissenschaften). Das oceanische Europa. §. 73. Staatseinrichtungen. — Staatsformen: 1. die Monarchie, entweder a. als absolute oder b. als constitu- tionelle mit landständischer Verfassung; — 2. die Re- publik. — Gesetzgebende u. vollziehende Gewalt. Steuerbewilli- gung. Verantwortliche Minister. — Gerichtswesen: Civil- u. Criminalgerichte; Schwurgerichte; Appellation. Förderungsmittel der Cultnr. — 1. Handel u. Ver- kehr. — Verschiedenartigkeit der Erzeugnisse veranlaßt den Han- del; Ausfuhr u. Einfuhr. — Geographische Entdeckungen; Kolo- nien. — Austausch der Bildung. — Binnenhandel, auswärtiger; Land- und Seehandel, Welthandel. Tausch mittel: Rohproducte, Fabricate, Metall- und Papiergeld. — Beförderungsmittel des Verkehrs: Fluß- und Seeschifffahrt, Canäle, Chausseen, Eisenbahnen; Dampfkraft; — Posten; — Zeitungen; — optische und electro - magnetische Telegraphen (submarine T.). 2. Schulwesen: Volksschule, Bürgerschule, Gymnasium, Uni- versität. Fach - und Gewerbeschulen. — Einfluß der alten Kultur- völker, Griechen und Römer, auf die heutige Bildung. Geschichte. Geographie. Naturwissenschaften. 3. Buchdruckerkunst. — 4. Das religiöse Bekenntniß (Monothei- sten, Polytheisten). — 5. Die Staatsform. §. 74. Bevölkerungsverhältnisse. — Ureinwohner, Ein- wanderer. — Reine u. aus verschiedenen Volksstämmen (Elementen) gemischte Bevölkerung; Mischvolk. (Die europ.völkerwanderung). — Bewegung des germanischen Volksstammes. — Absolute Volks- zahl ; — Volksdichtigkeit, am größten in Handels- und Fabrik- gegenden. — Die gesammte Bevölkerung der Erde wird angenommen zu 900— 1000 Mill. Menschen; es sollen nämlich wohnen in: Europa 245 Mill. Afrika 150 Mill. Australien 2 Mlll. Asien 454 „ Amerika 50 „ Dem religiösen Bekenntnisse nach finden sich:

6. Leitfaden in zwei getrennten Lehrstufen für den geographischen Unterricht in höheren Lehranstalten - S. 81

1852 - Osnabrück : Rackhorst
81 b. Die westl. Wüste oder Sahel, meist mit sehr tiefem lockerem Flugsands u. vielem Steinsalz (Baumaterial, Handelsartikel); doch weit weniger arm an Oasen und bewohnbaren Stellen, als man früher geglaubt. — Die Oberfläche besteht aus vielen einzelnen Becken. — An ihrem Rande saugt die Wüste begierig viele Flüsse ein; daher wol die bedeutenden unterird. Wasservorräthe; wo diese durch eine Art artes. Brunnen zu Tage gefördert werden, ent- wickelt sich alsbald eine üppige Vegetation (Datteln, Obst). Doch scheint die südl. Hälfte auf ewig zur unbewohnbaren Wüste be- stimmt zu sein. — Vor der ganz niedrigen atlant. Küste verändert. Sandbänke u. heftige Strudel. 3. Der flache Sudan od. Nig ritien, 50—70 M. br., c. 700 I., — 41,000 Ihm., bis 1000' absol. H.; sehr heiß, aber reich bewässert, gut bebaut und volkreich; — zw. Wüsten und Hochebenen, daher der abgeschlossenste Theil von Mittelafrika. §. 149. Gewässer. Die Hydrograph. Verhältnisse zwar nur sehr unvollständig bekannt; doch ist Afr.jedenfalls sehr wasser- arm. — Nur 2 Ströme leiten tiefer ins Innere hinein, Nil u. Niger. Die Flüsse des südl. Hochl. durchbrechen die Randgebirgs- landschaften in Katarrhakten; ihr sonst fahrbarer Unterlauf wird in der trockenen Jahreszeit meist durch Barren vom Meere her unzugänglich. — Im Biledulgerid und flachen Sudan verlöschen viele Ströme. I. Gebiet des Mittelmeeres. I. Der Nil; dir. Abst. 330 M., Entw. 560 (in Aegypten 112), Gebiet 32,000 Oidi. — Ohne alle Zuflüsse, also unausgebildetes Fluß- system. — Drei Quellflüsse in sruchtb., gut cultivirten Thälern: n. der Bahar el Abi ad od. weiße N., vielleicht v. Mondgeb.; — b. der Bahar el Azreck od. blaue N., aus Habesch, durchfließt den Tzana See, windet sich spiralförmig um sein Quellland u. vereinigt sich b. Kartum mit dem Abiad; — c. der Tacazze oder Atbara, aus Habesch, mündet unter 18° Nb. Der vereinigte Fluß durchbricht sein mittleres Stufenland, Nubien, in nicht sehr bedeutenden Katarakten, deren 10. u. letzter b. Assuan od. Syene an der ägypt. Grenze. — Als ruhiger Strom durchfließt er dann, anfänglich 9000' br., das 2-3 M. br., 750 s^M. umfassende Kultur- land v. Aegypten, das ursprünglich wol ein Meerbusen gewesen. Unter- halb Kairo durchschneidet er das von ihm mit geschaffene u. noch wach- sende Delta in vielen Armen, von denen der von Rosette und der von Damiette die tiefsten, der nach Alexandria führende Canal Mahmudieh der wichtigste ist. — Periodische Ueberschwemmungen v. Juli bis Oct., in Folge der trop. Regengüsse in Jnnerafrika. — Allmälige Erhöhung des Flußbettes u. des Thales. — Verfall der Canäle; — Wüstensand; Abnahme der Ergiebigkeit. Längs der Barbareskenküste nur unbedeutende Küstenfl., z. B. der Schellif in Algier. 6

7. Leitfaden in zwei getrennten Lehrstufen für den geographischen Unterricht in höheren Lehranstalten - S. 88

1852 - Osnabrück : Rackhorst
88 Ii. Die Sierra Nevsda v. Santa Maria, um 11° Nb.; eine völlige Berginsel; erhebt sich plötzlich aus des Tiefebene des Mag- dalenen Fl.; 18,000' u. = 100 Um. B. Mittelgebirge. I. Das Alleghany Geb. v. 33 « Nb. in Norichtung bis 63° Nb.; durch die atlant. Küstenebene vom Ocean geschieden; reich an Wald, Metallen, Steinkohlen. — I. Südl. Theil die Apa lachen; mehre parallele Ketten, 1—3000' h., bis zum Queerthale des Hudson. — 2. Mittlerer Theil, bis zum Durchbruch des Lorenz, Bergland v. Neu England mit Washington B. 6200'. — 3. Das Bergland v. Canada u. das wenig bekannte morastige, unwirthliche Felsengebirg e v. Labrador. Ii. Die Sierra Parime od. das Bergland v. Guyuna, zw. Orinocco, Maranon u. Meer; v. unregelmäßiger Grundform; — Pic Duida 7000'; — waldreich u. schön. Iii. Das Bergland v. Brasilien, mehre nach N. streichende Bergketten, bis 5000'. Breite, äußerst fruchtb. Flußthäler; tritt fast durchweg, günstige Steilküsten bildend, ans Meer. Urwälder. Metalle. Diamanten. C. Tiefländer. 1. Nordamerika. 1. Die Flächen des arktischen A.'s, zw. dem Felsengebirge, den schwarzen B., der Felsregion v. Labrador, der Hudsons B. u. dem Eis- meer; — 100,000 lum. Im S. eine breite Region waldiger Klippen- züge, dann eine bewaldete Sumpfregion; nördl. v. Missinippi-Churchill Flusse bis ans Eismeer ein öder, waldloser, mit dichten Flechten be- deckter Boden v. grobem, trocknem Sande. 2. Das Tiefland des Mississippi, zw. Cordill., schwarzen B., Allegh. u. meric. Golf; — 52,000 □ M. — Der O. die Region des zusammenhängenden, aber freilich durch Ansiedlung schon vielfach ge- lichteten Urwaldes, bis zu einer Linie v. Pittsburg über St. Louis bis Natchitoches in Louisiana, jenseits welcher die grasreichen Savan- nen od. Prairien sich ausbreiten, d. h. große von Urwald umgebene Wiesenflächen mit 8—9' h., dickem Grase u. zerstreuten Hainen, ähnlich großen Parks. Durchweg sehr fruchtbar u. sehr reich bewässert. Fort- schreitende Colonisation. Büffel- u. Bisonheerden. 3. Die atlantische Küstenebene. Im N. des Hudson schmal, steil, mit vielen trefflichen Häfen; — um Delaware u. Susquehannah flaches, aber ausgezeichnetes Kulturland; — dann nach S. zu immer breiter, aber voll Sumpf- und dürrer Sandstrecken, mit gefährlicher Lagunenküste bis ans Sende v. Florida, doch auch mir außerordentlich schönen Oasen. 4. Die ost-meri canische Küstenebene; sandig u. heiß; durch -den Sand u. Schlamm der Flüsse u. des Meeres stets wachsend, daher mit gefährlichen Barren. 5. Die Küsten ebene v. Mittel-A. — Die waldreiche Küste v. Ouucatan mit der engl. Colonie Honduras. — Die heißfeuchte

8. Leitfaden in zwei getrennten Lehrstufen für den geographischen Unterricht in höheren Lehranstalten - S. 95

1852 - Osnabrück : Rackhorst
95 der Ver. St. 1850 — 47% Mill. Dollars, — Ausgabe 43 Mill. Doll.; — gemeinsch. Schulden fast 74 Mill. Doll. — Staatsschul- den der einzelnen Staaten insgesammt fast 199 Mill. Doll., wovon allein % auf Pennsylvanien; — keine Schulden die Staaten J\ß 2, 5, 6, 10, 13, 16, 27. — Bevölkerung im I. 1850 — 23,138,254 E., — darunter sollen sein: Anglosachsen 3% Mill., geborne Irländer 3, von irischer Ab- kunft 4%, Deutsche 5%, Franzosen u. Romanen 3, — freie Far- bige und Sclaven 3% Mill. — Freie Farbige c. 400,000, zwar gesetzlich den Weißen gleichberechtigt, aber doch in sehr gedrückter ge- sellschaftlicher Stellung. — Sklaverei nur noch in den südl. Staaten; stets drohender Anlaß zu einem gefährlichen Streite zwischen den Staa- ten. — Deutsche vorzugsweise in Pennsylv., Ohio, New Kork, In- diana, Illinois; — über 500 Gemeinden, wo nur deutsch gepredigt wird. — Indianer etwa % Mill. — Charakter des eigentl. »Ame- rikaners«, »Aankee«: Entschlossenheit, Unternehmungsgeist, Erfindsam- keit, große Thätigkeit; — Hauptprincip alles Handelns: to make money. — Unbeschränkte Gewerbefreiheit. — Lynchgesetz. — Strenge Sonntagsfeier. — Völlige Religionsfreiheit; unzählige Secten; — Schwärmerei. — Schulwesen; Schulland. Hauptbeschäftigung Ackerbau, im S. als Plan tag enwirthschaft. — Gebaut werden: alle europ. Getreide, besonders im N. Weizen*), im S. Mais; — Taback (vorzüglich in Louisiana, Virginien, Mary- land);— Reis, in beiden Carolina; — Baumwolle, in allen südl. Staaten (Haupthandelsartikel); —europ. Obst (getro cknete Äpfel); — Zucker, Indigo. — Wein- u. Seidenbau. — Rindviehzucht im N., Schweinezucht am Mississippi. — Pökelfleisch u. Häute. — In- dustrie jeder Art findet sich in fast allen Städten, besonders in Neu England, reicht jedoch für den inneren Bedarf noch nicht aus. Der Verbrauch von Baumwolle, im I. 1850 — 500,000 Ballen, hat sich seit 1835 verfünffacht. — Der innere V erkehr wird im Allgem. sehr erleichtert durch die Flüsse, im O. aber außerdem noch durch gute Chausseen, Canäle, Eisenbahnen (5740 engl. M. in Betrieb). — Der auswärtige Handel ist nächst dem engl, der ausgedehnteste. Außer den Staaten noch Territorien od. Staatsgebiete ohne selbständige staatliche Einrichtung u. Repräsentation im Congreß, was Beides erst erworben wird, wenn 60,000 freie Bewohner über 25 Jahre vorhanden sind. Der Bundesdistrict Columbia mit der Hauptst. W ashingt on 25, — Sitz der obersten Bundesbehörden, Capitol. I. Die Staaten des ehe mal. Neu England: 1. Maine: Portland 15,. 4. Rhode Island: Newport 10,. 2. Neu Hampshire: Concord 5,. 5. Connecticut: Hartfort 13,. 3. Massachusetts: Boston 130,. 6. Vermont: Montpellier 4,. *) Die gezerrten Wörter bezeichnen die wichtigeren Ausfuhrartikel.

9. Leitfaden in zwei getrennten Lehrstufen für den geographischen Unterricht in höheren Lehranstalten - S. 101

1852 - Osnabrück : Rackhorst
101 Ein fortlaufendes Gebirge an der O. u. Soküste (bis 155 0 Öl.) bald unmittelbar am Meere, bald fruchtb. Küftenflächen Raum lassend; — im S. 50, im R. etwa 25 M. br.; — v. höchst einfachem Bau, mit wenigen hervorragenden Gipfeln;—Pässe sehr selten, dagegen viele gefährl. Stromschluchten mit plötzlichen Überschwemmungen; — sehr gut bewaldet u. mit vielen grasreichen kleinen He. versehen. — Im südlichsten Theil, den austr. Alpen, der höchste Punkt, Kosciusko B., 640g.— Auch an den übrigen Küsten sind hin u. wieder Geb. bemerkt worden. 8. 173. Gewässer. — Im Innern des Contin. die Rinnsaale noch sehr unbestimmt; sie scheinen noch in der Bildung begriffen zu sein. (Muthmaßlich dauerndes Emporsteigen des Cont., jährlich um c. 4"). Kein Strom fortwährend schiffbar. — Den Flußlauf bezeichnet im Sommer eine Reihe von Sümpfen u. Teichen, die manchmal durch schmale, seichte Canäle verbunden sind. — Plötz- liche Anschwellungen u. Überschwemmungen zu ganz unbestimmten Zeiten. — Im Gebirge Durchbruchstäler mit Katarakten. — Die Mündungen verschlammt, daher v. Meere aus schwer zugänglich. — So sind die Flüsse Australiens vielmehr ein Hinderniß des Anbaues u. Berkehrs; die Wege müssen auf Höhen angelegt werden. Au der Ostküste, im S. des 25 0 B., zahlreiche u. im Unterlaufe stets fahrbare Küstenfl. — An der Sküste: I.der Darling, welcher sich mit Murray verbindet; beide sammeln die Gewässer des Sojnueren u. münden in den Alerandrina See, der von S. kaum zugänglich; — 2. der Torrens, b. Adelaide.—- An der Wküste: der Sck w anen fl., b. Perth. — In die Sspitze des Carp. G. der Albertsfl. — Land- seen scheinen zu fehlen. 8. 174. Klima. Im Allgem. oceanisches, mit mäßigen Gegen- sätzen unter den einzelnen Jahreszeiten. — a. Der nördl. Theil hat ein gemäßigtes Tropenklima, mit ungesunder Regenzeit u. meist sehr trockenem Sommer; oft Dürre, da der Thau nicht ge- nügt. Der kühlste Monat noch -ss 23 0 C. — b. Der südl. Theil liegt in der subtrop. Z. — In Oaustr.: im Winter, der an- genehmsten Jahreszeit, an den Küsten nie Schnee, selten Eis, der kühlste Monat, Juli, im Mittel-j- 11 °C.; — im Sommer meist drückende Hitze, oft anhaltende Dürre; heiße Landwinde (bis 50 " C.), jährlich höchstens 2—3 Mal, nicht über 10 Stunden, verhindern die Wolkenbildung. — Milder u. als sehr lieblich wird das Klima v. S. u. Wauftralien geschildert. — Im Allgem. ist das austr. Klima sehr gesund und ausländ. Pflanzen u. Thieren, sowie den Ansiedlern sehr günstig. Endemische und epidemische Krankheiten unbekannt. §. 175. Pflanzenwelt. — Einheimische: große Einförmigkeit, da einige wenige Geschlechter vorherrschen; — honigreiche Blüten, aber

10. Leitfaden in zwei getrennten Lehrstufen für den geographischen Unterricht in höheren Lehranstalten - S. 102

1852 - Osnabrück : Rackhorst
102 wenig eßbare Pfl.; — die Wälder v. düsterem Ansehen, da die Blätter ohne frische grüne Farbe «.meist eine lederartige.fortsetzung der Rinde sind; — regelmäßiger Wechsel der Rinde anstatt des der Blätter. — Wälder von Gummibäumen, Akacien. — Gutes Bauholz. — Flachs u. Indigo wild; viele Grasarten. — B. Eingeführte: sämmtl. europ., anierikanische u. a. gedeihen vortrefflich, z. V. Getreide, Obst, Wein, Taback, Maulbeer. §. 176. Thierw elt. — Arm an Säugethieren; nur Beutelthiere, Känguruh u. Känguruhratte, der dachsähnliche Wombat, Stachelschwein (auf der Känguruh I.), — der Tingoe od. wilde Hund, das einzige Raubthier, doch zähmbar. — Reich an schön gezeichneten Vögeln, arm an Singvögeln; z. B. der straußartige Emu, ohne Schwanz, u. Flügel, mit borstigen Federn; der schwarze Schwan; Hühner; Fasanen; Papa- geien. — Giftige Schlangen. — Walfisch, Robben, Delphin. — Alle europ. Hausthiere gedeihen vortrefflich, besonders Schafe (an 12 Will. Stück). Wilde Rinderheerden. §. 177. Mineralreich. — Saustr. besitzt sehr ergiebige Blei-, Kupfer- u. Eisenminen; außerdem Silber, Gold, Braunstein, Graphit, Schwefel, Salz, Halbedelsteine; — Oaustr. bedeutende Steinkohlenlager; — unweit Bathurst neuerdings sehr ergiebige Goldminen entdeckt. §. 178. Bevölkerung.— Die Urbevölkerung, schwärzliche M a- layen od. Australneger, roh und stumpf, ohne alle staatliche Ein- richtung, zieht sich vor den Weißen in das unwirthliche Innere zurück, wo sie aus Mangel verkommt. Bildsamer u. zuthunlicher sind die hell- farbigeren Inselbewohner. — Die europ. Bevölkerung (seit 1788), meistens Engländer, im S. auch Deutsche, beträgt über 300,000. — Strafkolonien. Der Cont. ist mehr für Viehzucht, als für Ackerbau geeignet, obwol auch letzterer mit gutem Erfolg betrieben wird. Üppige Bergweiden, weitläuftig stehende und daher gut begraste Hochwälder. Das Innere uncultivirbar.— Haupt ausfuhrprodukte: Schafwolle (1849—36 Mill. Pf. nach England), Fleisch, Häute, Metalle, Getreide, Gummi, Baum- rinde als Gerbestoff, — Wein nach Kalkutta. — In Neusüdwales be- deutende Industrie, in Saustr. nicht unerhebliche Anfänge. — Pro- jectirte Dampfschifflinien: !. v. Southampton über Suez, Singapur, Batavia, durch Torres Str. nach Sidney (13,288 engl. M., in 60 Ta- gen) u. weiter bis Port Nicholson auf Neuseeland (im Ganzen 14,488 M.) — oder: 2. v. Southampton über Panama nach Port Nicholson (11,500 M.) u. Sidney (12,700 M.). — Ein Segelschiff gebraucht bis Sidney 4—5 Monate. I. Kolonie Neusüdwales od. Oftaustralien, — im I. 1849 — 246,000 E. — Steinkohlen, Industrie, gute Häfen und lebhafter Handel. Bedeutende Viehzucht; 1846 — c. 7 Mill. Schafe, 1% Mill. Rinder, 82,000 Pferde. — Sidney am Pt. Jackson, H., 38, E.; gegründet 1788 mit 1011 Menschen, worunter 756 deport. Verbrecher. — Paramatta 10,. Windsor 6,. — Im So. der Distrikt Port Phi- lipp (32, E.) mit der 1839 gegründeten, blühenden Kolonie Australia Felir, wo Melburne Ii,.
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21 107
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31 24
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